Bad Hindelanger Klettersteig

Anfang August trieb uns wieder mal die Bergsehnsucht in den Süden. Genauer nach Oberstdorf, um dort vom Nebelhorn über den Hindelanger Klettersteig auf den Großen Daumen zu gelangen.

Am Einstieg mit Blick auf das Edmund-Probst-Haus
Am Einstieg mit Blick auf das Edmund-Probst-Haus

 

Der Steig ist mit einer kompletten Gehzeit von 6-8h in der einschlägigen Literatur angegeben. Da wir die Anfahrt aus Nürnberg hatten, haben wir uns entschlossen, gleich mit der Bahn zum Gipfel des Nebelhorns aufzusteigen und von dort direkt zu starten.
Eine Alternative ist der Aufstieg von der Talstation, was die Tour aber um etliche Höhenmeter und um rund 3h verlängert. Ebenfalls möglich, die Fahrt bis zum Edmund-Probst Haus. Von hier ist man in rund 1h am Einstieg des Steigs.

Bei guten Wetter sollte man früh Unterwegs sein. Der Steig wird aufgrund seiner relativ einfachen Schwierigkeit von “C” und den vielen möglichen und einfachen Notabstiegen sehr häufig begangen. Darüber hinaus sollte man sich aber nicht täuschen lassen, der Steig an sich hat durchaus einen alpinen Charakter. Es sind zwar ausreichend Stahlseile und Leitern vorhanden, aber er ist bei weitem nicht so zugepflastert wie manch anderer
Steig. Und das ist auch gut so.

Es gibt viele freie Kletterstellen!
Es gibt viele freie Kletterstellen!

 

Wir hatten zwar entsprechende Ausrüstung dabei (Helm, Gurt, Klettersteigset), sind aber die meiste Zeit frei gegangen, um zügig voranzukommen. Diese Vorgehensweise ging aber auch nur, da wir relativ schnell mit die ersten im Steig waren und somit keine Gefahr durch andere Klettersteiggeher mehr bestand.

Im Gratverlauf wechseln sich teilweise ausgesetzte Gehpassagen (Maximal I. Gehgelände) mit schönen Kletterpassagen ab, der Fels ist schön griffig und hat wenige speckige Stellen.
Unterwegs gibt es viele Stellen, die zum Verweilen einladen. Wir selbst haben in der Scharte vom Östlichen Wengenkopf kurz Brotzeit gemacht. Da war es nämlich einigermaßen schattig (Am 8. August kletterte das Thermometer weit über 30 Grad).

Ein schattiger Platz lädt zum Verweilen ein
Ein schattiger Platz lädt zum Verweilen ein

 

Insgesamt ist der Grat circa 5km lang und bietet durchgehen ein schönes Panorama auf das Allgäuer Umland. Durch das abwechslungsreiche Auf und Ab vergeht aber auch leider die Zeit wie im Flug. Daher sollte unbedingt vorab abgeklärt werden, bis zu welcher Zeit man wo sein möchte, um gegebenenfalls noch über die Notabstiege auf das Koblat zurück zum Edmund-Probst Haus zu kommen.

Ein Teil des Gratverlaufes
Ein Teil des Gratverlaufes

 

Ein Blick durch ein Felstor auf das Allgäuer Umland
Torblick

Der eigentliche Steig endet auf einem Sattel, diesen haben wir nach rund 4h erreicht. Von hier aus kann man noch auf den Großen Daumen aufsteigen und, falls noch Lust auf mehr ist, über die Hohen Gänge zum Breitenberg verlängert werden (A/B, rund 3h länger). Wir sind allerdings direkt zum Laubichlsee abgestiegen und haben uns dort erst mal ausgiebig abgekühlt.
Zurück ging es über einen normalen Wanderweg auf dem Koblat in rund 1,5h zum Edmund-Probst Haus und von dort hinab ins Tal.

Abkühlung bietet der Laubichlsee
Abkühlung bietet der Laubichlsee

 

Alles in allem ist die Tour nur zu empfehlen, allerdings sollte der Steig wirklich nicht unterschätzt werden. Wenn viel los ist, wird es an den Schlüsselstellen wohl zu Verzögerungen kommen, was die gesamte Tourzeit nochmals verlängert.

Weitere Informationen zur Tour gibt es Online hier: Klettersteig.de, oder im Alpenvereins-Führer – Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen. 17. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 166 ff))

Werbung im Netz blockieren: uBlock

Jeder kennt Sie und jeder hasst Sie, Werbung im Internet ist die Pest. Grund genug sich um entsprechende Browser-Plugins zu kümmern die nur einen Zweck haben: Werbeeinblendungen und Tracking auf Webseiten zu unterbinden.

Der Vorreiter ist ganz klar AdBlock, nicht zu verwechseln mit AdBlockPlus. Letztere haben nämlich ein “geschmäckle”. Aber auch Ghostery ist vielen ein Begriff, aber auch diese Erweiterung ist nicht frei von Kritik. Auch sie soll Ihre Daten an die Werbeindustrie verkaufen. Zudem haben beide Erweiterungen einen entscheidenden Nachteil: Sie Bremsen den Browser beim Laden von Webseiten aus.

Hier kommt uBlock ins Spiel. Ebenfalls eine Erweiterung für nahezu alle gängigen Browser, jedoch in Sachen Performance, den beiden Erstgenannten recht überlegen:

Speicherverbrauch

Speicherverbrauch der verschiedenen Erweiterungen im Vergleich.

CPU-Auslastung

CPU Auslastung im Vergleich

Die Installation geht wie bei jeder Erweiterung nahezu von selbst. Danach sollte ein Blick in die Einstellungen geworfen werden. Die gewählten “3rd-Party” Filter entsprechen der Minimalkonfiguration und sollten zumindest um die Entsprechenden Länderspezifischen Filter ergänzt werden.
Nach dem Motto “Viel, hilft viel“ darf man aber auch gerne in den Medium-Filter Modus wechseln. Dieser sieht dann so aus:

Medium Filter Modus in uBlock
Zusätzlich dazu muss noch im Reiter “Meine Filter“ folgendes Ergänzt werden:

* * 3p-script block
* * 3p-frame block 

Jetzt sollte der ganz normale Wahnsinn im Netz vollständig von eurem Monitor verschwunden sein!
Sollte doch mal etwas angezeigt werden, reicht ein Rechtsklick auf die Werbung und ein weiterer auf “Block Element”. Jetzt habt Ihr gezielt die Möglichkeit die entsprechende Werbung anzuklicken und die Filterliste einen Eintrag reicher zu machen.

Whitelist

Andersrum geht es natürlich auch. Viele kleinere Webseiten und Blogs finanzieren sich einzig und allein durch die Anzeige von Werbung. Hier solltet Ihr also auch so fair sein und die auf die Whitelist von uBlock setzen. Ansonsten wird der Betreiber der Seite keinen Cent für euch bekommen. Das muss jeder von euch letztendlich selbst entscheiden. Meine Regeln hierfür sind eigentlich recht klar: Auf großen Seiten Blocke ich immer alles. Auf kleinen Blogs, oder privaten Seiten nur, wenn die Werbung wirklich störend ist.

Sport und Musik

Gehört für mich zusammen. Eigentlich könnte hier schon wieder Schluss mit dem Posting sein. Mich interessiert jedoch vielmehr wie Ihr es mit der Musik, oder mit Podcasts haltet. Ja, Nein oder es kommt drauf an?

Bei mir ist es nicht unbedingt immer Musik, sondern gerne auch einer der vielen Podcasts die ich sich in meiner Playlist finden.
Gerade beim Laufen ist es ein Genuss in ruhe einem Gespräch zu folgen und sich somit vom monotonen allerlei in Nürnbergs Umgebung abzulenken. Bei intensiven Einheiten greife ich dann auch gerne mal auf entsprechend “harte” und “pushende“ Playlist zurück. Die bringen mir nochmals den extra Kick und lassen die Schmerzen vergessen. Sie helfen auch, wenn der Körper eigentlich signalisiert: Müde, schlafen, jetzt. Kaum dröhnt Disturbed im Kopf geht es wieder weiter!

Auch auf dem Bike habe ich in der Regel immer was im Ohr. Zum einen schützen die In-Ears die Ohren vor Fahrtwind und zum anderen ist es auch hier Ablenkung, um die langen Ausfahrten etwas aufzulockern. Ausnahme bildet hier allerdings das MTB. Im Wald und auf entsprechenden Trails möchte ich immer hören was um mich herum los ist. Apropos hören. Natürlich ist die Lautstärke auf dem Rad entsprechend der Verkehrssituation angepasst.

Zum hören nutzte ich ausnahmslos das iPhone in Verbindung mit guten In-Ears. Bei letzteren habe ich sehr lange suchen müssen um das richtige zu finden. Letztendlich sind es die Jaybird Bluebud X die mich seit nun mehr fast 2 Jahren täglich begleiten. Zugegeben, die sind wirklich nicht billig, aber zum einen haben sie Bluetooth – somit entfällt das lästige – und zum anderen sind 8h Akkulaufzeit auch nicht von schlechten Eltern. Das reicht dann doch für die ein oder andere Trainingseinheit.
Ein kleiner Tipp noch am Rande: Tauscht die Ohrenpasstücke mit diesen hier aus. Erstens wird der Klang dadurch nochmals besser und zweitens fallen die Dinger nun garantiert nicht mehr aus dem Ohr!

Endlich SSL

Zugegeben, es hat ewig gedauert, aber ab heute ist der Blog hier nur noch via SSL zu erreichen. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung Privatsphäre getan.

Warum es so lange Gedauert hat ist eigentlich schnell erklärt:
WordPress lässt sich nicht unbedingt im Handumdrehen auf https umstellen sofern schon einige Einträge im Blog selbst vorhanden sind. Hier die Schritte die im einzelnen Notwendig sind.

.htaccess

Die Umleitung in der .htaccess ist schnell Eingerichtet:

RewriteEngine On
RewriteCond %HTTPS !=on
RewriteCond %ENV:HTTPS !=on
RewriteRule .* https://%SERVER_NAME%REQUEST_URI [R=301,L](#)

wp-config.php

In der wp-config.php sollten nun folgende Einträge getätigt werden SITE_URL sollte durch eure eigene Adresse ersetzt werden:

define( 'WP_CONTENT_URL', 'https://SITE_URL_/wp-content' );
define('WP_SITEURL', 'https://SITE_URL_/');
define('WP_HOME', 'https://SITE_URL_/');

Datenbank

Als letztes muss die Datenbank aktualisiert werden. Hier geht ein Dicker dank an @campino2k der mir mit seinem Hinweis auf die Erklärung bei Webongo.de viel Sucherei in der Datenbank erspart hat.
Also phpMyAdmin öffnen, die entsprechende Datenbank für euren Block auswählen, den Reiter SQL anklicken und folgende Befehle eingeben:

UPDATE wp_options SET option_value = replace(option_value, 'http://SITE_URL_/', 'https://SITE_URL_/') WHERE option_name = 'home' OR option_name = 'siteurl';

UPDATE wp_posts SET guid = replace(guid, 'http://SITE_URL_/','https://SITE_URL_/');

UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, 'http://SITE_URL_/', 'https://SITE_URL_/');

UPDATE wp_postmeta SET meta_value = replace(meta_value,'http://SITE_URL_/','https://SITE_URL_/');

Hier sei darauf hingewiesen, dass bei einigen Hostern eventuell die Tabellennamen wie  wp_options durch ein Präfix ersetzt werden müssen. Bei mir (Hoster: All-Inkl.de) sah das dann so aus:  kas_wp_options

Nacharbeiten

Nach den oben genannten Änderungen bekam ich die Fehlermeldung:  Error, to many redirects angezeigt.
Als Übeltäter hat sich letztendlich das PlugIn WP-Security herausgestellt. Nach deaktivieren war die Meldung verschwunden.
Allerdings sei euch empfohlen alle Plugineinstellungen nochmals durchzugehen und diese nochmals zu Speichern. Erst danach funktionierten bei mir alle URLs wieder fehlerfrei.

Podcast playlist

So bald ich das Haus verlasse, habe ich eigentlich immer mein iPhone nebst Kopfhörern bei mir. Musik wird dabei ehr selten gehört. Vielmehr interessieren mich diverse Podcasts. Welche das im Moment sind, seht Ihr hier.

Agile in 3 Minutes

Agile Methoden interessieren mich seid meinem Studium sehr. Amitai Schlair schafft es wesentlich Elemente innerhalb von 3 Minuten zu erklären und schafft hierbei Raum für eigene Ideen und Möglichkeiten.

Länge: 3min
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Englisch

Agiles Produktmanagement

Hier spricht Tobias Baier mit verschiedenen Gästen darüber, wie man als Product Owner das richtige Produkt “baut”. Es wird aber nicht nur über die Rolle des PO gesprochen, sondern nahezu alle Aspekte des Agilen Produktmanagements beleuchtet.

Länge: 1-2h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Alternativlos

Frank Rieger und Felix von Leitner (aka fefe) sprechen über das, was die Boulevard-Presse in der Regel verschweigt, oder schlichtweg nicht weiß. Hierbei handelt es sich meist um Politik, Technik oder Verschwörungstheorien.

Länge: 2-4h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

B5 für Bergsteiger

Hier gibt es immer wieder nette Tipps für Touren oder interessante Gebiete.

Länge: 30min
Erscheint: jeden Sonntag
Sprache: Deutsch

Binärgewitter

Sehr hörenswerter Podcast rund um die Themen: Web, Technologie oder OpenSource. Es steht der Spaß am Gerät im Vordergrund und das merkt man in jeder Minute!

Länge: 2-4h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Deutsch

Bits und so

Das Team rund um Timo Hetzel spricht hier im Schwerpunkt über Apple und seine Produkte. Allerdings kommen auch immer wieder nette und hilfreiche Gadgets zur Sprache.

Länge: 2-4h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Deutsch

Business EnglishPod

Englisch Sprechen gehört zum guten Ton. Um auch im geschäftlichen Umfeld die richtige Wortwahl zu treffen hilft dieser Podcast. Es werden Standardsituationen simuliert und dabei Möglichkeiten offeriert, wie man reagieren könnte.

Länge: rund 30min
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Englisch

Chaosradio

Nicht nur ein Pflichtpodcast für CCCler! Ein Livetalk im Radio (ja so was gibt es noch) rund um Technologie und Gesellschaft. Mit wechselnder Besetzung wird hier zum Teil tief in die entsprechende Materie eingestiegen und versucht sie zu durchleuchten.

Länge: 2h
Erscheint: Monatlich
Sprache: Deutsch

Computer und Kommunikation Beiträge vom Deutschlandfunk

Der Name ist Programm. Nicht immer topaktuell, aber schon so manches mal sind Themen zur Sprache gekommen die ich nicht auf dem Schirm hatte.

Länge: maximal 10min
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Deutsch

Cortex

Schwer zu beschreiben, grundsätzlich geht es um die Themen Produktivität und nebenbei fallen eine Menge netter Apps und Ideen ab, mit denen sich der Alltag ein wenig eleganter bestreiten lässt.

Länge: 1 – 1,5h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Englisch

CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft

Im Moment schwer Vernachlässigt, ich prangere das an werter Herr Pritlove! CRE ist ein Interview Podcast bei dem jeweils ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt steht und in epischer Breite besprochen wird.

Länge: 2-4h
Erscheint: viel zu selten!
Sprache: Deutsch

Der Übercast

Die Beinahekollision Im Deutschen Tech-Podcast Luftraum. So beschreibt sich der Übercast treffend selbst. In einer netten Runde wird hier über allerlei Tech-Themen gesprochen. Meist gibt es in jeder Folge ein schwerpunkt-Thema welches etwas tiefergehend durchleuchtet wird.

Länge: 1-2h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Deutsch

DIE 3 VOGONEN

Noch so ein Podcast bei dem man sich fragt, warum? Na weil halt!
Hört einfach rein und werdet einer der 99…

Länge: minimal 5h (sic!)
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Die Welt fragt, Gunter Dueck antwortet

Gunter Dueck ist Mathematiker und Philosoph. Zuletzt tätig als CTO bei IBM ist er nun unterwegs um die Welt zu erklären. Ich schätze Herrn Dueck sehr und viele seiner Ideen sind in der Tat erstrebenswert!

Länge: ± 1h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Fanboys

Der Podcast von und mit den Coding Monkeys. Es um das Internet und seine Kultur, viel um Spiele und um das ein oder andere Gadget das man gerne sein eigen nennen würde.

Länge: 40 – 80min
Erscheint: Wöchentlich mit gelegentlichen Aussetzern
Sprache: Deutsch

Fnordfunk

Der Fnordfunk ist ein Radioprojekt vom CCC Mainz bei dem dieser Podcast abfällt. Thematisch bunt gemischt und immer interessant.

Länge: 2h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Forschergeist

Eine weitere Produktion aus dem Hause Tim Pritlove. Forschergeist ist eine Gesprächsreihe über Bildung und Forschung im hier und jetzt und mit Ausblick was die Zukunft bringen mag. Hier ist sehr interessant zu hören, woran gerade geforscht wird und wo die Wissenschaft im Allgemeinen steht.

Länge: 1-2h
Erscheint: 2-Wöchentlich
Sprache: Deutsch

 

FREAK SHOW

Hier bediene ich mich einer Selbstbeschreibung: “Ein wenig Jahrmarkt, ein wenig Wahnsinn, ein buntes Potpourri aus allem und doch halbwegs professionell verpackt”. Im Kern geht es um alles was mit dem digitalen Rechenknecht in Verbindung steht.
Das ganze wird sehr ansprechend und technisch versiert dargeboten.

Länge: 2-5h
Erscheint: i.d.R. alle 2 Wochen
Sprache: Deutsch

Hoaxzilla

Hier wird sich mit modernen Sagen beschäftigt und diese, wissenschaftlich fundiert, auf- und ausgearbeitet.

Länge: <1h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

KonScience

Ein weiterer Podcast rund um das Thema Wissenschaft. Mariëlle und Katrin stellen hier auf allgemein verständliche Weise Neuigkeiten und Themen aus der Wissenschaft vor.

Länge: 1-3h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

MacPower Users

Als jemand der durchaus das Prädikat Apple-Addicted verdient darf dieser Podcast nicht fehlen. Im Kern geht es darum das beste aus seiner Hard- und Software aus dem Apple-Universum zu machen.

Länge: 1 – 2h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Englisch

Methodisch inkorrekt

Noch mal Wissenschaft. Diesmal unterhalten sich zwei Physiker und dies mithilfe von Bier und einer Menge Spaß. Es geht um aktuelle Forschung, Experiment (eines davon Live in der Sendung) und den wissenschaftlichen Alltag.

Länge: 2-4h
Erscheint: 2-Wöchentlich
Sprache: Deutsch

Nürnberg und so

Ein Podcast aus der Metropolregion in der ich lebe.
Hier werden regelmäßig interessante Menschen vorgestellt, die aus der Region kommen und hier etwas etwas besonderes auf die Beine gestellt haben.

Länge: 1-3h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

omega tau

Wissenschaft und Technik nicht unbedingt in a nutshell, aber in Interviewform sehr ansprechend dargestellt. Die Themen sind sehr vielfältig und niemals langweilig.

Länge: 1-2h
Erscheint: 2-Wöchentlich
Sprache: Deutsch und Englisch

Pietcast

heckpiet holt sich zu den verschiedensten Themen Gäste in seinen Podcast und spricht sehr ausführlich mit Ihnen über das jeweilige Gebiet. Gerade die Technikthemen sind in der Regel sehr detailliert und geben einen guten Überblick über den jeweiligen Stand der Technik.

Länge: 2-4h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Resonator

Abermals ein Wissenschaftspodcast. Moderator Holger Klein redet mit Forscherinnen und Forschern über deren Forschungsfelder und sie selbst.

Länge: 1-2h
Erscheint: 2-Wöchentlich
Sprache: Deutsch

Security now

Leo Laporte und Steve Gibson reden über aktuelles aus dem Bereich Computersicherheit. Angriffe, Gegenmaßnahmen und die neusten Sicherheitslücken werden hier aufs Tablet gebracht.

Länge: rund 2h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Englisch

The Social-Engineer Podcast

Social Engineering ist sicherlich eines der spannendsten Themen der IT-Sicherheit. Hier werden diverse Aspekte rund um das Thema besprochen und beleuchtet. Leider ist die Soundqualität weit unter dem üblichen Standard, aber die Informationsgehalt macht dies in der Regel wett.

Länge: 1-2h
Erscheint: Monatlich
Sprache: Englisch

Sosumi Show

Der Podcast zum Sound! Mit der Erwähnung hier möchte ich die Moderatoren Rafael und Andreas nochmals dazu motivieren sich mal wieder ans Mikrofon zu bewegen. Es wird Zeit!

Länge: rund 1h
Erscheint: zurzeit gar nicht mehr und das ist schade!
Sprache: Deutsch

SWR2 Wissen

Ausgewählte Sendungen zum Nach-Hören. Neugierige und Wissensdurstige finden hier das Spannendste von Naturforschern, Schriftstellern, Philosophen, Historikern. Nicht alles ist relevant für mich. Dennoch findet sich so manch Interessantes Thema.

Länge: 30min
Erscheint: Mehrmals pro Woche
Sprache: Deutsch

Systematic

Mac Guru Brett Trepstra spricht mit verschiedenen Gästen über Arbeit. Was machen sie und, vor allem, wie machen Sie es. Welche Tools kommen zu Einsatz, welche Workflows werden benutzt.

Länge: 1-2h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Englisch

Working Draft

Ein Podcast für Webdesinger und Entwickler. Fachsimpeln auf sehr hohen Niveau mit vielen Ideen, Trick und Tipps.
Für jemanden wie mich, der das Thema nur als Hobby betreibt schon stellenweise Over the top.

Länge: 1-2h
Erscheint: Wöchentlich
Sprache: Deutsch

WRINT

Das Akronym steht für “Wer redet ist nicht tot“. WRINT ist eine Sammlung von verschiedenen Podcast-Formaten von Holger Klein. Besonders gefallen mir die Ferngespräche bei denen Holger das tut, was im Radio meist zu kurz kommt: mit den Leuten sprechen und das, egal wie lange. Aber auch die Wissenschaft, der Realitätsabgleich und der Politik Unterricht sind alle sehr interessant und hörbar.

Länge: 1-2h
Erscheint: Unregelmäßig
Sprache: Deutsch

Das war es. Zugegeben ist ist schon eine ziemliche Menge, aber bisher habe ich eigentlich keine Probleme das zu Hören was mir gefällt. Hierbei mache ich allerdings regen gebrauch von Overcasts “Smart Speed“ ;-)

Review: REV-Paddels

Das Schwimmen ist für den gemeinen Triathleten entweder notwendiges Übel, um auf Rad, beziehungsweise in die Laufschuhe zu kommen, oder ein wunderbare Teildiziplin dieser schönen Sportart. Im Training wird häufig ein ganzer Haufen “Spielzeug” verwendet, seien es Flossen, Schnorchel, Paddels, Pull-Bouy um nur einige zu nennen. Hier möchte ich euch kurz ein weiteres Hilfsmittel vorstellen, welches mich seit einiger Zeit zum Training begleitet: REV-Paddels.

REV-Paddels
Klein, aber effektiv: REV-Paddels (Quelle: rev-paddels.de)

 

“Erfunden“ wurden Sie von Holger Lünning, Sportwissenschaftler, Schwimmtrainer und vielen bekannt für gute Beiträge zum Thema Schwimmen in den Zeitschriften, triathlon-training und Swim. Die Idee dahinter ist im Prinzip recht simpel.
Einer der häufigsten Fehler beim Schwimmen ist, dass das Wassserfassen mit einem abknicken der Hand eingeleitet wird. Dies führt jedoch dazu das die effektive Abdruckfläche (Hand + Unterarm) nicht sofort benutzt wird um effizienten Vortrieb zu gewährleisten. Stellt euch hierzu am besten einmal folgendes vor. Ihr besitzt kein Handgelenkt und müsstet euch im Wasser nur durch ein abknicken des Ellbogens nach vorne drücken. Kling kompliziert? Ist es aber eigentlich nicht.
Genau hier setzen die REV-Paddels an. Sie “versteifen“ das Handgelenk und zwingen den Schwimmer so zu einem effektiveren Zug.

Unterwasserphase mit den REV-Paddels
Soll sollte es aussehen! (Quelle: rev-paddels.de)

In der Praxis

Angefixt durch diese, simple, aber dennoch gute Idee habe ich mir gleich ein paar geordert und setze sie mittlerweile regelmäßig im Training ein.
Das Anlegen ist, mit ein wenig Übung, schnell passiert. Hier sei nur kurz erwähnt, dass das Tragen einer Uhr sich aus logischen Gründen erübrigt.
Den Beschriebenen Effekt im Wasser merkt man beim Einsatz recht schnell. Viele kleine Fehler in der Unterwasserphase werden gnadenlos aufgedeckt. Beim Verwenden der Paddels stellt sich am Anfang das Gefühl ein, als würde man im Wasser “umhereiern”. Das legt sich aber recht schnell. Richtig bemerkbar macht sich die Korrektur allerdings, wenn man die ersten Züge nach dem verwenden der REV-Paddels schwimmt, man spürt sehr deutlich das mehr Druck im Wasser aufgebaut wird!

Weniger ist mehr

Wie bereits geschrieben, setze ich die REV-Paddels sehr häufig in meinem Training ein. Hierbei achte ich jedoch darauf das ich weniger lange Strecken damit Schwimme, sondern vielmehr versuche kurze Strecken (50-100m) mit den Paddels zu schwimmen, um anschließend die längeren Abschnitte ohne zu absolvieren. Also lieber mehrmals wechseln, als alles am Stück zu schwimmen.
Persönlich merke ich den Unterschied auch nach mehrmaligen Verwenden noch deutlich und genieße es, mit einem guten Abdruck durchs Wasser zu gleiten.
Die bevorzugte Schwimmlage spielt übrigens keine Rolle. Auch der zusätzlichen Verwendung von “richtigen” Paddels und Co steht nicht im Wege. Gerade beim Einsatz von REV- + normalen Paddels wird schnell deutlich wie schnell die Muskulatur ermüdet und das Zugmuster unsauber wird.

REV-Paddels + normale Paddels im Einsatz
Die Kombination mit anderen Tools ist kein Problem! (Quelle: rev-paddels.de

 

Letztendlich habe ich keine genauen Vergleichszahlen und halte dies auch als Parameter für die Sinnhaftigkeit einer Verwendung als fraglich. Aber der persönliche Eindruck sagt mir, dass die REV-Paddels eines der “Spielzeuge” sind, die ohne viel Mühe in ein normales Training eingebaut werden können und dazu noch einen deutlich spürbaren Effekt bringen.
Probiert es einfach einmal selbst aus und berichtet, was Ihr davon haltet.

Die Skihochtour, die keine war

Zum bereits dritten Mal wollten wir uns Anfang April auf die hohen Berge der Monte Rosa per Ski begeben. Das war zumindest der Plan.

Im Detail war folgendes vorgesehen:

  • Sonntag: Anreise zum Simplon Pass, Übernachtung.
  • Montag: Anreise Alagna, von dort per Bahn zum Rifugio Orestes
  • Dienstag: Eingehtour auf das Hochliecht, Übernachtung nochmals auf der Orestes Hütte
  • Mittwoch: Aufstieg zur Punta Giordani, von dort Abfahrt zum Rifugio Mantova
  • Donnerstag – Sonntag Touren von der Mantova
  • Montag: Heimreise
Kurze Pause am Lago d'Orta
Kurze Pause am Lago d’Orta

 

Angefangen hat alles recht normal. Die Nacht am Simplon Pass haben wir Hotel Simplon Blick verbracht, nicht die erste und bestimmt auch nicht die letzte Nacht dort! Am nächsten Tag Weiterfahrt nach Alagna in Italien, um von dort zum Rifugio Orestes per Bahn aufzufahren. Nun, wie soll ich sagen, wir wollten wirklich hochfahren, aber leider wollte die Bahn nicht mehr. Die hatte nämlich kurzerhand beschlossen, eine Woche vor regulärem Ende ihren Betrieb einzustellen. Leider haben wir das ganze erst (aufgrund diverser Verständigungsprobleme) gegen 14:00 Uhr so wirklich realisiert.

Um jetzt nach “oben” zu kommen hätte man nach Gressoney fahren müssen. Was auf der Karte wie ein Katzensprung aussieht, ist in Wirklichkeit leider eine Autofahrt von rund 3h. Das würde bedeuten, wir würden es nicht mehr am Montag auf die Orestes Hütte schaffen. Was im Prinzip auch kein Problem dargestellt hätte, wenn nicht der Wetterbericht ab Donnerstag schon eine Wetterstörung von circa zwei Tagen vorausgesagt hätte. Das hätte wiederum bedeutet, dass wir, gerade nach der Eingehtour auf das Hochliecht schon hätten Pause machen müssen – und darauf hatte keiner so wirklich Lust. Wenn man schon viel Geld für die Übernachtungen und die Anreise bezahlt, möchte man wenigstens ein paar Touren machen.

Nach kurzem Kriegsrat – und einigen Telefonaten zum Prüfen von Möglichkeiten – haben wir uns entschlossen wieder zum Simplon Pass zurück zu fahren, um von dort noch ein oder zwei Touren zu machen, schließlich will man ja nicht die ganze Strecke umsonst gefahren sein.

Da der Pass “nur“ auf 2005HM liegt, mussten wir für unsere geplante Tour auf das Simploner Breithorn schon um 04:30 Uhr aus den Federn. Andernfalls wären wir den, für diese Jahreszeit, sehr hohen Temperaturen zum Opfer gefallen und die daraus resultierende Gefahr durch Schneerutsche und Lawinen wollten wir nicht eingehen.

Die Tour an sich war relativ unspektakulär, die Schlüsselstelle der Tour haben wir allerdings mit Steigeisen gequert, da uns ein Übergang mit Skiern zu heikel erschien.

Aufgrund der Verhältnisse, haben wir uns entschieden, die Schlüsselstelle der Tour mit Steigeisen zu begehen.
Aufgrund der Verhältnisse, haben wir uns entschieden, die Schlüsselstelle der Tour mit Steigeisen zu begehen.

 

Als wenn die vorherigen Geschichten nicht schon Strafe genug waren, kam es allerdings noch schlimmer.

Entgegen des Wetterberichts, der für den Dienstag Temperaturen um die 28 Grad vorausgesagt hatte, war der Himmel in Wirklichkeit komplett wolkenverhangen. Das heisst natürlich auch, dass der sich in der Nacht bildende Harschdeckel der Schneeschicht nicht aufweicht und man auf einer Art Eispanzer abfährt. Obendrauf kam noch, dass im Bereich des Gipfelsattels ein solcher Fönsturm herrschte, dass es meinen Rucksack (rund 8kg) per Windböe fast vom Berg geweht hätte. Nur ein beherzter Sprung konnte schlimmeres verhindern. Kurz gesagt, die Tour war Mist.

Noch sah alles ruhig und friedlich aus am Breithorn.
Noch sah alles ruhig und friedlich aus am Breithorn.

 

Zurück im Hotel berieten wir lange, was wir weiter tun wollen. Letztendlich fiel die Entscheidung zugunsten einer kleinen Tour auf das Magehorn und der anschließenden Heimfahrt.

Wenigstens die letzte Tour sollte ein kleiner Erfolg werden, wir kamen zwar nicht zum Gipfel (dieser war komplett Aper), hatten aber einen Traum Firn zum abfahren!

Schön geneigte Hänge zum Abfahren
Schön geneigte Hänge zum Abfahren

 

Wenigstens die letzte Tour gab ein bisschen Entschädigung für die restlichen Tage
Wenigstens die letzte Tour gab ein bisschen Entschädigung für die restlichen Tage

 

Das Fazit dieser Tour?

Bergsteigen, egal in welcher Form ist und bleibt Glücksache. Stimmen die Bedingungen? stimmt das Wetter?, stimmt die Kondition? Es sind viele Faktoren, die passen müssen und gerade wenn man mit einer größeren Gruppe Unterwegs ist, wird die Tour noch mehr zum Glücksspiel, schließlich muss man in der Regel weit im Voraus planen und hat, bedingt durch gebuchten Verbindlichkeiten, kaum Ausweichmöglichkeiten.

Immer und Überall: Bookmarks

Wenn Ihr, wie ich, schon zur älteren Generation gehört, sind euch sicher die Lesezeichen im Browser ein Begriff. Früher emsig gepflegt, verkommen sie mit der Zeit immer mehr zum Datengrab. Sei es durch einen  Wechsel des Browsers oder schlichtweg durch Datenverlust.
Warum also nicht das ganze in einem Online-Dienst speichern? Zugriff von überall – Smartphone, Desktop, Laptop alle greifen auf einen einzigen Datenbestand zurück. Ein Traum.

Der Dienst meiner Wahl heißt pinboard.in hier habe ich die Möglichkeit alles an Lesezeichen abzuspeichern, was mir wichtig erscheint. Durch ein Intelligentes Tagging 1, ist es möglich seinen gesammelten Datenbestand schnell und effektiv zu durchforsten. Mittels eines “Read later” – Schalter hat man zusätzlich noch die Option, sich eine Leseliste zu erzeugen. Übrigens: Genau diese Option hat den Dienst Pocket für mich obsolet gemacht, probiert es aus, es funktioniert hervorragend!

Per default ist euere Bookmark-Liste public und somit für jeden einsehbar. Wem das nicht gefällt kann die entsprechende Einstellung schnell und umkompliziert ändern. Persönlich habe ich aber nichts gegen dieses kleine “Social-Feature” und habe es daher aktiviert.

Stichwort Social

pinboard.in is Social Bookmarking for Introverts

Bookmarks, die niemanden was angehen, können mit einem ‘Private’ Tag versehen werden und sind somit nur für euch sichtbar.

Eines der besten Features sind die Tag-Bundles. Hier könnt Ihr unter einem Schlagwort eine ganze Liste von Tags zusammenfassen. So könnt Ihr zum Beispiel: ’OS X’, ‘Windows’, ‘Linux’ unter dem Tag ‘Betriebssysteme’ zusammenfassen.

Auch ist es möglich, mithilfe der Tag-Bundles Bookmarks ‘private-only’ zu schalten. Hierzu genügt ein ‘.’ vor dem entsprechendem Tag.

Der Dienst kostet pro Jahr im Moment 11$, zusätzlich kann man für 25$ noch eine Archiv-Funktion einrichten, die eine gebookmarkte Website dauerhaft auf den Servern von pinboard speichert. Dadurch gehen die Informationen auf Ihr niemals verloren, selbst wenn die Seite vom Netz genommen wird.

Tools

Für pinboard.in gibt es eine ganze Reihe nützlicher Tools auf allen Plattformen. Für iOS ist mein derzeitiger Favorit: Pinner. Am Mac nutze ich zum Lesen ReadKit und zur Pflege und Erstellung, diverse Workflows für Alfred.

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