Quo Vadis Deutsche Telekom?
Ein derzeit viel diskutiertes Thema im Netz ist die geplante Wieder-Einführung der Volumenpakete bei der Telekom. Dies alleine wäre für mich allerdings kein Grund hier darüber zu schreiben, vielmehr Sorgen macht mir die daraus resultierende Verletzung der Netzneutralität. Genau hier möchte ich euch ein bisschen für dieses Thema sensibilisieren, denn das was die Telekom plant ist mehr als nur eine Erhöhung Ihrer Gewinnmargen.
Netzneutralität?
Um den Begriff einzuführen, muss ich ein bisschen ausholen.
Das Internet besteht im Grunde aus einer Ansammlung privater Netzwerke die miteinander verknüpft sind. So betreiben sowohl Internetprovider (z.B. Telekom, Vodafone) eigene Netze, wie auch Universitäten oder Inhalteanbieter (Google, Facebook). Überträgt man nun Daten von einem Netz in ein anderes (Aufruf von Facebook aus dem Netz der Telekom) müssen diese Daten durch die unterschiedlichen Netze transportiert werden.
Diesen Vorgang nennt man „Peering“. Es gehört zu den Grundlagen des Internet, dass ein Austausch zwischen „benachbarten“ Netzwerken kostenneutral erfolgt. Bezahlen muss ein Netzbetreiber nur, wenn er Daten in ein Netz schicken möchte mit dem er normalerweise nicht “peert”.
Soll heißen, wenn ihr Daten von Deutschland nach Timbuktu schicken möchtet, euer Provider aber keine eigenen Leitungen nach Timbuktu betreibt, muss er diese bei einem anderen Provider anmieten. Das ganze nennt man dann “Transit”.
Dadurch dass das Peering mit benachbarten Netzen kostenlos ist, sind die Provider natürlich bestrebt möglichst viele “peers” betreiben zu können, dies geschieht u.a. am De-Cix, Deutschlands größtem Netzknoten mit Sitz in Frankfurt a.M..
Hier laufen die Kabel vieler Provider zusammen, somit ist gewährleistet, dass viele der betriebenen Netze tatsächlich “nebeneinander liegen”. Natürlich ist jeder Netzbetreiber bestrebt viele Optionen zu haben seine Daten möglichst kostenneutral zu übertragen. Ich erinnere nochmals: dies ist eine der Grundlagen des bestehenden Internets.
Einzige Ausnahme: die Deutsche Telekom. Sie betreibt ihre Austauschpunkte lieber an verschiedenen Orten Deutschlands. Um dort hin Leitungen zu legen, damit man mit der Telekom Daten tauschen kann, müssen die anderen Netzbetreiber dann bezahlen. Dies natürlich mit speziellen Verträgen. Bereits hier wird die Netzneutralität seit vielen Jahren durch die Telekom verletzt. Erlauben kann sie sich das nur, weil sie eine marktbeherrschende Stellung hat, und es sich kaum ein Netz in Deutschland leisten kann, dass Telekom-Kunden ihre Dienste nur langsam erreichen.
Zusätzlich hat die Telekom mit Ihren neuen Tarifverträgen angekündigt, den Datenverkehr für die Inhalteanbieter zu drosseln, mit denen sie keine Kooperation hat. So wird z.B. T-Entertain nicht gedrosselt, andere Online-Videoanbieter wie Lovefilm, Sky, Watchever oder Amazon jedoch schon. Möchte ein Inhalteanbieter nicht gedrosselt werden, kann er natürlich mit der Telekom reden, eine Summe X zahlen und schon ist alles wie es war. Wie es eigentlich ohne Drosselung sein sollte!
Natürlich ist dieser Umstand nicht direkt ersichtlich, aber fragt euch das erneut, wenn euer Datenvolumen von 75GB aufgebraucht ist und YouTube nur noch im Schneckentempo durch die Leitung kriecht.
Was hat das jetzt mit der Netzneutralität zu tun?
Nun ja, stellt euch vor Ihr, als Telekom Kunden, wollt bei Vimeo Videos anschauen. Da euer monatliches Datenvolumen allerdings schon aufgebraucht ist, ist dies so gut wie nicht mehr möglich (mehr dazu im Exkurs). Jetzt kommt die Telekom und bietet euch Dienste an auf denen man Videos anschauen kann, ohne Wartezeiten und mit voller Geschwindigkeit…Wer würde da nicht genau diese Dienste favorisieren wollen? Genau, keiner. Und was ist mit den Diensten die nicht in der Lage sind an die Telekom zu zahlen? Ohne nennenswerte Zugriffszahlen würden diese schnell in der Versenkung verschwinden, die vermeintlichen Kunden surfen ja lieber bei T-Entertain und Co. Wo bleibt da der faire Wettbewerb?
Im Normalfall sollten alle Daten die durch das Internet fliessen gleichberechtigt sein und bestmöglich übertragen werden. Das nennt man im Fachjargon Best-Effort.
Ohne die Neutralität der Netze würden kleine Inhalteanbieter über kurz oder lang vom Markt verschwinden, da Sie schlichtweg nicht die Kapazitäten hätten, sich gegen die “Großen” durchzusetzen.
Exkurs Drosselung
Gehen wir einmal davon aus, Ihr habt einen “dorfüblichen” DSL Anschluss mit 16Mbit/s Downstream und 640KBit/s Upstream, dann wäre es, gemäß der neuen Tarifstruktur der Telekom, möglich 75 GB Datenvolumen über diesen Anschluss zu leiten. Wohlgemerkt es zählt hier nicht nur das Volumen der heruntergeladenen Daten, sondern auch das der hochgeladenen! Danach würde euer Anschluss auf 384 Kbit/s gedrosselt. Um euch zu verdeutlichen wie “schnell” Ihr dann noch surft, gibt es hier ein kleines Beispiel-Video in dem die Startseite der Telekom von einem gedrosseltem Anschluss aus aufgerufen wird.
Clemens Schrippe hat im Podcast mobilemacs diesen Zustand treffend beschrieben: “der Anschluss ist nicht gedrosselt, sondern er ist funktional kaputt!” Mit seinem Rant hat er es sogar bis in die iTunes Charts geschafft. Der Erlös vom Song geht übrigens an die Digitale Gesellschaft und fliesst somit gleich einer guten Sache zu, die u.a. auch für den Erhalt der Netzneutralität kämpft. Wie viele Daten sind denn eigentlich 75GB? Eine genaue Antwort ist schwer, da jeder seinen Anschluss anders nutzt. Hier ein paar Beispiele: Ein handelsüblicher HD-Film der über das Internet gestreamt wird, hat im Schnitt 1,5 – 2GB. Durchschnittliche YouTube Videos haben in HD-Qualität min. 600MB.
Bevor ich mich hier jedoch weiter verrechne, schaut euch einfach die Seite Drossl an, hier könnt Ihr euch genau anschauen wie schnell euer Anschluss mit den neuen Tarifen gedrosselt werden würde.
Was können wir tun?
Andere Aufklären und auf das eigentliche Problem aufmerksam machen.
Das große Problem ist hier, dass den meisten Menschen in Deutschland die Problematik Netzneutralität oder Drosselung nicht bewusst ist. Man hat einen Internetanschluss, der funktioniert und alles ist gut. Ist es aber nicht!
Ich hoffe dieser Artikel gibt euch ein paar Argumente an die Hand um das Problem auch Nicht-Nerds verständlich zu machen. Es gibt auch eine Online Petition die Ihr unterzeichnen könnt: Deutsche Telekom AG: Drosselung der Surfgeschwindigkeit stoppen.
Der nächste Schritt ist für mich, den Anbieter zu wechseln, und das obwohl ich jahrelanger Kunde der Telekom war und nie große Probleme mit diesem Unternehmen hatte. Aber eine solche “Politik” möchte ich nicht unterstützen. Freilich bleibt abzuwarten wie viele andere Anbieter nachziehen werden und ebenfalls drosseln oder andere Dinge anstellen werden. Allerdings hoffe ich auf die Varianz des Marktes, so dass es irgendwo einen Anbieter geben wird der ein freies und ungedrosseltes Netz anbietet.
Fazit
Die geplanten Änderungen der Telekom sollen zwar erst 2016 greifen, wenn wir allerdings jetzt nicht anfangen etwas gegen diesen Weg zu tun, werden wir wohl schnell vor vollendete Tatsachen gestellt. Es ist wirklich wichtig zu verstehen was passiert, wenn das Netz wie wir es jetzt kennen von Großkonzernen bestimmt wird.
Mir ist bewusst, dass die Telekom ein wirtschaftliches Unternehmen ist und Geld verdienen möchte, das dürfen sie auch, schließlich haben Sie eine große Aufgabe und die kostet Geld. Aber warum bieten Sie nicht einfach entsprechende Tarife an, die auch gerne entsprechend teurer sein dürfen, und hören auf den Leuten ins Gesicht zu lügen!
Links
Chaosradio zum Thema: Das Ende der Flatrates
Mehr zum Thema Netzneutralität gibt es bei der DigiGes
Artikel auf Newsecho.de: Telekom Tempo Bremse
Artikel in der Winfuture.de: DSL-Drossel ab 2018 auch für Bestandskunden
Artikel auf golem.de: Wenn YouTube zahlt, wird es nicht gedrosselt.
Noch eine witzige Erkenntnis zur Aussage der Telekom das 3% ihrer Nutzer Power User sind: Timo Hetzel
Ski-Hochtourenwoche in der Schweiz
Vor drei Wochen waren wir für sieben Tage im Schweizer Wallis auf Ski-Hochtour unterwegs. Um es vorweg zu nehmen, perfekter hätte eine solche Tour nicht ablaufen können. Das Wetter hat mitgespielt und auch die Bedingungen am Berg waren nahezu perfekt.

Für mich war es die erste Hochtour auf Skiern und es gab viele neue Eindrücke und Erkenntnisse.
Zum einen: unterschätze niemals die Distanzen auf einem Gletscher, was optisch nach zwei Stunden lockerer Gehzeit aussieht entpuppt sich schnell als eine Vier-Stunden-Plus-Tour.

Zum anderen: Berge jenseits der 4000hm haben auf viele Tourengeher eine scheinbar magische Anziehungskraft. Auf mich nicht.
Das heisst nicht, dass ich nicht gerne dort unterwegs bin. Nur ist es für mich nicht wichtig, ausschließlich Touren auf 4000er zu machen da alles andere nichts zählt. Und genau diesen Eindruck bekommt man, wenn andere Tourengeher Abends auf der Hütte von Ihren Zielen erzählen.

Für mich steht das Erlebnis Berg im Vordergrund und das ist auf einem 4000er genauso, wie auf einem schönen kleineren Gipfel in den Bayrischen Voralpen. Der markanteste Unterschied liegt darin, dass die Aussicht ab einer gewissen Höhe um ein Vielfaches besser ist

Was ebenfalls einen Unterschied zur “normalen” Bergtour darstellt, ist die Tatsache, dass man sich hier fast ausschließlich auf Gletschern bewegt und dementsprechende Sicherheitsausrüstung dabei haben sollte. Dazu gehören u.a. Seil, Pickl, Steigeisen, diverses Sicherungsmaterial und auch das nötige Wissen dieses im Falle eines Spaltensturzes einsetzen zu können.
Man sollte die Gefahren auf keinen Fall unterschätzen, zumal man sich in der Regel weiter weg von der Zivilisation befindet, als dass eine Rettung ohne Helikopter noch sinnvoll wäre.

Tour im Detail
- Freitag: Anreise zum Simplonpass
- Samstag: Es ging los mit einer Eingewöhnungstour auf das Spitzhorli inkl. Abstecher auf das Tuochuhorn am Simplonpass
- Sonntag: Verlegung nach Visp, wo wir das Auto geparkt haben (billiger als in Saas Fee!). Mit dem Bus nach Saas Grund, von dort mit der Bahn auf das Felskin und weiter auf das Allalinhorn. Die Abfahrt ging zur Britannia Hütte
- Montag: Von der Britannia auf das Fluchthorn
- Dienstag: Britannia -> Strahlhorn (die Abfahrt war ein Highlight)
- Mittwoch: Wetteränderung in Sicht. Abfahrt nach Visp und von dort aus nochmals zum Simplonpass.
- Donnerstag: Vom Simplonpass auf das Simploner Breithorn (gigantisch gute Abfahrt!)
- Freitag: Ab nach Hause
Trotz der Tatsache, dass unsere Gruppe bereits nach zwei Tagen mit gesundheitlichen Ausfällen zu kämpfen hatte, waren wir mit den erreichten Zielen durchaus zufrieden.
Mac Apps Volume IV
Vierter und vorerst letzter Teil meiner Vorstellung der “Must-Have”-Mac Apps.
Omnifocus
Man sagt ja, dass man mit dem Alter vergesslich wird. Omnifocus und generell das GTD-Prinzip (Getting-Things-Done) helfen mir dabei Aufgaben, Erledigungen und Projekte aller Art erfolgreich zu meistern und diesem Problem entgegen zu wirken.
In erste Linie ist OF für mich ein Erinnerungs- und Gedankensammelort in dem zentral alles abgelegt und zur Weiterverarbeitung gespeichert wird. Hier landet erstmal alles: eMails die nicht sofort beantwortet werden können, Ideen für neue Blog-Posts, Gedanken die weiterverfolgt werden wollen usw. usw. Aber auch alltägliche Aufgaben wie Blumen-Giessen, Einkaufen oder auch die Erinnerung an verschiedene Beiträge die gezahlt werden müssen. Durch die einfache Strukturierung macht es die App einem sehr einfach schnell eine Übersicht zu bekommen was aktuell anliegt und wo man evtl. akuten Handlungsbedarf hat (Stichwort: Rechnungen
) Omnifocus ist mit seinen beiden iOS-Pendants bei mir permanent im Einsatz.
Wer noch etwas mehr zu Thema GTD erfahren möchte, dem sei das Buch vom Erfinder empfohlen.
Dropbox

Ehrlich gesagt kann ich mir das Arbeiten und den Umgang mit Dateien ohne die Dropbox gar nicht mehr vorstellen. Sicherlich sollte man sich hier im klaren sein, dass die gespeicherten Daten auf Servern irgendwo in den USA rumliegen und man im Zweifelsfall keine Sicherheit hat was mit diesen passiert, aber hierfür gibt es ja Services wie Boxcryptor. Da ich davon ausgehe, dass die Leser dieses Blogs alle schon Dropbox nutzen erspare ich mir eine lange Erklärung des Dienstes.
Nur so viel sei gesagt: Ohne geht es kaum noch.
Multi-Markdown-Composer

Last, but not least sei hier noch der Multi-Markdown-Composer von Fletcher Penny empfohlen. Mit ihm schreibe ich so ziemlich alles was mehr als 20 Wörter enthält und in Markdown formatiert werden kann.
Die App ist sehr minimalistisch gehalten und versteckt Ihr Wahres Potenzial im Hintergrund. So werden die verschiedenen Markdown-Formatierungen wie Inline-Links sofort korrekt formatiert und man kann das Ergebnis im Vorschau-Fenster begutachten. Auch der Zugriff auf Reference-Links oder, gerade bei längeren Dokumenten, die Navigation mit dem TOC (Table of Contens), gestaltet sich schnell und problemlos.
Die wahre Mächtigkeit zeigt sich jedoch beim Export der Dateien in verschiedene Formate wie LaTex, HTML, OPML oder PDF. Hier wird wirklich alles bis ins kleinste Detail 1:1 übernommen und man muss sich keinerlei Gedanken um die Nachbearbeitung machen.
Das war es erstmal mit meiner kleinen Vorstellung. Demnächst werde ich hier mehr auf einzelne Workflows mit den verschiedenen Apps eingehen.
PDF-Dokumente mit Vorschau.app unterschreiben
Mittlerweile wird es endlich üblich, dass Verträge oder andere Dokumente als PDF-Datei ins Haus flattern und unterschrieben zurückgesendet werden
sollen.
Falls man kein PDFPen oder ähnliche Software im Einsatz hat, bestand die einzige Möglichkeit darin: Dokument ausdrucken, unterschreiben, scannen und wieder versenden. Ziemlich umständlich, oder?
Die bessere Lösung bietet OS X mit der App “Vorschau” von Haus aus. Mit diesem kleinen Tool kann man seine Signatur mit der iSight Kamera einlesen und speichern.
Dazu geht Ihr wie folgt vor:
- In Vorschau.app die Einstellungen (cmd + ‘,’) öffnen und dort auf Signaturen klicken.

- Schreibe Deine Signatur auf ein Blatt Papier (Tipp: Am besten weiß, gefaltet und schreibt relativ groß!).
- Klicke auf “Eine Signatur-Erstellen…”.
- Positioniere die Signatur so, dass Sie gut lesbar im rechten Feld zu erkennen ist und klicke auf “Akzeptieren” (der blaue Strich dient zur Orientierung).

- Jetzt ist es möglich in jedem Dokument, welches in Vorschau geöffnet ist, die Werkzeugleiste zu öffnen und mit einem Klick auf das kleine “s” die erstellte Signatur hinzuzufügen.

Wie Ihr seht, ein Kinderspiel, auch ohne teure Software.
Das Geheimnis der sauren Muskeln
Säure-Basen-Haushalt, pH-Wert, Basische Ernährung, Übersäuerte Muskeln. Dies alles sind Begriffe die der ambitionierte Sportler schon einmal gehört hat. Aber was heisst das alles im Detail? Hier ein Erklärungsversuch.
Der pH-Wert (potentio Hydrogenii) im Körper zeigt an, wie es mit dem Säure-Basen-Haushalt bestellt ist. Er hat eine Skala von 0 (sauer) bis 14 (alkalisch), die goldene Mitte ist demnach die 7 (neutral).
Unser Körper braucht zum langfristigen Überleben einen pH-Wert zwischen 7.35 – 7.45, also leicht basisch.
Gemessen werden kann er entweder über den Urin, oder besser: im Blut oder Speichel.
In Balance
Wieso übersäuern wir denn überhaupt?
Das liegt im Grunde an unserer Ernährung: Getreide, Milch, Fisch, Fleisch, all das sind Sauer-Lebensmittel die den pH-Wert in den Bereich <7 bringen können. Zudem wird auch bei hartem Training, Stress oder negativen Gefühlen unser vegetatives Nervensystem überreizt. Ist man angespannt atmet man flacher und der Körper wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Als Folge können die entstandenen Säuren in Form von CO2 (Kohlendioxid) nicht richtig abgeatmet werden, was sich wiederum negativ auf den Säuregehalt des Blutes auswirkt.
Und wie kann man dem entgegenwirken?
Ebenfalls durch die Ernährung, denn Obst und Gemüse wirken im Körper basisch und senken somit den Säuregehalt des Blutes wieder auf ein normales Niveau.
Auch Zusatzpräparate sind geeignete Mittel den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren, allerdings sollte man bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung als berufstätiger Sportler keine Probleme haben.
Verzichten?
Wäre eine Lösung, jedoch eine ziemlich Radikale. Besser ist es, wie fast immer, in sich hineinzuhorchen und zu spüren was einem gut bekommt und was nicht.
So ist ein Völlegefühl oder ein Blähbauch nach dem Frühstück ein ziemlicher Garant dafür, dass das Frühstück nicht unbedingt zum Wohlerhalt des Säure-Basen-Haushalt beigetragen hat und man vielleicht etwas daran ändern sollte.
Auch kann es helfen eine zeitlang seine Essgewohnheiten und wie man sich im anschließenden Training gefühlt hat zu notieren und zu analysieren.
Säure is(s)t
z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Nudeln, Reis, Getreide, Nüsse, kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol.
Basisch wirkt
Gemüse wie z.B. Spinat, Gurke, Zwiebel, Rote Bete, Kartoffel, Blumenkohl, Weißkohl, Paprika Karotte. Obst: Trauben, Birne, Banane, Erdbeere, Kirsche, Orangen, Zitronen, Melonen. Salate wie: Eisberg-, Kopf- oder Feldsalat, Chicorée. Kräuter: Ingwer, Basilikum, Pfeffer, Schnittlauch, Chilis oder Meerrettich.
Fazit
Gerade als Sportler sollte man darauf achten was man wann isst. Ein großer Teller Nudeln und das ein odere anderen Bierchen nach einem harten Intervalltraining ist für den Stoffwechselhaushalt wohl nicht das wahre. Stattdessen könnte eine Pellkartoffel mit Quark und Kräutern in der Tat förderlich für die Regeneration sein.
BoxCryptor-Verschlüsselte Verzeichnisse via Spotlight Indexieren lassen
Rechnungen und Korrespondenzen werden bei mir mit optischer Texterkennung (OCR) gescannt. Im Anschluss verschiebt Hazel diese Dateien in einen BoxCryptor-Verschlüsselten Container in meiner Dropbox.
Um diese Dateien durch Spotlight Indexieren zu lassen muss vorher bei BoxCryptor das entsprechende Feature manuell angeschaltet werden:
BoxCryptor starten und den “Erweiterten Modus” aktivieren.
Falls Euer Verzeichnis bereits gemouted ist, bitte unmounten.
Beim erneuten Mounten des Verzeichnisses in den Einstellungen “Spotlight aktiveren”.

- Kurz warten, oder den Spotlight Index “von Hand” starten.
Ihr solltet euch aber über die Konsequenzen im klaren sein. Ab sofort kann jeder der Zugriff zu Eurem Mac hat, via Spotlight alle Metadaten Eurer geschützten Dateien auslesen.
Hazel und die Unter(-Ordner)
Hazel, das Tool der Wahl wenn es um Erledigungen von Daily-Jobs am Mac geht, hat eine kleine Eigenheit über die ich die letzten Tage gestolpert bin.
Der Umgang mit Unter(-Ordnern) klappt nämlich erst mit ein bisschen Überredungskunst.
In meinem Fall wollte ich Bilder, die in mehreren Unterordnern lagen, in einen Ordner zusammenführen und habe dies mit folgender Regel versucht.

Das hat allerdings nicht richtig funktioniert, da immer der Unterordner UND das darin befindliche Bild kopiert wurden.
Nach ein bisschen Herrumprobieren die Lösung:
Man sollte als erstes eine Regel erstellen die die Ordner selektiert und diese an die erste Stelle setzen. Alle nachfolgenden Regeln greifen dann im Kontext der Ersten auf das Verzeichnis zu.

Somit klappte dann auch das Bildersortieren hervorragend.
Nie wieder Schuhe schnüren, dank LockLaces.
Nie wieder Schuhe-Schnüren?!
Genau dieser Gedanke war es, der mich auf die Suche nach geeigneten Schnell-Schnürungssystemen gehen lies. Getestet habe ich derweil viele, aber keine hat mich derart überzeugt wie die LockLaces.
Einfaches Prinzip, große Wirkung
Durch die elastischen Bänder sitzt der Schuh immer optimal am Fuß ohne lästige Druckstellen und ohne das Gefühl zu vermitteln, dass der Schuh zu locker sitzt.Das An- und Ausziehen wird von einem kleinen Clip erleichtert, welcher fest als Abschluss an den beiden Senkeln sitzt. Den Abschluss bildet ein kleiner Plastiktropfen, der verhindert, dass der Clip beim raschen Wechsel oder beim flotten Lauf verloren geht.
Die Haltbarkeit übersteigt die eines herkömmlichen Laufschuhs bei weitem, und wer ein bisschen mehr “Luft” am Ende der Senkel lässt, kann diese dann auch noch problemlos
in anderen Schuhen weiterverwenden.
Als Tipp am Ende: die LockLaces kosten hierzulande, gemessen an dem dass sie nur Schnürsenkel sind, ein Vermögen (teilweise 15,- Euro und mehr); daher bin ich dazu übergegangen sie mir gleich beim Hersteller selbst zu kaufen, der Preis pro Stück liegt bei 10,- USD und der Versand nach Deutschland kostet nur 3,- USD obendrauf.
Bis zum 28.02.2013 könnt Ihr zusätzlich 25% sparen indem Ihr den Gutscheincode “Save25″ am Ende der Bestellung verwendet.
Mac Apps Volume III
Die Klausuren sind rum und hier kommt die versprochene Fortsetzung meiner kleinen Einführungsserie der “Must-Have”-Mac Apps.
1Password
Eine der Anwendungen die definitiv als erstes auf meinem Mac landen ist 1Password. Man kann gar nicht oft genug erwähnen wie wichtig es im Web ist sichere und vor allem unterschiedliche Passwörter zu verwenden.
Da ich selbst weiß wie schwer es ist sich 50 verschiedene Passwörter zu merken kommt hier eine Passwortverwaltung, die es erlaubt sich per “Go & Fill” automatisch auf Websites anzumelden. Auch das erstellen sicherer Passwörter wird perfekt unterstützt. Aber nicht nur eure Login-Daten für Websites sind hier sicher, auch sämtliche Passwörter für den Hausgebrauch (WLAN, SIM-PIN uvm.) sind hier übersichtlich und schnell greifbar.
Als Zusatzfeature können auch die Daten der unterschiedlichsten Bank- oder Kreditkarten hinterlegt werden, so dass man diese nicht immer aus dem Portmonee kramen muss.
Im Zeitalter des Mac-App-Stores zwar nicht mehr so wichtig, aber dennoch nützlich; man kann auch seine Software-Lizenzen in dieser App verwalten. Kurz gesagt, alles was mit dem Thema Passwörter, Sicherheit oder Aufbewahrung sicherer Notizen zu tun hat, findet bei mir seinen Platz in 1Password.
Ein kleiner Tipp nebenbei, mit Alfred kann man hervorragend und schnell auf seine in 1Password hinterlegten Logins zugreifen.
nvAlt
Als Fork von Notational Velocity entstanden ist nvAlt mittlerweile das Programm der Wahl zur Verwaltung von Notizen aller Art, seien es Ideen für Blogposts, kleine Tipps und Tricks die sich im Laufe der Zeit ansammeln, oder Gesprächsnotizen die später weiterverwendet werden sollen.
Dank Tagging und einer extrem schnellen Suche findet man sich auch in umfangreichen “Sammlungen” zurecht.
Bei mir liegen die Files als Plaintext in der Dropbox und sind somit von überall und mit jedem Editor zu bearbeiten, was einem schnellen Workflow ebenfalls zugute kommt. Als Referenz gilt hier der Blogpost von Michael Schechtner der den, in meinen Augen, besten Workflow für diese App parat hat.
Nur nebenbei erwähnt, das Zusammenspiel zwischen nvAlt und Alfred funktioniert natürlich auch tadellos.
Fantastical
Wie der Name schon vermuten lässt, ist Fantastical ein Kalender-Aufsatz der sich recht unauffällig in der Menu-Bar versteckt und dort vor sich hin schlummert.
Das alleine ist ja noch nicht der Rede wert, aber die Tatsache, dass dieser Kalender auf Volltexteingaben reagiert, schon eher. So erzeugt: “Mittagessen mit Freßsack am 30.03.13 von 12:00 bis 13:00 Uhr im Restaurant Deiner Wahl, Nürnberg” einen passenden Kalender-Eintrag.
Neben Deutsch versteht er bei der Eingabe auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, da sollte also für jeden was dabei sein. Die Integration klappt so gut wie mit jedem Kalender, egal ob Google-Calendar, iCloud, Outlook oder Entourage.
Zu diesen Nettigkeiten gesellt sich auch noch eine Wochenübersicht und die Möglichkeit schnell nach Events zu suchen, so dass sich bei mir zum Beispiel das Öffnen von iCal komplett erübrigt hat.
Im letzten Teil der Usability-Serie findet Ihr Omnifocus, Dropbox und MarsEdit.


Wer viel und oft schreibt wird
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