<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>posts · Alexander Neng</title><link>https://blog.alexanderneng.de/posts/</link><description>Persönlicher Blog von Alexander Neng: Berge, Sport, Technik und was sonst so passiert.</description><language>de-DE</language><lastBuildDate>Mon, 26 Oct 2026 18:00:00 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.alexanderneng.de/posts/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Totgesagte leben länger – Mein Blog ist zurück!</title><link>https://blog.alexanderneng.de/totgesagte-leben-laenger-mein-blog-ist-zurueck/</link><pubDate>Mon, 26 Oct 2026 18:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/totgesagte-leben-laenger-mein-blog-ist-zurueck/</guid><description>&lt;p&gt;Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich hier regelmäßig etwas von mir gegeben habe. Um genau zu sein: eine ziemlich lange Weile. Aber wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger. ;-)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ursprünglich war dieser Blog für mich eine Art virtuelles Tagebuch. Ein Ort, an dem ich Dinge festhalten konnte, die mich begeistern, beschäftigen oder die ich schlichtweg interessant fand. Mal ging es um Technik, mal um Sport, mal um irgendwelche digitalen Spielereien und manchmal auch um ganz andere Dinge.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Einen wirklichen roten Faden gab es dabei nie. Musste es aber auch nicht. Es war einfach meine kleine Ecke im Internetz.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="warum-jetzt-wieder"&gt;Warum jetzt wieder?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;In letzter Zeit wurde ich immer häufiger gefragt, wie ich bestimmte Dinge im Alltag löse. Besonders häufig ging es dabei um Kinder und den Umgang mit Technik. Welche Geräte sind sinnvoll? Wie lässt sich die Nutzung vernünftig begleiten? Und wie bekommt man das technisch hin, ohne gleich eine halbe IT-Abteilung zu beschäftigen?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Fragen, mit denen ich mich auch privat immer wieder beschäftige. Und da ich ohnehin jemand bin, der sich gerne in Themen einliest, Dinge ausprobiert und gelegentlich auch wieder verwirft, kam irgendwann der Gedanke auf: Warum das Ganze eigentlich nicht wieder aufschreiben?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Schließlich muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="was-wird-sich-ändern"&gt;Was wird sich ändern?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Im Grunde gar nicht so viel. Es wird weiterhin um Dinge gehen, die mich interessieren und mit denen ich mich beschäftige.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Allerdings möchte ich künftig etwas stärker darauf achten, dass ihr aus den Artikeln auch einen konkreten Nutzen ziehen könnt. Weniger reines „Schaut mal, was ich entdeckt habe“ und etwas mehr „So habe ich das gelöst und vielleicht hilft es euch ja auch“.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein Schwerpunkt wird sicherlich auf Technik im Familienalltag liegen. Aber auch künstliche Intelligenz und die Möglichkeiten, die sich dadurch mittlerweile ergeben, werden ihren Platz finden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Gerade bei KI finde ich spannend, wie viel sich inzwischen mit vergleichsweise wenig Aufwand umsetzen lässt. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist automatisch sinnvoll. Aber vieles ist zumindest einen Versuch wert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Und genau darum soll es hier auch gehen: ausprobieren, verstehen, kritisch hinterfragen und die Erkenntnisse teilen. Möglichst verständlich und ohne unnötiges Fachchinesisch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="und-die-kommentare"&gt;Und die Kommentare?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Die wird es hier künftig bewusst nicht mehr geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nicht, weil ich kein Interesse an euren Meinungen habe. Ganz im Gegenteil! Ich möchte lediglich nicht noch eine weitere Plattform betreiben und moderieren müssen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wer etwas ergänzen, hinterfragen oder einfach Feedback loswerden möchte, kann das gerne über &lt;a href="https://chaos.social/@aneng"&gt;Mastodon&lt;/a&gt; oder direkt &lt;a href="mailto:mail@alexanderneng.de"&gt;per E-Mail&lt;/a&gt; bei mir tun.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Spannende Rückmeldungen, andere Perspektiven und gute Ideen werde ich dann gegebenenfalls wieder in die Artikel einfließen lassen. Schließlich ist das hier kein abgeschlossenes Nachschlagewerk, sondern eher eine Sammlung von Erfahrungen, die sich auch weiterentwickeln dürfen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="mal-schauen-wohin-die-reise-geht"&gt;Mal schauen, wohin die Reise geht&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Ob ich es diesmal schaffe, wieder regelmäßig zu schreiben? Keine Ahnung. Einen festen Redaktionsplan werde ich mir jedenfalls nicht auferlegen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich habe aber eine ganze Reihe von Themen im Kopf, auf die ich Lust habe. Und dank der neuen Möglichkeiten rund um KI ist auch die technische Hürde, Gedanken in einen halbwegs vernünftigen Artikel zu verwandeln, deutlich kleiner geworden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich dieses kleine Experiment entwickelt und welche Resonanz es geben wird.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In diesem Sinne: Willkommen zurück in meiner kleinen Ecke des Internetz!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alex&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>RSS - Todgesagte leben länger</title><link>https://blog.alexanderneng.de/rss-todgesagte-leben-langer/</link><pubDate>Tue, 30 Mar 2021 22:03:35 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/rss-todgesagte-leben-langer/</guid><description>&lt;p&gt;Wie der Titel unschwer erkennen lässt, bin ich nach wie vor ein bekennender Freund des allseits beliebten (und leider oft Todgesagten) Protokolls RSS (Really Simple Syndication). &lt;br&gt;&#10;Für meinen täglichen Newskonsum ist es unerlässlich und bietet mir viele Möglichkeiten es meinen Gewohnheiten und Worksflows anzupassen. &lt;br&gt;&#10;Welche das sind und wie sich mein Newskonsum aktuell gestaltet, davon soll dieser Artikel handeln.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="warum-noch-rss"&gt;Warum noch RSS?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;… Wir haben doch schließlich Twitter, Instagram (+= $SocialNetwork) und diverse Newsletter habe ich doch auch noch im Abo! Eben drum. Das ist mir persönlich alles zu viel Digitales-Rauschen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Meine primären Anwendungsfälle, weshalb ich RSS so sehr schätze sind:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Schnell einen Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage, ohne vorher alle dafür vorhanden Portale im Browser besuchen zu müssen&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Zu bestimmten Themen, die z. B. in einem Blog diskutiert werden, auf dem Stand der dinge bleiben und das ohne diesen permanent offen zu halten&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Nachrichten dann lesen, wann ich es möchte&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Sämtliche Ressourcen im Netz an einer Stelle gebündelt vorliegen haben, seien es Newsletter, YouTube Abos, spezielle Twitteraccounts usw.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h2 id="rss-und-die-infrastruktur"&gt;RSS und die Infrastruktur&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Aktuell habe ich rund 420 Feeds abonniert. Als Service hierfür nutze ich, nachdem der Google Reader (RIP) geschlossen wurde, den Dienst &lt;a href="https://feedbin.com/"&gt;Feedbin&lt;/a&gt;. Der Service lässt sich wunderbar in diverse RSS-Apps einbinden. Meine App der Wahl heißt hier derzeit &lt;a href="https://www.reederapp.com/"&gt;Reeder&lt;/a&gt;. Die ist primär bei mir unter iOS im Einsatz. Am Rechner selbst konsumiere ich selten bis gar keine RSS Feeds. Eine Alternative zu Reeder ist NetNewsWire, der derzeit wieder aktiv auf allen -Plattformen angeboten wird und noch dazu kostenlos ist. &lt;br&gt;&#10;Ein Bonus den Feedbin mitbringt: Ich kann hier auch diverse Newsletter hinschicken lassen. So bleibt die Inbox frei und ich kann die lesen, wann es mir passt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Service ist auch ausgezeichnet per App-Ökosystem angebunden. Finde ich beispielsweise am unter iOS eine Seite die ich abonnieren möchte, nutze ich die App &lt;a href="https://www.goldenhillsoftware.com/feed-hawk/"&gt;FeedHawk&lt;/a&gt; die mir genau dies per Service Sheet ermöglicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Am Mac bin ich freund eines Alfred-Workflows, der mir ebenfalls ein Abonnieren direkt ermöglicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="rss-in-der-praxis"&gt;RSS in der Praxis&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Mit dem oben genannten Setup bewaffnet sieht es aktuell bei mir so aus, dass ich jeden Abend, meist am iPad die Feeds des Tages durchscanne, ob etwas Interessantes dabei ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dabei differenziere ich (per entsprechendem Verschlagwortung) Tagesaktuelles geschehen und fachliche Beiträge. Erstere lese ich in der Regel sofort und letztere landen bei entsprechendem Interesse in meinem „Read later Service der Wahl“ — &lt;a href="https://pinboard.in/"&gt;Pinboard.in&lt;/a&gt;. Mit dem Read Later Flag versehen nehme ich mir 1-2 pro Woche Zeit die Artikel in Ruhe zu lesen und entsprechend zu verschlagworten, oder zu verwerfen ;-)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Finde ich neue Ressourcen bekommen diese erst mal das Schlagwort „ToOberserve“ und werden entsprechend ein paar Wochen beobachtet bevor sie mit den Alltags-Schlagworten versehen werden. So behalte ich den Überblick was neu ist und ob mir der Inhalt das gibt, was ich mir davon verspreche.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;So schaffe ich pro Abend rund 500 Artikel zu scannen und zu bearbeiten, das dauert in der Regel 15-30min.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;An dieser Stelle sei noch ein weiterer Tipp verraten, wozu RSS Feeds ebenfalls nützlich sind. Damit lasse ich eBay-Suchanfragen bequem als Feed liefern, sobald hier etwas neues Erscheint.&lt;br&gt;&#10;Wie das geht? Konfiguriert in eBay eine Suche und führt diese einmalig aus. Fügt dann am Ende der URL ‚&lt;a href="https://www.ebay.de/dsc/i.html?_from=R40&amp;amp;_sacat=0&amp;amp;LH_TitleDesc=1&amp;amp;_udlo=&amp;amp;_udhi=&amp;amp;_ftrt=901&amp;amp;_ftrv=1&amp;amp;_sabdlo=&amp;amp;_sabdhi=&amp;amp;_samilow=&amp;amp;_samihi=&amp;amp;_sadis=10&amp;amp;_fpos=&amp;amp;LH_SALE_CURRENCY=0&amp;amp;_sop=12&amp;amp;_dmd=1&amp;amp;_ipg=100&amp;amp;_fosrp=1&amp;amp;_nkw=logitech+brio&amp;amp;_in_kw=1&amp;amp;_ex_kw=&amp;amp;_rss=1"&gt; &amp;amp;*rss=1 *&lt;/a&gt;‘ ein und fertig ist der RSS-Feed für eure eBay Suche.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich hoffe, ich konnte euch ebenfalls dazu motivieren, wieder mehr auf das gute alte RSS zu setzen. Andernfalls würde mich interessieren wie ihr heutzutage eure News konsumiert.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Mein sportliches Jahr 2020</title><link>https://blog.alexanderneng.de/mein-sportliches-jahr-2020/</link><pubDate>Sun, 28 Feb 2021 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/mein-sportliches-jahr-2020/</guid><description>&lt;p&gt;Ja, 2021 ist schon fast zwei Monate alt, dennoch möchte ich hier nochmals aus sportlicher Sicht auf das Jahr 2020 zurückblicken. Nicht nur Corona habt bei mir einige Verändert, sondern auch meine private Situation. Mit zwei Kindern ist ein strukturiertes Training, sofern man die Familie nicht nur als Beiwerk betrachtet, meiner Meinung nach nicht mehr realisierbar.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;So habe ich auch im gesamten Jahr keinerlei Wettkämpfe, oder Challenges bestritten und mich im Kern darauf fokussiert einigermaßen Fit zu bleiben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das funktioniert in meinem Fall auch gut, ich bin in punkto Motivation nicht unbedingt auf Ziele angewiesen und bekomme meinen Hintern auch so hoch. Aber richtig Dampf machen kommt dann natürlich nicht infrage …&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Generell lässt sich für 2020 folgendes Festhalten:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;So wenig wie in diesem Jahr habe ich die letzten 20 Jahre nicht trainiert. Gründe dafür: Siehe oben :)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Schwimmen war ich so gut wie gar nicht. Das lag an Corona und an einem &lt;a href="https://www.trainingsworld.com/sportmedizin/rotatorenmanschette/entzuendung-der-supraspinatussehne"&gt;Impingement-Syndrom&lt;/a&gt; an dem ich leider immer noch rumlaboriere&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;rund 75 % (!) meines Trainings fand in den Morgenstunden zwischen 05:00 Uhr und 08:00 Uhr statt (Familienkompatibel)&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="meine-ziele-für-2021"&gt;Meine Ziele für 2021&lt;/h3&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Wieder an die alte Radform anzuknüpfen. Das mit weniger Umfang und mehr Qualität im Training.&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Wieder mehr Stabi- und Mobilitätstraining einbauen (so wichtig und doch eines der Dinge die als Erstes hinten runterfallen)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Eine schöne Hochtour wäre mal wieder was, ob Sommer oder Winter ist mir dabei relativ egal&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="die-harten-fakten-für-2020"&gt;Die harten Fakten für 2020&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;710 Stunden Sport. Das ganze Verteilt sich auf:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;1.600 km Laufen&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;4.500 km Rad (Schwerpunkt hier: Rennrad, Gravel)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;29 km Schwimmen&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;18 h Rudern (Indoor, als Alternative zum Schwimmen…)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;10 h Skitouren&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;30 h Bergsteigen (inkl. Zu- und Abstieg)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;15 h Krafttraining&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Bin ich damit zufrieden? Unter den gegebenen Umständen schon. Was mir aber definitiv fehlt, sind die Berge und Schnee. So wenig Schneekontakt habe ich seit ich Skifahre nicht mehr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Aktuell ist der Sport für mich der beste Ausgleich zur Arbeit und die Chance vor die Türe zu kommen. Dafür, dass ich das nahezu Verletzungsfrei im letzten Jahr machen konnte bin ich sehr dankbar.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="worauf-freue-ich-mich-dieses-jahr-am-meisten"&gt;Worauf freue ich mich dieses Jahr am meisten?&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Geplant ist im April eine Tour in Richtung Mont Blanc, ob das allerdings Coronabedingt stattfinden und auch noch, mangels spezifischen Trainings, von erfolg gekrönt sein wird, steht auf einem anderen Blatt …&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten würde es mich Wahnsinnig freuen die erste Hüttentour mit der ganzen Familie machen zu können. Bisher waren wir maximal zu dritt Unterwegs und das soll sich hoffentlich bald ändern. :)&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Podcast Playlist</title><link>https://blog.alexanderneng.de/podcast-playlist-2/</link><pubDate>Wed, 13 Jan 2021 17:45:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/podcast-playlist-2/</guid><description>&lt;p&gt;Nach mehr als 5 Jahren nehme ich mir die Zeit und stelle die aktuelle Podcast-Playlist 2021 vor. Viel hat sich nicht geändert. Dennoch möchte ich euch einige Neuempfehlungen nicht vorenthalten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="allgemeine-podcasts-und-podcasts-mit-arbeitsbezug"&gt;Allgemeine Podcasts und Podcasts mit Arbeitsbezug&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Im Gegensatz zur alten Playlist möchte ich diesmal zwischen allgemeinen Podcasts und Podcasts, die für mich einen Bezug zu meiner Arbeit haben unterscheiden. Das heisst nicht, dass ich letztere Podcasts nur wegen meiner Arbeit höre, sondern diese helfen mir mit Impulsen und neuen Ideen auf dem Stand der Dinge zu bleiben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="allgemeine-podcasts"&gt;Allgemeine Podcasts&lt;/h3&gt;&#10;&lt;h3 id="ach-triumvirat-für-historisch-inspirierte-humorvermittlung"&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/ach-triumvirat-f%C3%BCr-historisch-inspirierte-humorvermittlung/id1220156551"&gt;Ach, Triumvirat für historisch inspirierte Humorvermittlung&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ihr wolltet schon immer die Geschichte der ersten menschlichen Kanonenkugel erfahren? Oder was Ludwig Leichhardt in Australien getrieben hat? Dann seid ihr hier Goldrichtig. Ich finde das Format absolut gelungen, es wird selten langweilig und auch der Humor kommt nicht zu kurz!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="alternativlos"&gt;&lt;a href="https://www.alternativlos.org/"&gt;Alternativlos!&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Frank Rieger und Felix von Leitner (aka &lt;a href="https://blog.fefe.de/"&gt;fefe&lt;/a&gt;) sprechen über das, was die Boulevard-Presse in der Regel verschweigt, oder schlichtweg nicht weiß. Hierbei handelt es sich meist um Politik, Technik oder Verschwörungsmythen. Einziger Kritikpunkt: Es dürften hier gerne öfters neue Folgen erscheinen!!!111&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="b5-für-bergsteiger"&gt;&lt;a href="https://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/b5-fuer-bergsteiger/index.html"&gt;B5 für Bergsteiger&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach wie vor eine gute Quelle für Tourentipps und Hintergründe zu den Bergen unserer Welt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="bits-und-so"&gt;&lt;a href="http://www.bitsundso.de/"&gt;Bits und so&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieser Podcast ist einer der ältesten auf meinem Telefon.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nette Stimmen und manchmal auch Inhalt machen diesen Podcast hörenswert. Ebenfalls möchte ich nicht die Rechnung aufmachen, was mich der Podcast schon durch die Animation zum Kauf von Apps und Gadgets gekostet hat. Aber ich bereue nichts! :)&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="chaosradio"&gt;&lt;a href="https://chaosradio.de"&gt;Chaosradio&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Chaosradio hat kürzlich sein 25-Jähriges gefeiert. Veraltet ist es dennoch nicht. Von der legendären Folge 23 bis heute sind die Themen vielfältig und stets gut aufgearbeitet. Das Chaosradio ist nicht mehr Teil des Radio Fritz und wird somit komplett vom &lt;a href="https://www.ccc.de/"&gt;CCC&lt;/a&gt;-Umfeld organisiert. Das tut der Sache allerdings keinerlei Abbruch!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="cortex"&gt;&lt;a href="https://www.relay.fm/cortex"&gt;Cortex&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;CPD Grey und Mike Hurley reden hier im Grunde genommen über ihr tägliches Arbeitsleben und flankieren dabei das ein oder andere tiefgründige Thema. Vieles in diesem Podcast überspringe ich dank der Kapitelmarken, aber gerade die Deep Dives sind hochinteressant und es kommt nicht selten vor, dass ich das den ein oder anderen Tipp selbst ausprobiere oder gleich übernehme.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="methodisch-inkorrekt"&gt;&lt;a href="https://minkorrekt.de"&gt;Methodisch Inkorrekt&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Rockstars der Wissenschaft in Aktion!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Was soll ich groß schreiben? Nikolas und Reinhard begleiten mich seit vielen Jahren und es wird nicht langweilig. Zwei Physiker die sich alle zwei Wochen gegenseitig über verschiedene Themen aus der Wissenschaft aufschlauen. Garniert mit einem Experiment der Woche und neuerdings auch mit dem Schwurbel der Woche – eine Kategorie die ich persönlich sehr erheiternd, gleichzeitig aber sehr erschreckend finde (Es muss ja schliesslich auch jemanden geben der das Zeug kauft…)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tl;DR&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&#10;Wissenschaftliche Themen allgemein verständlich heruntergebrochen. Dazu ein gewisser Ruhrpottcharme und viel drum herum. Es ist immer eine Freude!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="omega-tau"&gt;&lt;a href="https://omegataupodcast.net/"&gt;omega tau&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ebenfalls ein alter Bekannter. Markus und Nora schaffen es mithilfe von Interviewpartnern ein extrem breites Spektrum an Wissen zu vermitteln. Das reicht von Greifvögeln bis hin zu Lastkranen. Ich kann mich an kaum eine Folge erinnern, die ich ausgelassen hätte…&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="cre-technik-kultur-gesellschaft"&gt;&lt;a href="https://cre.fm"&gt;CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;1 Folge in 2020 (Stand 23.12.2020) in Worten: Eins. &lt;a href="https://metaebene.me"&gt;Herr Pritlove&lt;/a&gt;, das ist zu wenig! Zu sehr geniesse ich die epischen Erklärungen deiner Interviewgäste in einer extrem angenehmen Atmosphäre. Immer vielfältig, nie langweilig. Da darf gerne wieder mehr passieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="das-coronavirus-update"&gt;&lt;a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html"&gt;Das Coronavirus-Update&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Virus geht uns nun schon fast ein Jahr lang auf den Keks. Gerade am Anfang der Pandemie waren gut zusammengefasste und recherchierte Infos rund um Covid-19 sehr schwer zu bekommen. Und dann kam dieser Podcast.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der NDR beweist mit diesem Format, dass der klassische Rundfunk auch richtig gute Podcasts kann. Es ist nicht die einzige Quelle für News, aber eine sehr Wertvolle!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="forschergeist"&gt;&lt;a href="https://forschergeist.de"&gt;Forschergeist&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine weitere Produktion aus dem Hause &lt;a href="https://metaebene.me"&gt;Tim Pritlove&lt;/a&gt;. Forschergeist ist eine Gesprächsreihe über Bildung und Forschung im hier und jetzt und mit Ausblick was die Zukunft bringen mag. Hier ist sehr interessant zu hören, woran gerade geforscht wird und wo die Wissenschaft im Allgemeinen steht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="freak-show"&gt;&lt;a href="https://freakshow.fm"&gt;Freak Show&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier bediene ich mich einer Selbstbeschreibung: “Ein wenig Jahrmarkt, ein wenig Wahnsinn, ein buntes Potpourri aus allem und doch halbwegs professionell verpackt”. Im Kern geht es um alles, was mit dem digitalen Rechenknecht in Verbindung steht**. *&lt;br&gt;&#10;Das Ganze wird sehr ansprechend und technisch versiert dargeboten&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;* Mittlerweile auch: Professionelle Küchen- und Haushaltsgeräte ;-)&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="lage-der-nation"&gt;&lt;a href="https://lagedernation.org"&gt;Lage der Nation&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Politik kommt auch bei mir nicht zu kurz, meiner Meinung nach am besten bringen es Philip Banse und Ulf Buermeyer in der wöchentlich erscheinenden Lage auf den Punkt. Unaufgeregt diskutieren die beiden die aktuell politische Lage. Im Land und zum Teil auch darüber hinaus. Hierbei besonders: Auch die beiden Hosts sind sich nicht immer einig in ihrer Meinung und so ergibt sich meiner Meinung nach ein sehr rundes Bild.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="logbuchnetzpolitik"&gt;&lt;a href="https://logbuch-netzpolitik.de/"&gt;Logbuch:Netzpolitik&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Abermals Tim, aber diesmal mit Unterstützung von Linus Neumann. Fast wöchentlich fassen die beiden das Netzpolitische geschehen zusammen und versuchen unaufgeregt (sic!) Hintergründe und Eindrücke zu liefern.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="mac-power-users"&gt;&lt;a href="https://www.relay.fm/mpu"&gt;Mac Power Users&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Als freund des angebissenen Apfels darf MPU nicht fehlen. Hier gibt es immer wieder nützliche Tipps und Tricks wie man mehr aus seinem Gerät rausholt. Zugegeben in letzter Zeit waren die folgen recht oberflächlich, aber ihn ganz aus der Liste schmeißen bringe ich noch nicht über das Herz.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="request-for-comments"&gt;&lt;a href="https://requestforcomments.de"&gt;Request for Comments&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Viele der von der &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Engineering_Task_Force"&gt;IETF&lt;/a&gt; erarbeitenden &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Request_for_Comments"&gt;RFCs&lt;/a&gt; sind heute gewissermaßen Internetstandards (Bsp.: TCP, HTTP/2, IPv6). In diesem Format lässt sich Anna-Lena jeweils einen RFC ausführlich von einem Interviewpartner erläutern. Hier habe ich nur zu bemängeln, dass schon so lange keine neue Folge mehr erschienen ist!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="resonator"&gt;&lt;a href="https://resonator-podcast.de"&gt;Resonator&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Abermals ein Wissenschaftspodcast. Moderator &lt;a href="https://twitter.com/holgi"&gt;Holger Klein&lt;/a&gt; redet für die &lt;a href="http://www.helmholtz.de/"&gt;Helmholtz-Gemeinschaft&lt;/a&gt; mit Forscherinnen und Forschern über deren Forschungsfelder und sie selbst. Nicht jede Folge höre ich mir hier an, aber es sind immer mal wieder coole Sachen dabei.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="the-tim-ferris-show"&gt;&lt;a href="https://tim.blog/podcast/"&gt;The Tim Ferris Show&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Tim hat immer wieder extrem interessante Gäste und schafft es, auf eine sehr angenehme Art und Weise sie zum Reden zu bewegen. Das Spektrum reicht von Autoren bis zu Olympioniken. An dieser Stelle auch gleich eine Empfehlung für seine Bücher. Man muss nicht mit jeder seiner Meinungen räsonieren, aber es sollte für jeden was dabei sein.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="ulligunde-plauscht"&gt;&lt;a href="https://ulligunde.com/podcast/"&gt;Ulligunde p(lauscht&lt;/a&gt;)&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ulligunde ist seit vielen Jahren bekannt für ihren gute geführten &lt;a href="https://ulligunde.com/"&gt;Blog&lt;/a&gt;. Seit einiger Zeit sind nun auch Podcast dazu gekommen und die haben es in sich. Hier p(lauscht) sie mit Größen aus der Bergsteigerszene und fühlt ihnen auf den Zahn. Sehr unaufgeregt, sehr authentisch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="was-denkst-du-denn"&gt;&lt;a href="https://www.wasdenkstdudenn.de"&gt;Was denkst Du denn?&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;„Meinung ist eine sehr niedere Form der Erkenntnis“(Zitat von Rita) alleine dafür lohnt sich ein Podcast Abo. Darüber hinaus gibt es hier reichlich Futter zum Nachdenken, teils harte Kost, teils leicht verdaulich.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="wrint-wer-redet-ist-nicht-tot"&gt;&lt;a href="https://wrint.de"&gt;WRINT: Wer redet ist nicht tot&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Unter WRINT sammelt Holger Klein seine eigens produzierten Podcasts. Davon höre ich verdammt viele, eigentlich alle, na ja okay die Fotografie und Flaschen lasse ich aus. Aber ansonsten? Das sagt doch alles.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="podcasts-mit-arbeitshintergrund"&gt;Podcasts mit Arbeitshintergrund&lt;/h2&gt;&#10;&lt;h3 id="a-bit-of-optimism"&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/a-bit-of-optimism/id1515385282"&gt;A Bit of Optimism&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ja, ich bin Simon Sinek Fanboy und ja, mir geht er manchmal mit seiner Art ein wenig auf die Nerven. Dennoch schafft er es immer wieder auf neue aus seinen Interviewpartnern herauszuholen was diese Menschen antreibt und dabei so erfolgreich macht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="business-punk---how-to-hack"&gt;&lt;a href="https://www.business-punk.com"&gt;Business Punk - How to Hack&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Tijen Onaran interviewt hier Menschen über Learnings für den Job oder die Karriere. Nicht jeder Podcast wird auch angehört, aber die Frequenz steigt stetig an, was für die Qualität spricht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="scrum-master-toolbox"&gt;&lt;a href="https://scrum-master-toolbox.org/"&gt;Scrum Master Toolbox&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein täglich erscheinender Podcast von Vasco Duarte. Jede Woche interviewt er einen erfahrenen Scrum Master zu den typischen Herausforderungen in seinem Job. Extrem kurzweilig (Folgenlänge zischen 8-15min) mit extrem viel Inhalt. Einziges Manko: Ab und an haben die Interviewgäste ein extrem schlechtes Audiosetup. Das sind dann die wenigen Folgen, die ich auslasse.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="coaches-rising"&gt;&lt;a href="https://www.coachesrising.com/podcast/"&gt;Coaches Rising&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Joel Monk hat immer wechselnde Interviewpartner rund um die Themen Coaching, Mentoring, persönliche Entwicklung und Leadership am Start. Wenn auch nicht jedes Thema bei mir räsoniert, so sind die, die es tun immer sehr wertvoll an Inhalten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="der-intinsify-podcast"&gt;&lt;a href="https://intrinsify.de"&gt;Der intinsify Podcast&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;»Wir sorgen für mehr echte Arbeit und weniger sinnlose Beschäftigung.« So, der Slogan von Mark und Lars. Den untermauern sie in diesem Podcast auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise. Mir gefallen die neuen Ideen und Impulse und auch das aktuelle Hype-Themen auch kritisch beleuchtet werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-produktwerker"&gt;&lt;a href="https://produktwerker.de"&gt;Die Produktwerker&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieser Podcast ist noch nicht alt, hat es aber in sich! Regelmäßig wird sich in wechselnder Besetzung, gerne auch mit Gästen rund um das Thema agile Produktentwicklung unterhalten. Schwerpunkt liegt auf der Rolle des Product Owners. Aber auch als Scrum Master oder Agile Coach bekommt man hier die eine oder andere Good-Practise mit dem Weg die den eigenen Methodenkoffer bereichern können.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-work-x-show"&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-work-x-show-fit-f%C3%BCr-die-zukunft-deiner-arbeit-mit/id1479811854"&gt;Die work-X Show&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein weitere Podcast aus dem Hause &lt;a href="https://intrinsify.de"&gt;intrinsify&lt;/a&gt;. Hier hat Mark das Ziel sich Dinge, die er gerne Verstehen möchte, sich von seinen Interviewpartnern erklären zu lassen. Mit Erfolg auch für den zuhörenden!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="einfach-produktiv"&gt;&lt;a href="https://einfach-produktiv.com/"&gt;einfach Produktiv&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ivan ist ein Urgestein im Kontext der Produktivitätssteigerung. Die Themen sind nicht bahnbrechend neu, mir gefällt aber seine Art Themen herunterzubrechen. Ausserdem ist Redundanz gut für den Kopf – so heissen eine Wiederholung schärft die grauen Zellen :)&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="firmenfunk-podcast"&gt;Firmenfunk Podcast&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Leonid hat in diesem Podcast Format immer wieder spannende Themen mit spannenden Menschen am Start. Besonders gefällt mir der konkrete Bezug auf die Praxis. Es sind oft Themen die als Good Practises aus Unternehmen kommen und als Impulse zum selbst Ausprobieren gedacht sind.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="the-law-of-raspberry-jam"&gt;&lt;a href="https://thelawofjam.podbean.com"&gt;The Law Of Raspberry Jam&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Rund ums Thema Coaching und Agilität dreht es sich hier. Die Folgen dürften für meine gerne etwas länger und damit ausführlicher sein, aber wer im Thema ist, kann dennoch gut folgen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="leben-führen"&gt;&lt;a href="https://leben-fuehren.de/"&gt;Leben-Führen&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Olaf gibt hier regelmäßig Themen zum Besten die man als Führungskraft im Werkzeugkasten haben sollte. Ich teile seine Meinungen nicht immer zu 100 %, aber es regt mich dazu an meine eigene Meinung zu reflektieren und ggf. zu überdenken.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="mein-scrum-ist-kaputt"&gt;&lt;a href="https://meinscrumistkaputt.de"&gt;Mein Scrum ist Kaputt&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Thematisch dreht es sich hier nicht nur um Scrum, es werden eigentlich alle Themen rund um die Agilität adressiert. Besonders gut finde ich das die max. 3 Moderatoren immer auch ihre eigenen Erfahrungen mit in die Waagschale werfen und so verschiedene Blickwinkel beleuchtet werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="romans-product-management-podcast"&gt;&lt;a href="https://www.romanpichler.com/romans-podcast"&gt;ROMAN’S PRODUCT MANAGEMENT PODCAST&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Bei Roman habe ich damals ein Seminar genossen und ihn und seine 150 % Fokussierung auf die Produktentwicklung besser kennengelernt. Diese bringt er auch immer wieder in kurzen Episoden auf den Punkt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="zwiebelschalen-bis-zum-kern"&gt;&lt;a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/zwiebelsch%C3%A4len-bis-zum-kern/id1529895688"&gt;Zwiebelschalen bis zum Kern&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nochmals &lt;a href="https://intrinsify.de"&gt;intrinsify&lt;/a&gt;, nochmals Lars und Mark, diesmal werden die beiden allerdings von Fabian Haase zu verschiedenen Anlässen, oder Situationen „interviewt“. Ich mag das Format da es thematisch sehr breit gestreut ist und man hier und da neue Denkanstöße mitnehmen kann.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Liste ist nochmals länger geworden als die letzte, dennoch komme ich recht gut durch mit dem Hören. Dafür habe ich aber auch in nahezu jeder erdenklichen Minute die Knöpfe im Ohr :)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Habt ihr Ergänzungen, die ich mir anhören sollte? Immer her damit!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Dygma Raise - Endlich die perfekte Tastatur</title><link>https://blog.alexanderneng.de/dygma-raise-endlich-die-perfekte-tastatur-2/</link><pubDate>Sun, 06 Dec 2020 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/dygma-raise-endlich-die-perfekte-tastatur-2/</guid><description>&lt;p&gt;Mein ganzes Computerleben lang bin ich schon Fan von mechanischen Tastaturen, Ich mag einen spürbaren Widerstand beim Tippen und ich schätze die Präzision einer guten Tastatur. &lt;br&gt;&#10;Zudem bin ich der Meinung, wenn man &amp;gt;8h pro Tag vor einem Rechen sitzt, sollte die Präferiere (Monitor, Maus und eben die Tastatur) schon optimal auf das Nutzungsverhalten angepasst sein. &lt;br&gt;&#10;Angefangen hat alles bei mit einem &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/IBM_Model_M"&gt;IBM Model M&lt;/a&gt;, dann ging die Reise weiter über diverse Hersteller. &lt;a href="https://www.daskeyboard.com/"&gt;DasKeyboard&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.filcokeyboards.co.uk/"&gt;Filco&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://www.keychron.com"&gt;Keychron&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://www.duckychannel.com.tw/en"&gt;Ducky&lt;/a&gt; uvm. — alles sehr gute Tastaturen, aber mir hat immer etwas gefehlt. Dann kam die &lt;a href="https://dygma.com/"&gt;Dygma&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="introducing-dygma-raise"&gt;Introducing Dygma Raise&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich bin ein Freund der Ergonomie. Nicht nur, dass ich gerne auch mal ein paar Stunden am Schreibtisch stehe, nein ich bin auch der Meinung eine klassische Tastatur und Ihr Layout trage nicht unbedingt zu einer gesunden Körperhaltung ein. An dieser Stelle: +1 und Like von meiner Frau, die als Physio ein Lied von steifer Schulter/Nackenpartie bei den „ITlern“ singen kann…&lt;br&gt;&#10;Also habe ich mich auf die Suche nach einem Splitkeyboard gemacht. Damals war der Markt dafür noch verschwindend gering. Es gab die &lt;a href="https://ergodox-ez.com/"&gt;Ergodox&lt;/a&gt; und eine exotische Variante von Microsoft. Beides gute Tastaturen, aber nicht für mich. &lt;br&gt;&#10;Durch Zufall bin ich auf das Kickstarterprojekt von Dygma gestoßen und war sofort All-In. &lt;br&gt;&#10;Ein Splitkeyboard mit 60 % primär für den Gamingmarkt, okay. Komplett anpassbar in puncto Layout und Switchen, OKAY?! Eine geteilte Spacebar plus vier weiter Keys, You got me! Eine SW die verschiedene Layer auf die Tastatur legt, Shut up and take my money!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/dygma-raise-endlich-die-perfekte-tastatur-2/IMG_3423-1_hu_b3076a7c56e136df.webp" width="1200" height="708" alt="Mein Setup" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Meins!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="nicht-nur-für-gamer-interessant"&gt;Nicht nur für Gamer interessant&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Jaja, LEDs hat sie auch. Das war für mich kein primäres Kaufargument, scheint aber (Achtung Klischee: Bei den Gamer en Vogue zu sein).&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mich hat das schmale Layout (60 %) und die Möglichkeit sowohl ISO als auch ANSI (US/UK) Layout zu verwenden. Bei mir ist es letztendlich eine schwarze Raise mit Kalih Speed Cooper Switchen im US-ANSI Layout geworden. Warum?&lt;/p&gt;&#10;&lt;ol&gt;&#10;&lt;li&gt;Ich will &lt;a href="https://dygma.com/blogs/stories/kailh-vs-gateron-vs-cherry-clicky-sound-comparison"&gt;hören&lt;/a&gt;, ob und wenn ich eine Taste gedrückt habe&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Die Kalih sind im Vergleich zu den Cherrys kompatibler zu meinen Fingern&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;ANSI &amp;gt; ISO — die paar Umlaute bekommt man auch mit einer SW Lösung hergezaubert, ansonsten hat ANSI mMm nach nur Vorteile gegenüber ISO.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ol&gt;&#10;&lt;p&gt;Das bei der Raise die Palmpads fest installiert sind, hat mich auf dem Papier auch erst mal verwundert. In Natura möchte ich die Dinger nicht mehr hergeben. Das ist wirklich angenehm!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="bazecor-unter-macos"&gt;Bazecor unter macOS&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Software für die Konfiguration der Layer hört auf den Namen Bazecor. Die ist zwar funktional, aber kaputt, zumindest unter macOS (Wie es unter Windows aussieht kann ich nicht nachvollziehen.)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Kurzum mit Bazecor sollten eigentlich alle Funktionen der Raise konfigurierbar sein. Das fängt bei der Farbe der LEDs an und hört beim Remappen von Keys auf.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Irgendwie funktioniert das auch mit der aktuellen Version 0.2.5, aber schön ist anders.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wenn man das JSON File mal geparsed hat, ist man meiner Meinung nach schneller direkt dort die Layer zu editieren, als per UI.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier verspricht der Hersteller aber Abhilfe in form eines Major SW Releases. Ich bin also gespannt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/dygma-raise-endlich-die-perfekte-tastatur-2/Bazecor_hu_74814f1e8eaafae8.webp" width="879" height="549" alt="Bazcor Screen" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: dygma.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="ansonsten-perfekt"&gt;Ansonsten perfekt&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Verarbeitung, Lieferung und all die kleinen Details die man sich vorstellt, oder eben nicht vorstellt sind an der Raise da. Mit viel Fantasie findet man auch unter macOS in Bazecor das, was man braucht. Die HW hingeben macht einen extrem soliden Eindruckt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/dygma-raise-endlich-die-perfekte-tastatur-2/set-1-1_hu_2ea94588071cbe6e.webp" width="1200" height="1020" alt="So wird die Dygma geliefert" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: Dygma.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die 7 weiteren Tasten der Spacebar sind auch schneller Weg als man denkt. &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=J7JVvFa330g"&gt;Hier hat Dygma&lt;/a&gt; selbst ein paar Optionen gelistet, was man mit ihnen anfangen kann.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alles in allem kann ich die Raise nur empfehlen. Für mich ist Sie nahe dran an der perfekten Tastatur. Zum Preis von rund 265,- USD ist so etwas aber auch okay, oder?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie schaut es bei euch aus, auf was hackt ihr den lieben langen Tag so rum?&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Beste Bohne</title><link>https://blog.alexanderneng.de/beste-bohnen/</link><pubDate>Sun, 29 Nov 2020 12:14:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/beste-bohnen/</guid><description>&lt;p&gt;Als ausgesprochener Freund der schwarzen (oder braunen) Kaffeebohnen bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Kaffeeröstereien, bei denen ich mich durch das Sortiment probieren kann.&lt;br&gt;&#10;Angeregt durch einen &lt;a href="https://twitter.com/bueltge/status/1331321585337315330"&gt;Twitter-Reply&lt;/a&gt;, möchte ich diesen Artikel hier nutzen, um meine aktuelle Auswahl bekannt zu machen und hoffentlich dadurch zu erweitern.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="wie-bereite-ich-aktuell-meinen-kaffee-zu"&gt;Wie bereite ich aktuell meinen Kaffee zu?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Bevor wir zu den Bohnen kommen noch ein paar Worte zum Thema Kaffeezubereitung.&lt;br&gt;&#10;Einen Hardcore Kaffeenerd würde ich mich nicht nennen, dennoch experimentiere ich gerne. Aktuell bereite ich den Kaffee mithilfe einer &lt;a href="https://aeropress.com/"&gt;AeroPress&lt;/a&gt; zu. Diese Filtert nicht mit Papier, sondern über einen &lt;a href="https://fellowproducts.com/products/prismo/" title="Homepage Fellow Prismo"&gt;Fellow Prismo&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&#10;Gemahlen wird der Kaffee in einer &lt;a href="https://www.indiegogo.com/projects/niche-zero-the-best-conical-burr-coffee-grinder#/"&gt;Niche Zero&lt;/a&gt;. Diese Erlaubt einen extremen Spielraum beim Mahlgrad und eine sehr gleichmäßige Körnung. Warmes Wasser – in der Regel zwischen 90 und 96 Grad – erzeugt eine &lt;a href="https://brewista.co/products/artisan-electric-gooseneck-kettle"&gt;Brewista Artisan&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="die-röstereien"&gt;Die Röstereien&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier die Liste der Röstereien die sich selbst schon Ausprobiert habe. Wenn möglich auch gleich mit den entsprechenden Sorten dort. Ich selbst bevorzuge einen kräftigen, eher schokoladig-nussigen Kaffee. Fruchtig Sauer ist so gar nicht meines. Die Liste ist nicht geordnet und ich habe auch keinen absoluten Geheimtipp.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="kaffee-dinzler"&gt;&lt;a href="https://www.dinzler.de/"&gt;Kaffee Dinzler&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Immer, wenn es in Richtung Süden geht und wir am Irschenberg vorbeikommen heißt unser Zwischenziel: Kaffee Dinzler. Es gibt hier nicht nur leckeren Kaffee, sondern auch das gesamte Ambiente ist extrem angenehm. Für den kleinen und großen Hunger ist ebenfalls gesorgt.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;San Miguel&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Guatemala&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Franz (Sonderedition)&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="die-kaffee"&gt;&lt;a href="https://die-kaffee.de/"&gt;Die Kaffee&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Auf Olga bin ich durch Zufall gestoßen und war extrem positiv überrascht. Alle bisher probierten Kaffeesorten waren lecker bis sehr lecker.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Indien Palthope Liberia&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Indien Palthope Old Paradenia&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Cuba Serrano Lavado&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasil San Rafael&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Costa Rica Tarrazu&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Indien Manamboli&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasil Rio Brilhante&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="machhörndl"&gt;&lt;a href="http://www.machhoerndl-kaffee.de/"&gt;Machhörndl&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine von vier, mir bekannten, Röstereien in Nürnberg. Sehr nette Location und immer eine gute Adresse für einen gepflegten Austausch rund um das Thema Kaffee. Zu meinem Bedauern überwiegt hier aber der fruchtige Kaffee/Espresso.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasilien Samambaia Topazio&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Espresso Blend&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Guatemala El Morito&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasilien Samabaia Catigua&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasilien California&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Costa Rica La Candelilla (Espressobohnen)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Indien Bibi Plantation A (Espressobohnen)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Costa Rica Las Lajas&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="rösttrommel"&gt;&lt;a href="https://www.roesttrommel.de/"&gt;Rösttrommel&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die zweite Rösterei in Nürnberg. Lädt, genauso wie das Machhörndl zum Verweilen ein. Auswahl ist meiner Meinung nach ausgewogener in Bezug auf Fruchtig zu kräftigem Kaffee.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Kaiserburg&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasilien Ismael Andrade&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Honduras El Jilguero Lot#4&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Burundi Kinyovu&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Guatemala La Esperanza&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="espressone"&gt;&lt;a href="https://www.espressone.de/"&gt;Espressone&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nicht weit von Nürnberg in Cadolzburg ist eine weitere Rösterei angesiedelt. Kennengelernt habe ich Sie über die &lt;a href="https://www.hofladenbox.de/"&gt;Hofladenbox&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&#10;Die getesteten Bohnen war gut, aber nicht überragend. Meine Vermutung: Das leigt an der Zubereitung in der AeroPress, nicht an den Bohnen selbst. Aus dem Siebträger war der Espresso nämlich sehr lecker.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Bio Milano (Espresso)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Caffe Creme&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="coffee-circle"&gt;&lt;a href="https://www.coffeecircle.com/"&gt;Coffee Circle&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Coffee Circle ist mittlerweile eine der größeren Kaffee-Shops im Netz. Die Auswahl bietet für jeden Geschmack das richtige. Ebenfalls erwähnenswert finde ich die gute Auswahl an entsprechender Hardware. Hier ist für jeden was dabei!&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Äthiopien Buna Dimaa&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Kolumbien Canela&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Brasilien Cerrado&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Äthiopien Limu&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Kolumbien Sierra Nevada&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Äthiopien Karibu&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="ikea"&gt;Ikea&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Ja, auch der Möbelriese aus Schweden hat Kaffee im Verkauf. Der Grund warum ich ihn hier mit aufliste? Ich hoffe damit jemanden vor dem Fehler zu bewahren ihn auch zu kaufen. In der AeroPress hat mir der Kaffee überhaupt nicht zugesagt.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Hela Börnor&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Påtår&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="blank-roast"&gt;&lt;a href="https://blankroast.de/"&gt;Blank Roast&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Kaffeemanufaktur aus dem schönen Neustadt an der Weinstraße kann Marketing mindestens genau so gut wie Kaffee :)&lt;br&gt;&#10;Hier haben es mir besonders die Spezialsorten Angetan. Eine Bohne, die im Whiskyfass gelagert wurde, macht nicht schwindelig im Kopf, bringt aber ein ganz anderes Aroma in den Kaffee.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Bene&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Pere&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Verde&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Mia San Mia&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Whisky&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="röstwerk-pfalz"&gt;&lt;a href="https://www.weincafe-kostbar.de/roestwerkpfalz"&gt;Röstwerk Pfalz&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Auf das Röstwerk bin ich über [Heckpiet](&lt;a href="https://twitter.com/heckpiet"&gt;https://twitter.com/heckpiet&lt;/a&gt;) gestolpert und wurde nicht enttäuscht. Super netter Kontakt, informativ und unkompliziert. Der Kaffee? Lecker!&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Morgenstund&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Deidesheimer Geissbock&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Hundertpro&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Guatemala Cascades of Oriente&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Überraschungspaket&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="crazy-sheep-coffee"&gt;&lt;a href="https://www.crazysheepcoffee.de/"&gt;Crazy Sheep Coffee&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die verrückten Schafe aus Bamberg machen ihren Namen alle Ehre. Die von mir probierten Sorten waren alles etwas „besonders“ob es jedermanns Sache ist? Probiert es aus!&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;EL Classico&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Happy India&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Italiano&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="teikei-kaffee"&gt;&lt;a href="https://teikeicoffee.org/"&gt;Teikei Kaffee&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Idee hinter Teikei ist schnell erklärt: solidarische Landwirtschaft. Der Kaffee wird in Mexiko angebaut und per Segelschiff nach Deutschland gebracht. Ihr könnt euch als Teil einer immer größer werdenden Gemeinschaft Anteile an diesem Kaffee sichern. Diese sind so berechnet, dass alle in der Lieferkette, inklusive der Kaffeebauern gut leben können. Und das beste? Der Kaffee schmeckt auch noch richtig lecker!&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Beide Sorten sowohl Espresso als auch Filter probiert&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="bergbrand"&gt;&lt;a href="https://bergbrand.eu"&gt;Bergbrand&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Meine erste Erfahrung mit Kaffee von Bergbrand war keine gute. Ich hatte einen Espresso serviert bekommen, bei dem wohl die Bohne einen Treffer hatte… Der Espresso war so sauer, dass selbst Zitronen neidisch werden würden.&lt;br&gt;&#10;Das war allerdings ein bedauerlicher Einzelfall. Die dritte Rösterei aus Nürnberg macht auch ganz famose schokoladigen Kaffee.&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Gipfelkreuz&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Ursprung&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Kraftpaket&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="rösterei-mag"&gt;&lt;a href="https://www.roesterei-mag.de/"&gt;Rösterei M.A.G&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine weitere Rösterei aus dem schönen Bamberg. Der Kaffee war ein Mitbringsel meiner Frau, macht aber Lust auf mehr.&lt;br&gt;&#10;Bohne:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Rwanda&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="kaffeerösterei-chamer-land"&gt;&lt;a href="https://www.kaffeeroesterei-chamer-land.de/"&gt;Kaffeerösterei Chamer Land&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine Empfehlung eines Kunden der ich gerne gefolgt bin. Viel Auswahl und leckerer Kaffee. Die Bilder auf der Homepage laden ebenfalls zu einem Besuch des Ladens ein. Leider komme ich in das Eck viel zu selten…&lt;br&gt;&#10;Bohnen:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Thailand Mystic Hiltribe&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Tansania Kilimanjaro - Machare&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Indonesien Sumatra Gayo&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="kaffeerösterei-nero"&gt;&lt;a href="https://www.kaffeeroesterei-nero.de"&gt;Kaffeerösterei Nero&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die neuste Erungenschaft in meiner Sammlung. Eine Empfehlung des &lt;a href="https://twitter.com/IT_Fettchen"&gt;IT_Fettchens&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&#10;Hier kann ich allerdings noch keine weitere Auskunft geben, als dass ich folgendes dort bestellt habe:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Las Chicharras aus Mexiko&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Schängelmischung&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Vilcabamba aus Ecuador&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Lampocoy Guatemala&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Die nachfolgenden Röstereien sind allesamt Empfehlungen, die ich selbst noch nicht getestet habe. Was nicht ist, wird aber definitiv werden :)&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://www.kaffeeroesterei-parsberg.de/"&gt;Kaffeerösterei Parsberg&lt;/a&gt; (Empfehlung von Andreas)&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://roesterei-vier.de"&gt;Rösterei Vier&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://schvarz.com"&gt;Schvarz Kaffe&lt;/a&gt; (Beides Empfehlungen von &lt;a href="https://twitter.com/thorstenfirlus/status/1331314373453811719"&gt;T&lt;/a&gt;&lt;a href="https://twitter.com/thorstenfirlus/status/1331314373453811719"&gt;h&lt;/a&gt;&lt;a href="https://twitter.com/thorstenfirlus/status/1331314373453811719"&gt;orsten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://shop.vees-kaffee.com/de/"&gt;Vee Kaffee&lt;/a&gt; (Empfehlung von &lt;a href="https://twitter.com/kyzrfranz/status/1331705753665728519"&gt;Kaiserfranz&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Habt ihr einen Favoriten und der steht noch nicht hier auf der Liste? Immer her damit!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Im Land der Ostfriesen</title><link>https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/</link><pubDate>Sun, 15 Nov 2020 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/</guid><description>&lt;p&gt;Endlich wieder Urlaub, endlich raus aus den eigenen Vier-Wänden. Corona sei dank hatten sich viel Frust und eine Art Lagerkoller breit gemacht, sodass im Juni 2020 alle in unserer Familie reif waren für eine Auszeit.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dank &lt;a href="https://runomatic.de/"&gt;Martins&lt;/a&gt;Tipp ging es diesmal für rund 10 Tage in Deutschlands Norden, ins Land der Ostfriesen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/B151E2E2-927C-40A7-B7E2-18A0E97204D9_hu_79560481c728cbaa.webp" width="640" height="481" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="die-reise-beginnt"&gt;Die Reise Beginnt&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Anreise verlief problemlos, wir hatten einen Zwischenstopp in NRW, wo wir die entfernter wohnenden Familie besucht haben. Das hat den Vorteil, das die Kinder „nur“ 2×4h anstatt einmal 8h am Stück im Auto sitzen müssen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wir waren untergebracht in Neßmersiel einem, sehr kleinen, Dorf in der Nähe von Norddeich. Die genaue Unterkunft lasse ich an dieser Stelle unerwähnt. Warum? Lest später mehr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Warum nicht eine der Ostfriesischen Inseln, wie Baltrum, Juist usw.?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wir wollten flexibel sein. Der Plan war vom Festland aus per Fähre die Inseln anzufahren und dort auch zu nächtigen. Dank Corona war dies aber leider nicht möglich. Erst zum Ende unseres Urlaubs wurden Tagesgäste auf den Inseln zugelassen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das hätte für uns jedoch bedeutet: rund 50,- Euro für ein Fährticket. Für max drei Stunden Aufenthalt auf den/der Insel. Jeder der mit zwei kleinen Kindern unterwegs war weiß sofort, dass das nicht wirklich lohnenswert ist und in mehr Stress ausartet, als dass es was bringt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/2F6B251A-FB30-4291-A48A-D885DD047929_hu_645b380d49e5fc5b.webp" width="640" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-1---neßmersiel-erkunden"&gt;Tag 1 - Neßmersiel erkunden&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Neßmersiel ist wirklich klein und unspektakulär. Das war uns nicht erst vor Ort klar, sondern bereits vorab. Aber so schlimm?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein Bäcker (Na ja …) und ein Edeka (Klein, aber gut sortiert) – das muss für das nötigste reichen. Der Rest sind gefühlt Ferienwohnungen und Restaurants.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Strand von Neßmersiel ist schön, allerdings sollte eine vierköpfige Familie Kleingeld mit dabei haben, der Strandeintritt (!) kostet 6,7 Euro exklusive Parken, was wir uns dank Anreise per Fahrrad gespart haben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Leider war an ersten Tag Ebbe, sodass Kind 1 etwas enttäuscht war kein Meer sehen zu können. Eine eigens durchgeführte Wattwanderung hat dann jedoch zur Erheiterung aller beigetragen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-2---norddeich-wir-kommen"&gt;Tag 2 - Norddeich, wir kommen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;… und zwar mit dem Rad. Knapp 17 km später waren wir dort angekommen. Meer bei Flut – extrem teurer frischer Fisch – und eine ansonsten extrem touristisch funktionale Stadt haben uns nicht davon abgehalten dort ein paar schöne Stunden zu verbringen. Die Crêpes waren prima, die Kinder am dort frei zugänglichen Strandteil happy – Elternherz was willst Du mehr?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Vielleicht einen Elektroantrieb zurück nach Neßmersiel. Und zwar für Kind 1. Das hat sich zwar Prima auf dem Rad geschlagen, aber gut 40 km waren für 4-jährige Kinderbeine dann doch Zuviel.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/743801FF-936D-4866-A2EA-FE9D05EE240A_hu_3764939cf5b68f01.webp" width="481" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-3---gretsiel"&gt;Tag 3 - Gretsiel&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Wir sind mit dem Auto nach Gretsiel. Für die richtig Fitten ist das auch mit dem Fahrrad von Neßmersiel aus machbar.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Gretsiel ist die Touristenstadt schlechthin. Schön angelegt, aber ansonsten nicht weiter erwähnenswert. Was jedoch erwähnenswert ist, ist zum einen die Eisdiele im Zentrum der Stadt – extrem lecker! Der Kinderspielplatz im Norden der Stadt und Ottos Leuchtturm. Zudem kommt Ihr, wenn Ihr gut zu Fuß, oder dem Fahrrad seid. Oder Euch nimmt ein Bus mit, oder Ihr fahrt gleich mit dem Auto.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/4E702258-ADD1-4348-A21E-9A46C85B0DE2_hu_1620f3c5cdf24c2a.webp" width="481" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ottos Leuchturm!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-4---strandtag-in-nessmersiel"&gt;Tag 4 - Strandtag in Nessmersiel&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach zwei Tagen Ausflug war den Kids nach Erholung. Also sind wir nur zum Strand nach Neßmersiel und haben dort Muschel und Quallen gesammelt, sind geschwommen(!) und haben im Watt nach Wattwürmern gebuddelt. Eis vom Kiosk rundete den Tag dann nochmals ab.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-5---kleintierpark-werdum"&gt;Tag 5 - Kleintierpark Werdum&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Werdum ist in gut 25min mit dem Auto von Neßmersiel aus zu erreichen. Der dortige Kleintierpark war das Ziel des heutigen Tages. Für kleines Geld bekommt die Familie relativ viel zu sehen und, was noch wichtiger ist, viel Kontakt zu den Tieren im Streichzoo. Zu erwähnen ist das nette Personal dort, das wurde nie müde die Fragen der vielen Kinder mit einer Engelsgeduld und für Kinder verständlich zu beantworten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/AF03B846-A551-4113-87B5-A614C5771CA7_hu_6d1463c58991cfad.webp" width="640" height="481" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-6---kutterfahrt-ahoi"&gt;Tag 6 - Kutterfahrt Ahoi!&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Heute ging es wieder nach Norddeich. Diesmal allerdings mit dem Auto da wir ein Date mit Heiner hatten. Heiner ist der Kapitän der NOR225, ein Krabbenkutter im Hafen von Norddeich. Mit Ihm sind wir auf das Meer zu den Seehundbänken gefahren und haben dabei viel über die Region Ostfriesland und das Wattenmeer gelernt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Fahrt an sich war cool. Allerdings sollte man sich vorab über ein paar Dinge im Klaren sein. Coronabedingt saßen wir während der Fahrt relativ weit auseinander. Wir hatten Glück und hatten den nächstmöglichen Platz zum Sprecher. Andernfalls bekommt man von den Erzählungen wahrscheinlich nur die Hälfte mit. Man muss die ganze Fahrt über auf Kisten sitzen. Für Erwachsene kein Problem, Kinder haben da schon mehr Probleme. Einzig bei den Seehundbänken besteht kurz die Möglichkeit aufzustehen. Bei 2,5h Ausfahrt bleiben vor Ort bei den Seehunden 5min übrig. Gut, man möchte die Tiere auch nicht unnötig stören, allerdings bleibt das Boot auch genau deshalb mehr als 300 m von den eigentlichen Bänken entfernt stehen und wendet dort. Persönlich fand ich das alles etwas abrupt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/5C306317-C7AE-40C3-888A-142CCF25002A_hu_af9b6f02cf59a170.webp" width="640" height="480" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/BE610706-353A-46DE-9963-111C1B644527_hu_17f0e286959d7b5d.webp" width="640" height="480" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Da ganz hinten sind sie: Seehunde!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-7--8---strandtage"&gt;Tag 7 &amp;amp; 8 - Strandtage&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Familie wollte sich wieder erholen, wo geht das besser, als bei bestem Wetter am Strand von Neßmersiel?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Programm war entspannt. Highlight sollte ein frischen Fischbrötchen aus dem Dorf werden. Die Betonung liegt auf sollte, es war weder frisch noch lecker, dafür extrem teuer…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/B8BF13B7-CD20-47D5-B216-F08D133934A4_hu_9184fa064d2dee24.webp" width="640" height="480" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-9---sehhundauffangstation"&gt;Tag 9 - Sehhundauffangstation&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Wieder Norddeich, wieder ein anderes Eck. Diesmal sind wir zur Seehundauffangstation. Corona war auch hier ein „Problem“ so kam es, dass wir über 1h Anstehen mussten (zum Glück mit Spielplatzsituation drumherum) für eine gute Stunde in der Station. War es das Wert? Für Erwachse oder ältere Kinder &amp;gt;8 bestimmt. Für uns nicht wirklich. Die Jungen Seehunde sieht man aus der Ferne durch eine Scheibe. Die Präsentation haben wir uns geschenkt, da waren zu viele Menschen in einem geschlossenen Raum… Ansonsten ist es sehr Informativ, wenn man lesen kann, den Text gibt es viel.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/996D496C-01A8-4817-93FD-9842DFADEFE9_hu_8992c14cb50406da.webp" width="640" height="481" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="tag-10---urlaubsende"&gt;Tag 10 - Urlaubsende&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Den letzten Tag unseres Urlaubes haben wir am Strand verbracht. Die eigentliche Idee wieder Schwimmen zu gehen haben wir jedoch schnell verworfen. Durch den ungünstigen Wind wurden viele Quallen in die Strandbucht gespült. Diese waren durch die raue See leider nicht gut zu erkennen, sodass man schnell Bekanntschaft mit Feuerquallen machen durfte (nicht schön!)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/im-land-der-ostfriesen/35D4B380-11B7-49BD-B67E-BADB9FBB60E0_hu_ea9144b532302950.webp" width="481" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Norden Deutschlands ist schon vorzeigbar. Ich bin und bleibe ein Kind der Berge, aber gerade mit kleinen Kindern hat die See schon ihre Vorzüge.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Was mich allerdings extrem verwundert hat, waren die Preise die aufgerufen wurden wenn man essen gegangen ist. Die waren, meiner Meinung nach, für die gebotene Qualität nicht gerechtfertigt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dagegen war &lt;a href="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/"&gt;Texel&lt;/a&gt; ein absolutes Schnäppchen und leckerer obendrein…&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Alles hat ein Ende - Goodbye PGP</title><link>https://blog.alexanderneng.de/alles-hat-ein-ende-goodbye-pgp/</link><pubDate>Sun, 14 Jun 2020 10:00:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/alles-hat-ein-ende-goodbye-pgp/</guid><description>&lt;p&gt;Es ist eine lange Geschichte, die wir zusammen erlebt haben. Über 20 Jahre hast Du mich begleitet. Hast E-Mails und Dateien Ver- und Entschlüsselt. Du warst hierbei immer treu und zuverlässig, auch wenn Deine Handhabung mir so manches Mal Kopfzerbrechen bereitet hat. Vor allem, als diese neumodischen Smartphones kamen. Dich auf Ihnen zu benutzen war ein Graus. Klar fand man einen Weg aber Benutzerfreundlich war das wirklich nicht. Hier und heute stehe ich nun wieder an einem Scheidepunkt und habe mich jetzt dazu entschlossen zu sagen: Goodbye &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy"&gt;PGP&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="das-richtige-zur-falschen-zeit"&gt;Das richtige, zur falschen Zeit&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich war immer Verfechter Deiner Idee. Die Möglichkeit zu haben, selbst zu entscheiden, ob und wer meine Daten lesen und nutzen kann fand ich gut. Auch gegenseitige Vertrauen untereinander wurde durch Dich gestärkt. So konnte man sich (halbwegs) sicher sein, dass eine von Dir gezeichnete Datei wohl auch aus der originalen Quelle kommt. Aber Du warst Deiner Zeit voraus. Die wenigsten wussten überhaupt das es Dich gibt, geschweige den wie man Dich richtig einsetzt. Wie oft habe ich private Schlüssel erhalten, oder Datenmüll der durch Verlust des dazugehörigen Schlüssels, oder des Passwortes, unbrauchbar wurde…&lt;br&gt;&#10;Die Unterstützung durch andere Programme, sei es Mailprogramme, oder Tools auf der Systemebene blieb leider ebenfalls aus. Bestenfalls hatte man das Gefühl, Du wirst als 5. Rad am Wagen mit an Board geholt.&lt;br&gt;&#10;Die letzte Hoffnung in Form von &lt;a href="https://keybase.io/"&gt;Keybase&lt;/a&gt;und dem - zugegeben ambitionierten - Ziel Dich wieder populärer und, vor allem, Massenkompatibler zu machen ist mit dem Kauf durch &lt;a href="https://zoom.us"&gt;Zoom&lt;/a&gt; leider gestorben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="immer-noch-das-richtige"&gt;Immer noch das richtige?&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Diese Frage treibt mich nun seit längere Zeit um. Die Pflege der Schlüssel, und der Nutzwert stehen aktuell für mich in keinem Verhältnis mehr. Es gibt aktuell noch eine Stelle mit der ich verschlüsselte E-Mails austausche. Der Rest passiert per Messenger (alle voran: Threema) und für Dateien über die &lt;a href="https://support.apple.com/de-de/guide/disk-utility/dskutl11888/mac"&gt;Hauseigenen Tools&lt;/a&gt; aus dem Hause Apple. Das reicht für meine Zwecke vollkommen aus. Für den sichereren Dateiaustausch über meine Apple Devices hinweg ist nach wie vor &lt;a href="https://devontechnologies.com/de/apps/devonthink"&gt;DEVONthink&lt;/a&gt; mein Tool der Wahl. Das unterstützt ebenfalls verschlüsselte Datenbanken.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;So bleibt mir nur sagen: Mach's gut liebes PGP und danke für den Fisch. Ich werde meine Keys nach und nach auslaufen lassen oder ggf. Revoken. Von Keybase bin ich auch bald* weg.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;* Wenn ich herausgefunden habe wie ich meine Stellas auf eine andere Wallet umziehen kann.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Urlaub auf Texel</title><link>https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/</link><pubDate>Tue, 21 Aug 2018 12:00:24 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/</guid><description>&lt;p&gt;Die Geschichte begann vor rund einem Jahr. Mitten in der Nacht bekam der Nachwuchs seinen ersten Pseudo-Krupp Anfall und wir einen ziemlichen Schreck. Es blieb auch leider nicht bei einem Anfall, so dass wir uns kurzerhand dazu entschlossen haben unseren Sommerurlaub auf der kleinen Insel Texel zu verbringen. Das hilft dem Nachwuchs beim atmen (Meeresluft) und uns hoffentlich ein wenig zu entspannen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1166_hu_3df1908a09ec597c.webp" width="1200" height="900" alt="Wunderbar weitläufig - der Strand" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wunderbar weitläufig - der Strand&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="gesagt-getan"&gt;Gesagt, getan&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Via AirBnB haben wir uns ein kleines Chalet gemietet. Dieses liegt in De Koog und somit sehr zentral auf der Insel.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Anreise gestaltet sich aus Nürnberg sehr lang. Allerdings hatten wir die Möglichkeit in Nordrhein Westphalen einen Zwischenstopp bei meiner Familie einzulegen. Durch den zweitägigen Stop wurde die Fahrt insgesamt deutlich erträglicher. Vom Rheinland nach Texel sitzt man nochmals gut 3h im Auto bzw. auf der Fähre. Diese fährt von Den Helder nach Texel im halbstündlichen Takt und kostet für einen PKW 37,- Euro für Hin- und Rückfahrt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Unser Chalet war etwas kleiner als wir es uns vorgestellt hatten. Das einzig wirkliche Problem war die Hellhörigkeit in den Räumen. Da heisst es ruhig sein, sobald der Nachwuchs schläft.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1280_hu_827df6a07396b61a.webp" width="1200" height="900" alt="Das Chalet" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Chalet&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="unternehmungen"&gt;Unternehmungen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Natürlich waren wir sehr viel auf der Insel unterwegs, hier eine kleine Auswahl unserer Aktivitäten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Strand&lt;/strong&gt;: Selbstredend, zwar war die Nordsee im Juni noch nicht zum Schwimmen geeignet, aber zur Abkühlung, zum Sandburgen bauen, oder einfach nur zum Spazierengehen war der Strand hervorragend. Schönste Adresse für uns war Paal 19-21 diese sind von De Koog aus fußläufig zu erreichen.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1098_hu_988e29c0601f904d.webp" width="1200" height="900" alt="Ohne Worte..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ohne Worte...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Leuchtturm&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Eierland&lt;/strong&gt;: Ganz im Norden der Insel. Dank 45m Höhe bietet er selbst dem Nachwuchs genug Sichtweite um fast die komplette Insel überblicken zu können. Eintritt kostet 4,5 Euro p.P. Kinder &amp;lt;3 sind kostenlos. Im Anschluss kann man auch gleich noch einen Abstecher zum dortigen Strand machen. Der ist aber ausdrücklich nicht zum Schwimmen geeignet und extrem weitläufig. Mit einem Kinderwagen hält sich der Spass also in Grenzen. Gleiches gilt übrigens auch für den Leuchtturm. Der Nachwuchs sollte tragbar sein, oder selbst sehr viele, sehr kleine Stufen hinauf, als auch hinab laufen können.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1161_hu_bcfbe13080c5574a.webp" width="1200" height="900" alt="Der Leuchtturm" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Leuchtturm&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="https://ijsboerderijlabora.nl/de/"&gt;Eis in Labora&lt;/a&gt;:&lt;/strong&gt; Ein komplett automatisierter Bauernhof und Kühe die, obwohl sie an die frische Luft könnten, lieber im Stall bleiben? All das findet man auf dem Labora Hof. Zudem gibt es dort sehr leckeres Eis in ausgefallenen Sorten. Auf dem Gelände sind noch Hühner, Rehe und Kleintiere und zudem ein kleiner Spielplatz, so dass es auch dem Nachwuchs nicht langweilig wird.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1183_hu_4810dd7384c87c7a.webp" width="1200" height="900" alt="Der Vollautomatische Waschautomat für Kühe." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Vollautomatische Waschautomat für Kühe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lammetjes&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;knuffelen&lt;/strong&gt;: Auf Texel gibt es mehr Schafe als Einwohner. Nicht nur, dass man überall auf der Insel welche sieht, man bekommt auch an vielen Höfen die Möglichkeit geboten mit den Tieren zu interagieren. Mit etwas Glück, kann man Ihnen beim Gebären zuschauen. Der Hof auf dem wir waren bietet dazu noch einen kleinen Verkaufsraum mit allem rund ums Schaf, sowie einen großen Spielbereich im Hof. Das heisst der Nachwuchs ist rundum versorgt und bekommt viel zu sehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;De&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Koog&lt;/strong&gt;: Laut &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/De_Koog"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; hat De Koog 1020 Einwohner und rund 20.000 Betten für Touristen. Wer also Einsamkeit sucht ist hier fehl am Platz. Der Stadtkern ist sehr überschaubar und besteht im großen und ganzen aus sehr überteuerter Gastronomie und den üblichen Souvenirgeschäften. Lebensmittel für den Alltag bekommt man im Jumbo, oder im Lidl.&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="https://coffeeandmoretexel.nl"&gt;Café in De Koog&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Coffee and more. Wäre diese kleine Perle, etwas abseits von Stadtkern, nicht gewesen, wir wären aufgrund akuter Unterkoffeinierung verzweifelt. Leckerer Kaffee, guter Kuchen und sehr freundliches Personal zeichnen den Laden aus. Auch der Nachwuchs wurde gerne gesehen, der dafür kreierte „Babycchino“ (warmer Milchschaum) wird auch jedesmal liebevoll anderes verziert. Tipp: Unbedingt die selbstgemachten Pfannkuchen mit Kokos, Honig und Walnüssen probieren!&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1247-e1534796285254_hu_464e4a585cb338d0.webp" width="1200" height="900" alt="Babycchino - Da lacht das Kinderherz!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Babycchino - Da lacht das Kinderherz!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Den Burg&lt;/strong&gt;: Die „Hauptstadt“ der Gemeinde Texel. Größer als De Koog, aber ansonsten sehr ähnlich. Wer Mitbringsel einkaufen möchte, sollte dies hier tun. Aufgrund der Vielzahl an Geschäften sind die Preise etwas günstiger als in de Koog.&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="https://www.ecomare.nl/de/"&gt;Ecomare&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Ursprünglich war das Ecomare eine Auffang- und Aufzuchtstation für verletzte, oder alte Meerestiere. Mittlerweile ist ein sehr ansehnliches Museum dazugekommen. Es gibt Robben und Seehunde, viele Vögel und diverses Meeresgetier. Unser Nachwuchs war mit 2 Jahren noch zu klein um die Inhalte des Museums zu begreifen, daher war der Besuch eher auf die Aussenanlagen beschränkt. Bei den Live-Fütterungen gibt es obendrein viel Informatives über die im Ecomare befindlichen Tiere zu hören (Englisch, oder Deutsch auf Anfrage).&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Selbstpflückgarten&lt;/strong&gt;: Hier kann man sein Obst selber pflücken: Erd-, Johannis-, Brom- und Himbeeren, aber auch Bohnen. Bei unserem Besuch waren die Erdbeeren vollreif und dementsprechend gut. Man kann sammeln so viel man möchte und bezahlt dann einen Preis pro KG. Dieser variiert wohl je nach Saison. Für den Nachwuchs natürlich eine tolle Erfahrung zu sehen, dass Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wächst. Mangels Website, hier die Adresse: Middellandseweg 4, Oudeschild.&lt;/p&gt;&#10;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1261_hu_21bd95d576ddcf7d.webp" width="960" height="1280" alt="Muss man hierzu noch viele Worte verlieren - leckere Erdbeeren." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Muss man hierzu noch viele Worte verlieren - leckere Erdbeeren.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.bontebelevenis.nl/"&gt;Bonte Belevenis&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Das Landgut ist ein Paradis für Kinder. Hier wird zusammen gebacken, Seife gekocht, Kerzen gezogen und Papier gepresst. Darüberhinaus gibt es einen großen Spielplatz, einen Kettcar Parcours und diverse Tiere. Der aufdringliche Pfau versucht übrigens nur Essen zu ergattern und ist ansonsten harmlos. Wurde uns mitgeteilt :)&lt;br&gt;&#10;Obendrein hat das Landgut eine eigene Brauerei für Bier und Whisky und veranstaltet 2x am Tag eine Führung. Das Bier ist übrigens sehr lecker, aber auch ziemlich hochprozentig…&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/urlaub-auf-texel/IMG_1213_hu_5e36362ab453d883.webp" width="960" height="1280" alt="Unser Backversuch...Der Brotbär" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unser Backversuch...Der Brotbär&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vismark in Oudeschild:&lt;/strong&gt; Was ist ein Besuch einer Insel ohne ein Fischessen? Hierfür trieb es uns in die kleine Stadt Oudeschild. Direkt am Meer gelegen, der ideale Punkt um den Fischmarkt unsicher zu machen. Und wir sind nicht enttäuscht worden: Lecker war's!&lt;code&gt; &lt;/code&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="tldr"&gt;TL;DR&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Texel ist, gerade für eine junge Familie definitiv eine Reise wert. Gerade die Kinderfreundlichkeit ist uns besonders aufgefallen. Jedes Restaurant hat zumindest einen kleinen Spielplatz, oder eine Spielecke und auch sonst sind überall auf der Insel Möglichkeiten den Nachwuchs auszupowern.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Schön war auch, dass wir den gesamten Urlaub über nur zu Fuß, oder mit dem Fahrrad unterwegs waren. Die Radwege auf Texel sind fast besser ausgebaut als die Straßen. Von De Koog aus erreichten wir in spätestens 45min jeden Ort der Insel.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Negativ aufgefallen sind uns nur die Preise. Vor allem die Gastronomie langt ordentlich hin. Das lässt sich aber mit einer Küche am Übernachtungsort leicht umgehen, auch wenn es teilweise sehr verführerisch auf Texel duftet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dem Nachwuchs hat der Urlaub auch gutgetan, seitdem wir wieder da sind gab es ich keinen weiteren Anfall.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Hochtouren im Stubai</title><link>https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/</link><pubDate>Sat, 18 Aug 2018 21:21:59 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/</guid><description>&lt;blockquote&gt;&#10;&lt;p&gt;Wenn es im Tal zu warm ist musst Du in die Höhe flüchten&lt;/p&gt;&#10;&lt;/blockquote&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieses Zitat eines alten, nicht namentlich bekannten Bergfexes, sind wir Ende Juli gefolgt und haben, um der anherrschenden Hitze zu entfliehen, die Gipfel im Stubai unsicher gemacht. Mit dabei: Viel Gepäck und viel Motivation den vielen klassischen Wintergipfeln auch im Sommer aufs Dach zu steigen.&lt;br&gt;&#10;Gestartet sind wir am Donnerstag, von Nürnberg auf die Nürnberger Hütte. Der schweißtreibende Aufstieg zur Hütte gestaltet sich komplett problemlos. Oben angekommen wollten wir den Tag noch nutzen, haben uns schnell die Klettergurte, nebst Bandschlinge umgebunden und haben den kleinen Klettersteig (Kategorie C/D) in der Nähe der Hütte gemeistert. Sozusagen als Warm Up für das, was da noch kommen sollte. Die 140hm haben wir in rund 1h absolviert. Sie sind niemals langweilig oder übermäßig schwierig. Der Fels ist perfekt, griffig und von guter Substanz. Da störte das Stahlseil teilweise mehr, als dass es genutzt hätte. Somit war die Zeit gut genutzt. Jetzt konnte das Essen kommen, und dies ist auf der Nürnberger Hütte wirklich zu empfehlen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0006_hu_1b6f7207e7ba03ed.webp" width="961" height="1280" alt="Bergwelten" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bergwelten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="wilder-freiger-und-das-becherhaus"&gt;Wilder Freiger und das Becherhaus&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Freitags sind wir nach dem Frühstück zum Wilden Freiger aufgebrochen. Abgesehen von der Höhe, hat diese Tour leider nichts mehr mit einer Hochtour wie ich sie mir vorstellen würde zu tun. Man läuft über zwei Schneefelder, ansonsten immer gut markiert einen Weg entlang bis zum Gipfelgrat des Freigers. Dieser ist problemlos zu gehen und endet direkt am Gipfelkreuz. Kleiner Tipp für die Nachahmer. Unterwegs haben wir die Gamsspitze mitgenommen und sind über einen gut kletterbaren Grat in Richtung Freiger weiter. Der Grat ist sehr schön. Geschätzt 2er Gelände mit ab und an Luft unterm Hintern. Vom Gratende aus kommt man leicht wieder auf den Normalweg und hat so zumindest die Hände ein wenig dreckig gemacht.&lt;br&gt;&#10;Zurück zum Freiger. Vom Gipfel sieht man schon das fantastisch gelegene Becherhaus. Unser Quartier für den Freitag. Über einen versicherten Steig haben wir die Hütte in gut 45min erreicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0054_hu_aa718e62b922e9fb.webp" width="961" height="1280" alt="Spaß im Klettersteig" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Spaß im Klettersteig&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Becherhaus ist die höchstgelegene Schutzhütte in Südtirol und immer einen Besuch wert!&lt;br&gt;&#10;Die Hüttenwirte sind sehr nett und nehmen sich Zeit für Ihre Gäste und die Exponiertheit der Hütte sucht seinesgleichen. Einzig das Essen war für meinen Geschmack sehr versalzen, aber vielleicht war der Koch nur gerade schwer verliebt. Wer weiß das schon? Mit dem Hüttenwirt haben wir auch unsere Pläne für den nächsten Tag besprochen. Als Quell des Wissens hat er uns leider mitgeteilt, dass wir unseren Plan --&amp;gt; Wilder Pfaff --&amp;gt; Zuckerhütl --&amp;gt; Sulzenau Ferner --&amp;gt; Sulzenauhütte über Bord werfen konnten. Der Sulzenauferner ist seit letztem Jahr abgebrochen und derart steinschlaggefährdet, so dass niemand bei klarem Verstand ihn nochmals betreten sollte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Plan B musste also her.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0009_hu_7d46230e9cb468f.webp" width="960" height="1280" alt="Am Gipfel des Freigers mit Blick auf das Becherhaus" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am Gipfel des Freigers mit Blick auf das Becherhaus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0022_hu_c426016159fa6c91.webp" width="1200" height="900" alt="Sonnenaufgang am Becherhaus" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sonnenaufgang am Becherhaus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="der-lange-tag"&gt;Der lange Tag&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die ersten Plätze beim Frühstück gehörten gleich uns, so dass unserem „Plan B“ nichts mehr im Wege stand. Wir sind vom Becherhaus über den Übeltalferner zur Müllerhütte gequert. Dort haben wir uns unseres Gepäcks erleichtert und sind weiter zum Wilden Pfaff.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Diesen erreicht man am besten indem man den Gletscherspuren bis zum Einstieg auf den eigentlichen Gipfel Grat folgt. Dieser ist super schön zu klettern. Der Routenverlauf ist logisch und man kommt sehr schnell voran. Der Gipfel des Wilden Pfaffs lädt schon fast zum Fußballspielen ein, soviel Platz bietet er. Dort haben wir uns jedoch nicht lange aufgehalten und sind in Richtung Zuckerhütl abgestiegen. Durch Blockgelände geht es in den Pfaffensattel und von dort mittels einer kurzen Querung des Gletschers zur Einstiegsstelle des Zuckerhütls.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Von hier aus klettert man, teilweise ausgesetzt, locker hinauf zum Gipfel. Das Zuckerhütl ist ein Modeberg. Das erkennt man spätestens an den Scharen von Bergsteigern die von der Dresdner Hütte aus in Richtung Gipfel strömten. Auch beim Klettern war die eigentliche Schwierigkeit nicht der Fels, sondern die vielen ab- oder vorraussteigenden Bergsteiger. Davon ab ist es eine sehr schöne Kletterei.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nun ging es wieder Retour auf den Wilden Pfaff und runter zur Müllerhütte. Dort haben wir uns kurz gestärkt und sind dann weiter auf dem Übeltalferner zur Lübecker Scharte. Hier ging es nochmals 100hm im blockigen Gelände abwärts bevor wir Gletscherkontakt hatten. Der Rest der Geschichte ist schnell erklärt: 1,5h Gletscherhatsch und weitere 45min im normalen Gelände zur Sulzenauhütte die wir nach knapp 11h ziemlich hungrig erreicht haben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Hütte ist gut organisiert, selbst die 120 Schlafgäste für die Nacht von Samstag auf Sonntag vermochten keinen richtigen Stress aufkommen zu lassen. Das Essen war gut. Leider waren wir zu spät dran, so dass wir anstatt Halbpension a la Karte bestellen mussten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0077_hu_4949166716cb3d51.webp" width="961" height="1280" alt="Am Gipfel des Wilden Pfaffs" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am Gipfel des Wilden Pfaffs&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0035_hu_eae2fb5de66fd183.webp" width="960" height="1280" alt="Wilder Pfaff vom Zuckerhütl aus gesehen" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wilder Pfaff vom Zuckerhütl aus gesehen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0027_hu_6d06ce48dcb8c609.webp" width="1200" height="900" alt="Das Zuckerhütl vom Wilden Pfaff aus gesehen" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Zuckerhütl vom Wilden Pfaff aus gesehen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="kurz-und-bündig"&gt;Kurz und Bündig&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der letzte Tourentag führte uns von der Sulzenauhütte über die Mairspitze zurück zur Nürnberger Hütte. Das Ganze war, bis auf eine kurze Klettereinlage vom Gipfelkreuz der Mairspitze hinüber zu den etwas höheren „Zacken“, eine Wanderung und somit auch keiner weiteren Beschreibung würdig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für uns war es aber ein gelungener Abschluss den wir voll genossen haben.&lt;br&gt;&#10;Somit schloss sich auch für uns der Kreis. Von der Nürnberger Hütte ging es wieder zum Auto und nach Hause.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0037_hu_8a97ab7871808287.webp" width="1200" height="900" alt="Unser Abstieg: Die Lübecker Scharte" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unser Abstieg: Die Lübecker Scharte&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0039_hu_fc5fec83109b74d8.webp" width="961" height="1280" alt="Soviel zum Thema Klimaerwärmung..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Soviel zum Thema Klimaerwärmung...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0044_hu_b148cffe1646904b.webp" width="960" height="1280" alt="Die Sulzenauhütte liegt ziemlich malerisch" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Sulzenauhütte liegt ziemlich malerisch&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-im-stubai/IMG_0093_hu_459252aaed5b12ae.webp" width="1200" height="901" alt="Blick von der Mairspitze zum Auto im Tal" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Blick von der Mairspitze zum Auto im Tal&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wer einen relativ einfachen Einstieg in die Welt der Sommerhochtouren sucht, findet Ihn sicherlich auf dieser Tour. Lasst euch bitte nicht darüber täuschen, dass wir so gute Bedingungen hatten. Eispickel, Seil und Steigeisen gehören trotzdem in den Tourenrucksack. Auch wenn Sie die meiste Zeit unbenutzt bleiben! Dies hat auch ein Spaltensturz unterhalb des Zuckerhütls bestätigt, den wir mehr oder weniger live verfolgt haben. Laut Presse ging er glimpflich aus. Aber es zeigt, dass man trotzdem immer wachsam bleiben sollte.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>13 Monate Laufpause</title><link>https://blog.alexanderneng.de/13-monate-laufpause/</link><pubDate>Sun, 24 Jun 2018 21:13:28 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/13-monate-laufpause/</guid><description>&lt;p&gt;Ziemlich genau vor 13 Monaten ist „Es“ passiert. „Es“ bescherte mir eine Laufpause. „Es“ beim Namen zu nennen fällt mir schwer, denn ich muss gestehen, bis heute weiß ich nicht hundertprozentig was „Es“ überhaupt war. Aber ich weiß wie „Es“ sich angefühlt hat: Schmerzhaft!&lt;br&gt;&#10;Die Eltern unter euch kennen eventuell das Gefühl Barfuß auf einen Legostein zu treten. Genau dieses Gefühl hatte ich im linken Fuß. So ziemlich bei jedem Schritt.&lt;br&gt;&#10;Den Auslöser dafür kenne ich, wie geschrieben, bis heute nicht. Aber es schmerzte gewaltig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/13-monate-laufpause/lego-foot-strategy_hu_b9dcb2e3d4d1d05.webp" width="617" height="379" alt="Lego-Terror-Forces" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Lego-Terror-Forces&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="die-odyssee-beginnt"&gt;Die Odyssee beginnt&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Was folgt ist ein kurzer Abriss der Ereignisse die mich die letzten 13 Monate daran gehindert haben Laufen zu gehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mein erster Besuch beim Hausarzt endete relativ schnell: Der Physio wird’s schon richten, ist bestimmt was Muskuläres.&lt;br&gt;&#10;Teaser: War es nicht. Die Besuche beim Physiotherapeuten haben sich bis heute als extrem scherzhaft in mein Hirn gebrannt.&lt;br&gt;&#10;Zweiter Versuch: Diesmal sollte es eine einwöchige IBU-„Kur“ richten. Tat es aber nicht.&lt;br&gt;&#10;Also wieder hin, diesmal gab es eine Überweisung zum Facharzt. Als Kassenpatient wartet man ja schon mal etwas länger, aber ich bin ja geduldig…&lt;br&gt;&#10;Der Facharzt, ein Fachmann für Sportmedizin, schloss erst mal diverse Blockaden, oder Brüche im Fuß kategorisch aus. Ein gemachtes Röntgenbild war auch unauffällig und somit war der Verdacht auf einen &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fersensporn"&gt;Fersensporn&lt;/a&gt; auch vom Tisch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es könnte also nur eine &lt;a href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/plantarfasziitis/"&gt;Plantarfasziitis&lt;/a&gt; sein. Was nun? Pause und Abwarten waren seine Tipps. Wird schon wieder.&lt;br&gt;&#10;Wurde es aber nicht. Die Schmerzen waren mal mehr, mal weniger und korrelierten ziemlich genau mit der Anzahl der am Tag zurückgelegten Schritte. Waren diese &amp;gt;=8000 konnte ich sicher sein, dass ich am nächsten Tag wieder humpeln würde. Blieb ich unter der Marke, war es eigentlich okay. Eigentlich hieß aber auch: Laufen? No way!&lt;br&gt;&#10;Eine zweite Meinung erfolgte ca. 1 Monaten nach dem ersten Facharzt Besuch. Genau mit dem gleichen Ergebnis wie beim Ersten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-zeit-verging"&gt;Die Zeit verging…&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;… und meine Laune sackte zunehmend ins Bodenlose. Mittlerweile waren 4 Monate vergangen und es hatte sich nichts maßgebliches verändert.&lt;br&gt;&#10;Um meinem Glück ein wenig nachzuhelfen, machte ich einen Termin bei einem Sportarzt für Privatpatienten.&lt;br&gt;&#10;Dieser hat sich erst mal unendlich viel Zeit genommen, mich nach meinem sportlichen tun gefragt, sich den Fuß genau angeschaut und einen Ultraschall gemacht. Auch haben wir versucht eine Ursache zu finden woher „Es“ kommen könnte. Letztendlich bliebt aber nur eines: Ein Bild musste her!&lt;br&gt;&#10;Da ich nicht Krösus bin und ein MRT mal eben aus eigener Tasche zahlen möchte bin ich also zum Hausarzt und hab mir dort die entsprechende Überweisung besorgt. Ihr fragt euch, warum erst jetzt? Ehrlich, ich mich rückblickend auch!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="es-hat-einen-namen"&gt;„Es“ hat einen Namen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Und der war nicht Plantarfasziitis, sondern schlichtweg: „3cm langer Längsriss in der Plantarfaszie“. Begleitet wurde der mit massiven Entzündungserscheinungen im umließenden Gewebe. Danke auch. Mitgeteilt hat mir das wieder mein Hausarzt der wie ich ziemlich erstaunt über die Diagnose war. Da ich keine Lust auf den Kassenorthopäden hatte, bin ich gleich wieder zum Privaten. Da hatte ich so wie so noch einen Besuch „frei“.&lt;br&gt;&#10;Der Doc und ich waren schnell einer Meinung. Eine defensive Behandlung mit Schonung des Fußes ist der Infektion mit Kortison an die entsprechenden Stellen vorzuziehen. Auch hatte ich wenig Lust den Fuß 6-Wochen lang komplett(!) ruhig zu stellen. Dies schließt nämlich auch das anhängende Bein mit ein.&lt;br&gt;&#10;Über den Verschreibungsumweg über den Hausarzt ging es also nun zum Orthopädieschuhmacher. Dieser hat spezielle Einlagen verpasst die die belastete Stelle meines linken Fußes weitestgehend schonen sollten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="was-lange-wärt"&gt;Was lange wärt&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Rund 5 Monate, nachdem ich die Einlagen bekommen hatte, war ich nahezu schmerzfrei. Es gab zwar das ein oder andere Mal das Gefühl, dass noch etwas wehtun würde. Bevor ich aber blindlings wieder anfange, den Fuß zu belasten wollte ich Gewissheit. Nur weil ich jetzt die Füße nicht nochmals ein paar Tage stillhalten konnte, wollte ich mir nicht wieder 12 Monate Zwangspause einhandeln.&lt;br&gt;&#10;Also nochmals zum Hausarzt. Dieser sah meinen Zweifel und hat mich gleich nochmals ins MRT gesteckt. Diagnose: Vollständige Ausheilung des Risses. Was bleibt ist nur eine Narbe. Mit dieser Diagnose habe ich gleich einen Tag später die Laufschuhe geschnürt und bin locker 5 km gejoggt. Das war genau 13 Monate nachdem „Es“ sich zum ersten mal gemeldet hat.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Skibau Workshop</title><link>https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/</link><pubDate>Sun, 25 Mar 2018 21:34:20 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/</guid><description>&lt;p&gt;Einen Ski selber bauen, von dieser Idee hörte ich vor rund 5 Jahren das erste mal. Damals habe ich es noch als ein schöne Idee ohne große Zukunft abgetan, vor allem, weil mir ganze viel zu teuer erschienen ist und ich der Meinung war, dass ein Handgemachter Ski niemals die Qualität eines Industriell gefertigten Exemplaren erreichen kann.&lt;br&gt;&#10;Diese Meinung blieb bestehen, bis ich vor ein paar Wochen im Rahmen eines Urlaubs in Zwiesel am Glasberg Florian und Pavla kennengelernt habe. In Ihrem gemütlichen kleinen Restaurant am Fuße des kleinen &lt;a href="https://www.zwiesel.de/skilift-glasberg.html"&gt;Ski-Übungshanges&lt;/a&gt; waren jede menge Holzski die sofort meine Aufmerksamkeit hatten. Ansprechend Schön, Außergewöhnliche Formen und ein Gewicht, dass selbst bei teuren Serienskis seines gleichen sucht. Schnell kamen wir ins Gespräch und es stellte sich raus, das Florian diese Ski alle in Handarbeit, nicht weit vom Glasberg entfernt, im Tschechischen Špicak selbst baut.&lt;br&gt;&#10;Meine Neugier war geweckt und da ich obendrein auf der Suche nach einem neuen Tourenski war, wollte ich das Experiment wagen. Zudem war der Preis absolut im Rahmen, vergleichen mit einem Serienski der im Fachhandel bezogen wird. Doch dazu später mehr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180228_120425_738_hu_ed9850312bbd2322.webp" width="1200" height="861" alt="Auch Snowboards baut Florian selbst" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auch Snowboards baut Florian selbst&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="zwei-optionen-zum-traumski"&gt;Zwei Optionen zum Traumski&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Zwei Wege führen zum Ski. Erstens, man bestellt bei Florian quasi seinen Wunschski. Nach ein paar Fragen zum Fahrverhalten, Einsatzzweck und den Vorstellungen des Fahrers baut Florian den Ski und schickt Ihn dem Kunden zu, Bindung und Felle können gleich mitbestellt, oder ggf. Selbst montiert und zugeschnitten werden. Das ganze dauert in der Regel zwei Wochen, danach kann man seine neue Errungenschaft gleich ausgiebig Testen.&lt;br&gt;&#10;Die zweite Option ist ein Wochenendworkshop in dem man sich seien Ski unter Florians Fachkundiger Aufsicht selbst bauen kann. Hier erfährt man deutlich mehr Details zum Aufbau eines Skis und die Funktionsweise der Verscheiden Materialien. Obendrein kann man sich den Ski komplett frei gestalten und hat somit ein absolutes Unikat in den Händen. Für mich war klar: So etwas möchte ich! Noch in Zwiesel besprechen wir schon die ersten Details.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="planungen"&gt;Planungen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Das zweite Märzwochenende sollte der Termin werden an dem ich Florian in Špicak besuche und wir meinen Ski bauen. Vorher gilt es jedoch noch einige Parameter zu klären. Wir sprechen bereits vorab ein paar Mögliche Optionen wie mein Ski aufgebaut werden soll, hier ist vor allem der Einsatzzweck wichtig. Schließlich hat ein Ski der auf der Piste gefahren wird einen anderen Aufbau als der eines reinen Tourenskis. Grundsätzlich waren wir uns schnell einig, dass lag vor allem daran das Florian geduldig alle Fragen klärt und einen immer mit den nötigen Hintergrundwissen versorgt.&lt;br&gt;&#10;Das einzige worum ich mich selbst kümmern musste, waren Bindung, Harscheisen und Felle. Hier hatte ich schnell einen Favoriten im Auge, von dem ich schon viel gutes gehört habe. Die ATK Raider 12 2.0 sollte es werden. Als Fell wollte ich wieder ein sogenanntes Adhäsionsfell. Damit hatte ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht und warum sollte man bewährtes Aufgeben? Da MP Sports die Gecko Felle nicht in der gewünschten Breite nicht liefern konnte, habe ich ein Kohla Vacuum Base Zero Bestellt.  Selbstverständlich sollte man Bindung und Felle dem Einsatzzweck entsprechend Kaufen. Vor allem empfiehlt es sich, dringend vorab mit Florian über die Mittelbreite des zu bauenden Skis gesprochen zu haben. Sonst wird es bei der Bindungsmontage Spannend, wenn die Stopper oder Harscheisen nicht passen, oder die Felle zu schmal, oder zu kurz/lang sind.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="jetzt-gehts-los"&gt;Jetzt gehts los&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Freitag Mittag ging es mit der Familie los in Richtung Tschechien. Vor-Ort angekommen sind wir freundlichst Willkommen geheissen worden. Wir hatten das Glück, dass wir gleich das AirBNB von Florian und Pavla beziehen konnten. Dieses liegt quasi Vis-à-vis zur Werkstat und in Reichweite des Skiliftes, so dass die Familie auch eine Beschäftigung hatte, während ich am Ski bastel. Am Freitag hat uns Florian noch die Werkstatt und einige seiner Schätze gezeigt. Nur soviel, es ist beeindruckend was alles möglich ist, wenn man Ski selber baut. Sein letztes Stück war ein 205cm Langer Ski mit einer Mittelbreite von 125mm der gut sichtbar in Werkstatt platziert war.&lt;br&gt;&#10;Während wir die unterschiedlichsten Ski und Kiteboards bewunderten, haben wir uns über das Kernholz meines Skis unterhalten. Prinzipiell ist hier alle möglich, es kommt halt darauf an was der Fahrer möchte. Auch hier steht Florian aber mit Rat und Tat zur Seite. Letztendlich haben wir uns für einen Bambus Kern entschieden. Leicht und dennoch sehr Stabil und Laufruhig waren die Argumente die mich überzeugt haben. Optisch wollte ich den Ski noch mit einem anderen Oberflächenholz versehen. Mein Plan war ursprünglich Olivenholzoptik, dieser ist jedoch schnell verworfen worden, da ich Kernesche als Furnier deutlich ansprechender fand. Den Abschluss am Freitag bildete die Diskussion welche Skilänge und welcher Taillierung es werden sollte.&lt;br&gt;&#10;In meinem Fall haben wir uns Grob an meinem Vorgängerski Orientiert. Ein Hagen Wai-Flow, 173cm Lang und einer Taillierung von 130-87-117. Der neue würde etwas länger und unter der Bindung etwas Breiter werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180306_145531_757_hu_f2f20b350752bfea.webp" width="1200" height="1500" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Eine kleine Auswahl an selbstgebauten Skiern&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180306_145303_575_hu_9314487ae92f29e0.webp" width="1200" height="1200" alt="Mehr Boards" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mehr Boards&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="sägen-schleifen-feilen"&gt;Sägen, Schleifen, Feilen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Am nächsten morgen ging es früh los. Zuerst wurde der Rohling ausgeschnitten und entsprechend auf einer festen Unterlage fixiert. Dieser ist die Schablone für die Beläge die im zweiten Schritt mithilfe einer Oberfräse geschnitten werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0539_hu_6a648a79e1f7f93.webp" width="480" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auch der Rohling will erstellt werden&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0540_hu_988cb9c62740d082.webp" width="480" height="640" alt="Der Rohling!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Rohling!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Im Anschluß werden die Kanten an die Beläge angepasst und zurechtgebogen und geschnitten. Um einen optimalen Halt zu gewährleisten und später weniger Aufwand durch herumfliegende Kanten zu haben werden sie gleich mit Kleber an den Belägen fixiert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0542_hu_44d3c01aded54712.webp" width="480" height="640" alt="Beläge ausschneiden..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beläge ausschneiden...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0547_hu_891075fe4b85d55e.webp" width="480" height="640" alt="Kanten kleben!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kanten kleben!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Danach ist der Skikern an der Reihe. Das Bambus wird als große Platte geliefert. Diese wird zuerst grob auf Länge geschnitten und anschließend mit der Oberfräse entsprechend in Form gebracht. Hierzu hat Florian sich einen kleinen Tisch gebaut der Links und Rechts Aluprofile montiert hat. Diese geben den Dickenverlauf des Skis und damit den Flex vor. Also von der Mitte des Skis zu den Enden hin immer dünner werdend. Hier merkt man zum ersten Mal wie Hart Bambus wirklich ist. Die Oberfräse hatte ordentlich zu tun!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0550_hu_f5471f4a25c6341f.webp" width="480" height="640" alt="Kernmaterial bearbeiten" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kernmaterial bearbeiten&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die letzten Schritte vor dem eigentlich kleben sind schnell erledigt. Mithilfe der Beläge suche ich mir auf dem Furnier ein entsprechendes Muster aus. Jetzt müssen die Glasfasermatten und die Carbonverstärkungen geschnitten werden, so dass später beim Kleben keine Zeit verloren geht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0555_hu_1d2b456800e47d95.webp" width="480" height="640" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Glasfaser und Carbon geben Stabilität und Flexibilität an den richtigen stellen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="sandwich-bauen"&gt;Sandwich bauen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Teil der nun folgt ist der, wo nicht getrödelt werden darf. Florian mischt ein Epoxid-Harz an, welches die einzelnen Teile meines Skis zusammenhalten soll. Dieses Harz härtet aber bereits nach 45min an. Somit müssen wir beim zusammenkleben ein wenig Gas geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0557_hu_1dd2670aac338010.webp" width="480" height="640" alt="Schicht für Schicht..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schicht für Schicht...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0563_hu_cfdaf04d116ea356.webp" width="480" height="640" alt="...wird ein Ski draus!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;...wird ein Ski draus!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nachdem das Furnier ebenfalls bestens mit Harz getränkt ist, verpacken wir den Ski mit Hilfe diverser Folien um ihn in den nächsten 12h im Vakuum-Ofen zu backen. Hierbei härtet das Harz vollends aus und durch das Vakuum wird obendrein das überschüssige Harz aus dem Ski gezogen. Das hat Wiederrum Vorteile beim Gewicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0568_hu_78ed8e88007cfa16.webp" width="480" height="640" alt="Das Furnier bildet den Abschluss" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Furnier bildet den Abschluss&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Kleiner Funfact von Florian: In der Industrie wird im Schnitt pro Ski rund 1kg Harz verwendet. Bedingt durch die Tatsache, das hier der Ski in eine Presse kommt, bevor er gebacken wird bleibt dieses Harz nahezu vollkommen im Ski. Wir hingegen haben bei meinem Ski rund 700gr Harz verwendet, wovon einiges wieder durch das Vakuum herausgezogen wurde.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0572_hu_2306890596ca5508.webp" width="480" height="640" alt="Folie, damit auch alles dicht bleibt!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folie, damit auch alles dicht bleibt!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0576_hu_a837531af2b3ccd6.webp" width="640" height="480" alt="Chamber und Rocker werden eingestellt." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Chamber und Rocker werden eingestellt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="sägen-und-schleifen"&gt;Sägen und Schleifen&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Am nächsten morgen kann ich es kaum erwarten den Ski endlich auszupacken!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Im nächsten Schritt werden die noch zusammenhängenden Skier mit der Stichsäge voneinander getrennt. Dann kommt die Feile zum Einsatz um die Kanten und Seitenwagen vorzuschleifen. Den Restlichen Schliff erledigt Florian dann auf der großen Schleifmaschine.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0582_hu_7209d4c1d0a99af8.webp" width="480" height="640" alt="Das Paket am nächsten morgen." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Paket am nächsten morgen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180318_084552_hu_3b66312186fff301.webp" width="1200" height="2133" alt="Auspacken und Ausscheniden" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auspacken und Ausscheniden&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180318_092455_hu_783945443b4c732e.webp" width="1200" height="2133" alt="Wangen feilen..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wangen feilen...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Noch sind wir aber nicht fertig, zum Finish gehören noch zwei Aufkleber die ich mir gewünscht habe. Diese werden mithilfe eine Thermosublimationsdruckers vorher gedruckt und dann unter einer Schicht Epoxid Top Coat auf dem Ski verewigt. Das ganze muss natürlich auch nochmals für 2h in den Ofen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180318_123204_hu_96d80db6d1943d4e.webp" width="1200" height="675" alt="Natürlich darf die Herkunft des Skis nicht fehlen" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Natürlich darf die Herkunft des Skis nicht fehlen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Abschluss findet ohne mich statt, im letzten Schritt werden die Beläge und Kanten geschliffen und von Kleberesten befreit. Dies geschieht aber auf dem Großen Industrieschleifer der in Zwiesel steht und wird von Florian am darauffolgenden Montag erledigt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180318_222553_838_hu_8b73834c48f8a30e.webp" width="1080" height="1080" alt="Bindungsmontage..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bindungsmontage...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180318_181112_202_hu_c71750a896b6d717.webp" width="1200" height="1094" alt="Bindungsmontage." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bindungsmontage.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_20180319_171822_107_hu_75477b83bbd83570.webp" width="1080" height="1080" alt="Der fertige Ski vor dem finalen Schliff" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der fertige Ski vor dem finalen Schliff&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skibau-workshop/IMG_0639_hu_61992e4a302c711b.webp" width="371" height="1280" alt="Fix und Fertig" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fix und Fertig&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Es ist eine wundervolle Erfahrung einen Ski selbst zu bauen. Man lernt unendlich viel über die verschieden Möglichkeiten das Fahrverhalten mit ein paar Kleinigkeiten zu verändern. Vor allem, wenn man einen guten Lehrer wie Florian hat.&lt;br&gt;&#10;Wer jetzt denkt, ich hab zwei linke Hände, das würde ich ja niemals in Eigenregie schaffen, der irrt. Wenn es brenzlig wird, legt Florian selbst Hand und man bekommt auch immer vorab ein Stück zum üben.&lt;br&gt;&#10;Was das ganze kostet?&lt;br&gt;&#10;Ganz einfach: Ein ganz normaler All-Mountain Ski wie ich Ihn jetzt bei Florian gebaut habe kostet 599,- Euro. Hinzukommen extras wie die Aufkleber, die er selbst zukaufen muss und das Furnier. Das könnt Ihr aber auch selbst mitbringen, redet hierfür einfach mit Florian. Falls Ihr besondere Wünsche hab, wie zum Beispiel einen reinen Carbonski wird es natürlich teurer. Aber im Vergleich zum Ski von der Stange immer noch Verhältnismäßig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ach ja, die Fakten zu meinem neuen Ski:&lt;br&gt;&#10;175cm lang, Taillierung: 132-92-120 und ein Gewicht von 1080gr pro Ski inkl. Bindung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Jetzt freue ich mich schon darauf Ihn endlich Live zu testen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Update:&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Leider ist Flo Hollmann im August 2019 bei einer Radtour viel zu früh von uns gegangen. Ruhe in frieden und nochmals danke für alles!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Erfahrungen mit Mister Spex</title><link>https://blog.alexanderneng.de/erfahrungen-mit-mister-spex/</link><pubDate>Wed, 28 Feb 2018 08:42:02 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/erfahrungen-mit-mister-spex/</guid><description>&lt;p&gt;Meckern kann und tut im Internet jeder, so möchte ich hier das Gegenteil versuchen und euch von meinem, Spoiler: Durchweg sehr positiven, Einkaufserlebnis bei Mister Spex berichten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alle Jahre wieder kommt man als Brillenträger an den Punkt, dass ein neue Brille fällig wird, sei es weil die Sehstärke sich ändert, oder weil eine aktuellere Fassung gewünscht wird.&lt;br&gt;&#10;Dann heisst es auf zum Optiker, sehr viel Geld bezahlen und am Ende mit einer neuen Brille dastehen. Was mich hierbei gestört hat waren zweierlei Dinge: Zum einen, war die Auswahl an Möglichen Marken und Fassungen immer lokal auf den einen Optiker beschränkt, zum anderen fand ich die angebotenen Preise immer recht happig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier kommt dieses Internet ins Spiel. Eine schnelle Suche hat mir Mister Spex vorgeschlagen. Die Auswahl dort ist riesig und auch der Service liest sich so als wenn keine Wünsche offen bleiben. Zudem ist der Preis der dort für Brillen (Fassung und Gläser) aufgerufen wird definitiv um ein vielfaches günstiger als beim lokalen Optiker. Soll heissen: Feldversuch Online-Brille wird gestartet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Im ersten Schritt kann man sich bei Mister Spex bis zu 4 Modelle aussuchen und kostenlos nach Hause schicken lassen. Das ist sinnvoll, der Online-Konfigurator ist zwar für die Initiale Entscheidung Yay, or Nay hilfreich, aber nur aufgrund eines AR-Bildes von mir und der Brille der Wahl würde ich keine Kaufentscheidung treffen wollen. Die Brillen können bis zu 10 Tage zu Hause probiert und getragen werden. Sie kommen mit Dummy-Gläsern was bedeutet, dass das Gewicht in etwa dem entspricht was die Brille auch später wiegen wird.&lt;br&gt;&#10;Im Paket ist zudem ein Gutschein für einen Sehtest bei einem der Partner-Optiker von Mister Spex enthalten.&lt;br&gt;&#10;In meinem Fall war das passende Modell gleich bei der ersten Lieferung dabei. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass man die ersten 4 Brillen wieder zurücksendet und sich nochmals 4 weitere schicken lässt. Nach diesem Vorgang werden alle Brillen wieder zurück geschickt und man vermerkt auf einem beiliegenden Zettel die getroffene Entscheidung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="auf-zum-optiker"&gt;Auf zum Optiker&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Als nächstes muss ein Termin zum Sehtest gemacht werden, auch hier entstehen einem keine weiteren Kosten. Der Partner Optiker war von meinem Standort aus keine 2km entfernt und somit gut Fußläufig erreichbar. Zuerst hatte ich ja Zweifel wie der Optiker reagieren würde, ich meine er verkauft selbst Brillen und ich gehe zu Ihm um mich „nur“ vermessen zu lassen um dann eine Brille bei der Konkurrenz zu kaufen.&lt;br&gt;&#10;Meine Zweifel wurden jedoch schnell in den Wind geschlagen, die Optiker war sehr freundlich und zuvorkommend. Er hat mich auch bei der Auswahl der passenden Gläser hervorragend beraten und niemals das Gefühl aufkommen lassen, dass ich Kunde 2ter Klasse sein. Chapeau!&lt;br&gt;&#10;Das führte dazu, dass mein ursprünglicher Plan 99,- Euro extra für Premiumgläser auszugeben verworfen wurde und ich stattdessen die normale Glasversion, aber inkl. „Lotus Effekt“ gewählt habe.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die vom Optiker ermittelten Daten trägt man Online in sein Kundenkonto ein.&lt;br&gt;&#10;Hier lief das einzige mal etwas nicht so rund wie sonst. Obwohl die Daten in meinem Kundenkonto sichtbar waren, wurden sie nicht für meine aktuelle Bestellung übernommen. Ein kurzer Email ping pong mit dem Support hat dieses Problem jedoch schnell aus der Welt geschafft und nach 7 Werktagen lag meine neue Brille in der Post.&lt;br&gt;&#10;Mit dabei: Ein Gutschein zum individuellen Anpassen der Brille, wieder bei einem Partner Optiker.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt in jedem Fall. Auch die vielen Probleme von denen man in Bezug auf Mister Spex im Internet so liest kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben, es war jetzt auch erst eine Bestellung, diese wird aber nicht die letzte bleiben, soviel ist sicher.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch möchte ich noch erwähnen, dass ich Kurzsichtig bin und keine weiteren Probleme mit meinen Augen habe. Bei einer Gleitsichtbrille, oder einer Hornhautverkrümmung kann das ganze schon anderes aussehen.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Tiefschneekurs in den Tannheimern</title><link>https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/</link><pubDate>Tue, 30 Jan 2018 10:14:18 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/</guid><description>&lt;p&gt;Müde. Das alleine reicht doch als eine Aussage für einen Blogpost, oder? Nicht? Okay. Dann gibt es auch noch die Begründung, warum. Freitag morgen, ich habe Urlaub(!) stehe jedoch trotzdem um 04:30 Uhr auf um endlich die Skisaison einläuten zu können. Zudem nehme ich an einem Tiefschneekurs teil um meine Fähigkeiten auf den zwei Brettern zu verbessern.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es geht in die Tannheimer Berge. Freitags auf die Piste um wieder ein Gefühl für Skier und Schnee zu bekommen, Samstag und Sonntag dann ein Kurs: Tiefschneefahren. Knappe 3h später stehe ich in Zöbeln auf dem Parkplatz. Alles war da nur kein Schnee, der hatte sich in den letzten 1,5 Wochen wieder in einen anderen Elementarzustand verwandelt. Egal, Hauptsache die Pisten waren fahrbar. Das waren sie auch, bis auf den dicken Eispanzer der mit Tourenskier nicht unbedingt schön zu fahren ist. Aber das Ziel war ja Fahrpraxis zu sammeln, also Lift Rauf, Piste runter. Gefühlt 200x. Danach Felle aufziehen und Richtung Wannenjoch und Bschießer aufsteigen. Auf dem Weg zum Wannenjoch habe ich leider schnell bemerkt, dass meine Vorstellung, die Sonne könnte den Schnee noch antauen und zumindest eine kleine Firnschicht spendieren sich leider nicht Bewahrheitet hat…&lt;br&gt;&#10;Brüller, so dass ich mir den Bschießer geschenkt habe. Also bis Feierabend auf die Piste, schließlich musste ich das Tagesticket ja rechtfertigen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/IMG_0194_hu_69e6d3d0b7245c70.webp" width="640" height="480" alt="Die Sonne lacht!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Sonne lacht!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-2---tiefschneekurs"&gt;Tag 2 - Tiefschneekurs&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Du brauchst mehr Hüftschwung. Das war für mich eigentlich schon das Fazit des Samstags. Zudem könnte ich auch etwas dynamischer Fahren… Die beiden Trainer geben sich wirklich sichtlich Mühe die Fehler der Kursteilnehmer in schöne Worte zu kleiden. Eine Videoanalyse und viele, wirklich sehr viele, Tipps zur Fahrpraxis runden das Angebot ab. Das schöne Wetter und die relativ guten Schneeverhältnisse geben dem Tag zudem das Prädikat: besonders Empfehlenswert.&lt;br&gt;&#10;Einziger Wermutstropfen. Die Hüttenverpflegung ist nur Funktionell. Sie macht satt, aber lecker ist anders.&lt;br&gt;&#10;Unterwegs waren wir an einem Fleck in den Tannheimern den ich bisher völlig ausser acht gelassen habe: Das Füssener Jöchle in Grän. Tolle Pisten und viel Sonne. Da gibt es rein gar nichts zu meckern!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/P1000035_hu_3b484834f182bedc.webp" width="640" height="427" alt="Schneelage: Dürftig" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schneelage: Dürftig&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/IMG_0198_hu_97f6a1d0b6553935.webp" width="480" height="640" alt="Landschaftlich: Super!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Landschaftlich: Super!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-2---varianten-am-neunerköpfle"&gt;Tag 2 - Varianten am Neunerköpfle&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Sonne lacht auch am Sonntag. Bestens gelaunt haben wir die Tipps vom Vortrag im Gelände versucht umzusetzen. Das Gebiet: Das Neunerköpfle in Mannheim bieten hier die ein oder andere Möglichkeit. Die Schneequalität lies leider etwas zu wünschen übrig. So kam es das auch schon die ein oder andere Gleitschneelawine überwunden werden musste. Auch das tragen der Ski war teilweise notwendig. Es fehlte schlichtweg an Schneeunterlage, oder der verbliebene Schnee war so hart, das Felle keine Sinn gehabt hätten.&lt;br&gt;&#10;Viel zu früh war der Kurs auch schon wieder vorbei. Das hatte allerdings den Vorteil, dass ich vor dem üblichen Rückreiseverkehr aus den Skigebieten gen Heimat rauschen konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Als Fazit bleibt mir zu sagen: Schön wars, dass nächste mal nur bitte mit mehr Schnee!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/tiefschneekurs-in-den-tannheimern/P1000050_hu_657000ee4f602a61.webp" width="640" height="427" alt="Ein paar spuren im Schnee konnten wir auch hinterlassen..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein paar spuren im Schnee konnten wir auch hinterlassen...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Hochtouren in den Hohen Tauern</title><link>https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/</link><pubDate>Sat, 19 Aug 2017 14:20:55 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/</guid><description>&lt;p&gt;August und September sind die klassischen Monate für Hochtouren. Zeit also um wieder die Sachen zu Packen und die hohen Berge in Angriff zu nehmen. Diesmal ging es in die Ostalpen, genauer gesagt in die Hohen Tauern, mit dem Hauptziel: &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fglockner"&gt;Großglockner&lt;/a&gt; (3798m).&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="anreise-im-nebel-und-schnee"&gt;Anreise im Nebel und Schnee&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Für die rund 390km von Nürnberg zum &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glocknerhaus_(Heiligenblut_am_Gro%C3%9Fglockner)"&gt;Glocknerhaus&lt;/a&gt;, welches uns für die kommenden zwei Nächte Unterkunft bot haben wir rund 6h gebraucht - Urlaubsreiseverkehr und eine tief im Nebel liegende Hochalpenstrasse haben ein schnelleres Vorankommen nahezu aussichtslos gemacht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-1_hu_f609c01dc940a975.webp" width="1200" height="900" alt="Im Nebel" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Nebel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Unser Plan war als Eingehtour am Samstag auf den Fuscherkarkopf (3331m) zu steigen. Über den Südwest- und, im späteren Verlauf, den Nordwest-Grat wollten wir aufsteigen. Allerdings hat das Wetter schon am Freitag nichts gutes für Samstags vorhergesagt…&lt;br&gt;&#10;Am Samstag selbst sah es zuerst noch relativ gut aus. Nach einem gemütlichen Frühstück auf dem Glocknerhaus haben wir uns um 08:00 Uhr auf den Weg gemacht. Vom Parkplatz der &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Franz-Josefs-H%C3%B6he"&gt;Franz-Josef-Höhe&lt;/a&gt; mussten wir zuerst den “Eingang” zum &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderschutzgebiet_Gamsgrube"&gt;Gamsgrubenweg&lt;/a&gt; finden. Dieser ist nämlich ein Tunnel und verläuft quer durch das Restaurant am Ende des Parkplatzes.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-2_hu_9f6e00171384302d.webp" width="1200" height="891" alt="Schöne Aussicht" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schöne Aussicht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Vom Gamsgrubenweg zweigt eine Wegmarkierung nach rechts in Richtung Fuscherkarkopf ab. Diese haben wir nach rund 30min erreicht. Leider hat uns zeitgleich auch das schlechte Wetter erreicht. Regen, der in höheren Lagen in Schnee überging beherrschte die Szene. Wir wollten es trotzdem probieren und sind weiter Richtung Gipfel gestiegen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-3_hu_38bc397969f1fb5f.webp" width="960" height="1280" alt="Grateinstieg" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Grateinstieg&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Aufstiegt ist nicht sonderlich schwierig, sofern die Bedingungen gut sind. Er ist mehr als ausreichend mit Stahlseilen versichert und gut erkennbar.  Für uns war allerdings bei rund 2850m Schluss. Der Nebel wurde immer dichter und es lag mittlerweile rund 5cm Neuschnee. Bei einer Klettertour am Grat für uns zu viel des guten.&lt;br&gt;&#10;Um den frühen Abstieg dennoch etwas gutes Abzugewinnen, haben wir uns den Toureneinstieg an der &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pasterze"&gt;Pasterze&lt;/a&gt; für den kommenden Tag etwas genauer angesehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-4_hu_68d410c3bfc1a18.webp" width="950" height="1280" alt="Unschöne Bedingungen" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unschöne Bedingungen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="großglockner-über-den-meletzkigrat"&gt;Großglockner über den Meletzkigrat&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der nächste Tag, unser Ziel war klar, ebenso die Route und auch das Wetter spielt mit. Nichts wie los in Richtung Großglockner. Gestartet sind wir gegen 07:00 Uhr direkt an der Franz-Josef-Höhe. Diesmal ging es jedoch direkt hinunter auf die Pasterze.&lt;br&gt;&#10;Durch das auskundschaften am vorherigem Tag haben wir am Gletscher keine Zeit verloren und zügig den Weg gefunden. Wobei zügig relativ zu sehen ist, der Weg durch Eis und Schutt sieht sich…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-5_hu_a3b226d1cf9393b9.webp" width="1200" height="891" alt="Die Pasterze" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Pasterze&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-6_hu_af7616d6654cf352.webp" width="1200" height="900" alt="Ja, hier ist ein Weg!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ja, hier ist ein Weg!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Um 10:30 Uhr waren wir am sogenannten Frühstücksplatz. Hier auf rund 2700m Höhe teilt sich der Weg. Zum einen der &lt;a href="https://www.grossglockner-bergfuehrer.at/touren/hofmannsweg/"&gt;Hofmannsweg&lt;/a&gt; zum anderen der &lt;a href="http://www.bergsteigen.com/klettern/kaernten/glockner-gruppe/meletzkigrat"&gt;Meletzkigrat&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-7_hu_52c1cf6b02b3fb46.webp" width="1200" height="900" alt="Am Frühstücksplatz" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am Frühstücksplatz&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dieser ist extrem selten begangen und bietet rund 1000hm Gratkletterei vom Feinsten im II Schwierigkeitsgrad. So kam es, dass wir vollkommen alleine den Weg in Richtung Grat eingeschlagen haben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-10_hu_7bb3fa1a4e227d68.webp" width="1200" height="891" alt="Der Meletzkigrat" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Meletzkigrat&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-8_hu_9b42c8c37ba44255.webp" width="950" height="1280" alt="Feinste Kletterei!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Feinste Kletterei!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-9_hu_acfcf2db3cbfe8d8.webp" width="950" height="1280" alt="Im Hintergund zu sehen: Der Gamsgrubenweg" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Hintergund zu sehen: Der Gamsgrubenweg&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Am Grat selbst sind einige wenige Stangen zu Orientierung angebracht, die “kritischen” Stellen sind mit Bohrhaken versichert. Wir sind allerdings komplett Seilfrei gegangen. Allerdings hatten wir auch den ein oder anderen Verhauer, so dass wir erst gegen 15:00Uhr auf Höhe des Gletschers auf rund 3400hm waren. Die meisten biegen hier direkt nach links in Richtung der Hütte &lt;a href="http://www.erzherzog-johann-huette.at/"&gt;Adlersruhe&lt;/a&gt;(3454m) ab. Da jedoch für Montag schlechtes Wetter angesagt war, sind wir nach recht in Richtung Gipfel aufgestiegen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="viel-los"&gt;Viel los&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wer denkt am Nachmittag ist man am Großglockner weitestgehend alleine, der irrt gewaltig!&lt;br&gt;&#10;Schon am Bahnhof haben wir die vielen Bergsteiger erkannt die sich im &lt;a href="http://www.geo.de/reisen/community/bild/168128/Das-Glocknerleitl"&gt;Glocknerleitl&lt;/a&gt; getummelt haben, im Auf- und Abstieg kam es daher zu teilweise enormen Verzögerungen. Das Glocknerleitl selbst war ziemlich vereist und man hatte seine liebe Mühe und Not dort einen sicheren Platz zum stehen zu finden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-12_hu_e4972159273b2db2.webp" width="950" height="1280" alt="Im Glocknerleitl" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Glocknerleitl&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem Leitl haben wir die Steigeisen wieder ausgezogen und uns am die schöne Blockkletterei in Richtung Kleinglockner gefreut. Aber auch hier war extrem viel los und man hat mehr gewartet als das geklettert werden konnte.&lt;br&gt;&#10;Der Grat in Richtung Glocknerscharte war problemlos machbar, auch der Abstieg in die Scharte ging, dank Seilunterstützung problemlos.  Je weiter wir Richtung Gipfel kamen, desto leerer wurde es. Mit uns war nur noch eine dreier Seilschaft aus Innsbruck unterwegs, der “Rest” war noch am Grat beschäftigt. So waren wir letztendlich um 18:00Uhr am Gipfel des Großglockners angekommen.&lt;br&gt;&#10;Zusammen mit den Innsbruckern haben wir ein paar Bilder geschossen und uns an den Abstieg gemacht. Wohlwissend das es auch hier Staus geben wird.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-13_hu_87a49e2b642b6c78.webp" width="950" height="1280" alt="Am Gipfel des Großglockners" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Am Gipfel des Großglockners&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="zur-adlersruh"&gt;Zur Adlersruh&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Abstieg gestaltete sich doch als einfacher als gedacht. Wir sind am fliegenden Seil abgestiegen und die Bergsteiger die noch unterwegs waren haben zügig Platz gemacht und somit waren die Wartezeiten vertretbar. Durch das Glocknerleitl haben wir abgeseilt. Mit einem 60m Seil brauchten wir hierfür drei Haken die problemlos zu finden waren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-14_hu_937ed92f0f188e70.webp" width="1200" height="891" alt="Im Abstieg" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Abstieg&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Weg über den Bahnhof zur Adlersruh ist mehr oder weniger eine Autobahn und nicht zu verfehlen. Die Hütte erreichten wir gegen 20:00Uhr. Hier war viel los. Wir haben so ziemlich die letzten Betten im Lager ergattert und waren nach einer Gulaschsuppe und ein paar Kaltgetränken auch schnell dort zu finden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Am nächsten morgen sind wir gegen 07:230 Uhr, entgegen der breiten Masse, über die &lt;a href="https://www.alpenverein.at/salmhuette/"&gt;Salmhütte&lt;/a&gt; abgestiegen. Der Weg ist zwar länger als der direkte Abstieg über den Hofmannsweg, jedoch ist er deutlich entspannter da nur im oberen Teil ein versicherter Steig überwunden werden muss und danach gemütlich gewandert werden kann.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-15_hu_53374c78cb5f6531.webp" width="960" height="1280" alt="Zur Salmhütte, hier lang!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zur Salmhütte, hier lang!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auf der Salmhütte haben wir uns noch mit Kuchen und Buttermilch gestärkt und sind dann weiter zum Stausee abgestiegen. Die anschließenden 130hm zum Glocknerhaus waren dank Mittagshitze nochmals schweißtreibend.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/hochtouren-in-den-hohen-tauern/Blog_-16_hu_a13de059d72c6fc6.webp" width="1200" height="891" alt="Stausee unterhalb des Glocknerhauses" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Stausee unterhalb des Glocknerhauses&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alles in allem war es ein absolut gelungenes Tourenwochenende. Freilich, besseres Wetter wünscht man sich immer, aber unser Hauptziel wurde erreicht. Ob ich nochmals zum Glockner aufstiegen würde? Wahrscheinlich nicht, dazu ist mir da oben definitiv zu viel los.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Die Apple Watch als Sportuhr</title><link>https://blog.alexanderneng.de/die-apple-watch-als-sportuhr/</link><pubDate>Sun, 02 Jul 2017 12:00:35 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/die-apple-watch-als-sportuhr/</guid><description>&lt;p&gt;Seit Anfang des Jahres bin ich Besitzer einer Apple Watch Series 2. Zugelegt habe ich Sie mir aus rein technischer Neugier für das Thema Wearabels. Ebenso war für mich interessant wie gut man die Apple Watch den tatsächlich als Sportuhr nutzen kann. Schließlich ist es genau das, was Apple ja von seiner Uhr behauptet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Getestet habe ich die Watch bei verschiedenen Sportarten, immer in Kombination mit meiner Suunto Ambit 3 Peak. Letztere war für mich immer die Referenz. Ihre Werte glichen denen, die von mit im Labor bei einer Leistungsdiagnostik gemessen wurden.  Als Apps habe ich in der Regel die Standard Workout App von Apple verwendet. Mir ist durchaus bewusst, das es für die verschiedenen Sportarten auch durchaus bessere Apps für die Watch gibt. Aber der Fokus von mir lag vielmehr auf der Qualität der Daten und die generelle Funktionalität der Uhr.   Ich habe auch Apps wie Runtastic oder Laps, oder MySwimPro probiert. Aber hier hat mich keine wirklich überzeugt und ausserdem wollte ich mich nicht bei zig verschiedenen Diensten anmelden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="laufen"&gt;Laufen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Beim Laufen viel mir sofort auf, das die Pulswerte nicht gestimmt haben, im Schnitt hat die Uhr bei mir rund 10-15 Schläge mehr angezeigt als die Suunto. Das ist absolut inakzeptabel möchte man gezielt nach seinen Pulswerten trainieren. Die Anzeige war allerdings schnell und zeigte jeweils aktuelle Werte. Die gängigen Tricks, wie Armband enger stellen, oder den Arm wechseln habe ich probiert, es war alles ohne Erfolg.&lt;br&gt;&#10;Dafür waren die GPS Daten der Uhr absolut identisch mit denen der Suunto.&lt;br&gt;&#10;Ein kleines Manko der Workouts App sei noch erwähnt, Sie ist wirklich nur ein mittel der Wahl um sein Training aufzuzeichnen. Trainingsplanung, oder die Möglichkeit Intervalle zu definieren sucht man hier vergebens.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="radfahren"&gt;Radfahren&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch hier das gleiche wie beim Laufen: falsche Pulswerte!&lt;br&gt;&#10;Positiv fand ich die Navifunktion der Uhr. Sie signalisiert via tappen einen Richtungswechsel. Das klappt auf dem Rennrad sehr gut, beim Crosser jedoch war die Anzeige stellenweise zu langsam. Das könnte aber auch an der Nutzung im Wald und auf relativ verwinkelten Kurs gelegen haben.&lt;br&gt;&#10;GPS hat wieder tadellos funktioniert. Allerdings sollte man beachten, dass die Laufzeit der Uhr wirklich sehr gering ist, nach 4h inkl. GPS ist Schluß.&lt;br&gt;&#10;Was ich mir von der Workouts App wünschen würde wäre eine Auto- Start-Stop Funktion. Diese wurde schmerzlich vermisst.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="schwimmen"&gt;Schwimmen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Beim Schwimmen konnte ich die Pulswerte nicht vergleichen, da die Ambit den Puls unter Wasser nicht messen kann. Gefühlt würde ich aber sagen, dass die Uhr hier genauer ist, als beim Laufen und Radfahren. Allerdings zeigte Sie bei mir immer einen kontinuierlichen Durchschnitts Pulswert. Auch harte Sprints oder Koppeltrainings haben daran nichts geändert.&lt;br&gt;&#10;Schade ist auch, dass das erkennen von unterschiedlichen Schwimmstilen so gut wie gar nicht klappt. Hier war die Suunto und Ihre Erkennung deutlich besser. Das Zählen der Bahnen hat auch nicht immer funktioniert, im Schnitt haben bei einer 3km Einheit immer rund 300m auf der Apple Watch gefehlt. Das ist zu viel!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="krafttraining"&gt;Krafttraining&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier war alles dabei, vom Gerätetraining über CrossFit. Die Pulswerte haben meines Erachtens nach ziemliches wirr war angezeigt. Bei HIIT Einheiten wurde Gefühlt in der Pause der Pulswert angezeigt den ich innerhalb des Intervalls hatte und umgekehrt. Zugegeben, hier brauche ich das Feature auch nicht wirklich, aber rein aus der Erwartung heraus würde ich mir ein anderes Verhalten wünschen.&lt;br&gt;&#10;Ansonsten stören mich Uhren beim Krafttraining, hier hat die Apple Watch sogar den Vorteil, dass Sie schlanker und leichter ist als die Ambit. Diese punktet jedoch dadurch, das man lediglich den Brustgurt tragen muss und die Uhr in die Ecke legen kann um Pulsgesteuert zu trainieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="der-rest-aus-sportlicher-sicht"&gt;Der Rest (aus sportlicher Sicht)&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Als ITler finde ich die Erinnerung ans gelegentliche Aufstehen sehr nett. Aber wenn ich morgen einen 1,5h Lauf gemacht habe, möchte auch nicht 30min danach erinnert werden, dass ich unbedingt aufstehen muss!!!1111 Auch sei erwähnt, das die Zeitmessung der “Stehzeit” wohl vollkommen willkürlich ist, anders kann ich mir nicht erklären wie ich um 10.00Uhr morgens schon 12h Stehzeit haben kann. Gleiches gilt im übrigen für die Messung der Übungen. Hier bringt das Aufstehen am morgen manchmal schon 10min Bonus…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Schrittzähler bringt auch Licht ins dunkel wieviel man sich wirklich unter Tag bewegt. Hier auf 10.000 Schritte zu kommen, ohne das man Laufen war ist nämlich gar nicht so einfach.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Für ambitionierte Sportler gibt es sicherlich sehr viele bessere Sportuhren am Markt als die Apple Watch. Für jemanden der mit dem Sport anfangen will und bereits ein Watch besitzt: Super, raus mit Dir und leg los! Sobald das Training jedoch ambitionierter wird würde ich jedem sofort so einem, Gerät mit Brustgurt raten, hier ist die Pulsmessung wesentlich exakter als an der Hand.&lt;br&gt;&#10;Persönlich nutze ich die Watch nur noch beim Schwimmen, hier sind die Pulswerte und das erkennen der Schwimmstile für mich nicht wichtig. Stattdessen lege ich wert auf eine kleine Schlanke Uhr und das ist die Apple Watch im gegensatz zu Suunto Ambit mit Sicherheit!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Skitour: Wildspitze</title><link>https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/</link><pubDate>Fri, 19 May 2017 12:00:54 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/</guid><description>&lt;p&gt;Es ist der 05. Mai und es gab in der letzte Woche viel Neuschnee in dem Bergen. Warum also nicht noch schnell dem zweithöchsten Gipfel in Österreich aufs Dach steigen? Also ab auf die Wildspitze.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zugegeben, als Tagestour ist das schon recht ambitioniert. Von Nürnberg aus ging es um 04:20Uhr los zur Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen. Dort verpassten wir leider die erste Gondel (08:30 Uhr) um ein paar Minuten. Mit der nächsten ging es aber hinauf bis zur Mittelbergbahnstation auf 3.273m. Es ist übrigens nicht unbedingt jedermanns Sache, von 300m über Null so schnell auf eine solche Höhe katapultiert zu werden, dass sollte sich auch bei uns noch zeigen…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Von der Bergstation werden bereits die ersten Abfahrtsmeter hinunter zum Mittelbergjoch (3.166m) gemacht - schön, dass die von der langen Fahrt tauben Knochen wieder wachgerüttelt werden.&lt;br&gt;&#10;Vom Joch geht’s kurz, aber knackig, runter auf den Gletscher zum Anfellplatz. Was uns verwundert hat, mit uns waren nur zwei weitere Seilschaften vor Ort. Die gesamte Tour war noch unverspurt. Bei dem Wetter und den Bedingungen hätte ich mir so was im Traum nicht vorstellen können!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Tourenverlauf ist indes recht logisch, zunächst geht es flach über den Taschachferner auf den Brochkogel zu, anschließend geht es in einem Linksbogen in Richtung Wildspitze. Bis zum Brochkogel hatten wir das Glück, dass eine Seilschaft vor uns gespurt hat. Ab da mussten wir jedoch ran, da die erste Seilschaft weder Seil, noch Gurt (!) dabeihatte.&lt;br&gt;&#10;Da wir das Gebiet nicht kannten und die Karten mit dem Gletscherstand auch schon in die Jahre gekommen war, haben wir uns angeseilt und die Führung in Richtung Steilstück übernommen. Für dieses wurde das Seil kurz aufgenommen und oberhalb wieder angelegt, den Taschachferner sollte man wegen seiner Spalten nämlich keineswegs unterschätzen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/wild_-3_hu_d10edfdc7210659.webp" width="640" height="475" alt="Spuren auf dem Taschachferner" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Spuren auf dem Taschachferner&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Skidepot liegt auf 3650m von dort ging es unspektakulär auf den Gipfel. Mittlerweile kamen auch immer mehr Seilschaften am Gipfel an, so dass wir beim Abstieg einen kurzen Stau an der einzigen kleinen Kletterstelle der Tour hatten. Da ich allerdings sowieso mit viel mehr Betrieb gerechnet hätte, war mir das vollkommen egal. Vor allem bei dem Kaiserwetter, das wir hatten!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/wild_-4_hu_6e58544c2d7aa813.webp" width="480" height="640" alt="Der Aufstieg direkt vom Skidepot" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Aufstieg direkt vom Skidepot&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/wild_-5_hu_b0acd1ff2eb4883c.webp" width="640" height="284" alt="Aussicht vom Gipfel" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aussicht vom Gipfel&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Abfahrt war ein Traum, knietiefer Pulverschnee soweit das Auge reicht. Einzig ein stück Steiler hätte die Abfahrt sein können, ansonsten war es perfekt!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem kurzen Gegenanstieg hinauf zum Mittelbergjoch ging es über das Skigebiet wieder in Richtung Parkplatz und von dort aus nach Hause.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skitour-wildspitze/wild_-2_hu_9be82d6524bfd829.webp" width="640" height="480" alt="Power, wohin das Auge sieht..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Power, wohin das Auge sieht...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine wundervolle Tour, kurz und wenig Anstrengend, wenn einem der Höhenunterschied nichts ausmacht. Ich bin da zum Glück sehr unempfindlich, mein Seilpartner allerdings hatte gegen Ende der Tour doch mit schweren Kopfschmerzen und Schwindel zu kämpfen. Das dämpft den Spaß natürlich enorm.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Skihochtouren in der Silvretta</title><link>https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/</link><pubDate>Fri, 12 May 2017 12:00:00 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/</guid><description>&lt;p&gt;Der Skitourenwinter war in dieser Saison für mich nicht sonderlich ergiebig. Eine Handvoll Touren, mehr war nicht drin. Zeitmangel, Schneemangel, Tourenpartnermangel und das Wetter machte alle guten Hoffnungen zunichte.&lt;br&gt;&#10;Umso mehr freute ich mich, dass für das geplante Hochtourenwochenende die Zeichen gut standen. Einzig der Schnee machte unsere ursprüngliche Planung, die Hohen Tauern unsicher zu machen, zunichte. Also musste schnell eine Alternative für 4 schöne Tage her, die war schnell gefunden: Silvretta.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-5_hu_75cb575d9a0aa7c9.webp" width="640" height="480" alt="Die Silvretta, ein Paradis für Tourengeher" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Silvretta, ein Paradis für Tourengeher&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Montags ging es nach Galtür. Die Anreise über den Fernpass verlief aufgrund des Wochentages relativ Problemfrei und wir standen um 10:00Uhr am Parkplatz des Sportzentrums von Galtür. Von hier aus ging es rund 500m mit den Skiern auf dem Rücken in Richtung &lt;a href="http://www.jamtalhuette.at/"&gt;Jamtalhütte&lt;/a&gt;. Der Anstieg durch das Jamtal ist lang und recht eintönig. 10km und rund 600 Höhenmeter später sind wir endlich auf der Hütte angekommen. Reichlich gargekocht von der hell am Himmel stehenden Sonne. Dies hatte auch zur Folge, dass ich mir schon beim Zustieg die ersten Blasen gelaufen habe. Auch sonst waren meine Skistiefel nicht das, was sie sonst immer waren. Nämlich Bequem.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-1_hu_a693b67fc063549e.webp" width="640" height="480" alt="Scheinbar Endlos..." loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Scheinbar Endlos...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Hütte selbst ist recht unspektakulär. Allerdings kam es uns so vor, als wären alle Mitarbeiter hier recht gestresst. Dies mag allerdings daran gelegen haben, dass die Hütte bis auf den letzten Platz voll belegt war.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-1-haagspitze-3029m-und-rauher-kopf-3101m"&gt;Tag 1: Haagspitze (3029m) und Rauher Kopf (3101m)&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem Frühstück, welches auf der Jamtalhütte von 07:00 bis 08:00 Uhr serviert wird, ging es am Dienstag in Richtung Haagspitze. Dazu musste ein netter Lawinenkegel überwunden werden. Der restliche Teil der Route war relativ entspannt. Einzig der Anstieg zur Gipfelscharte war bedingt durch die Steilheit von mehr als 35 Grad und den hartverprassten Schnee kurzeitig aufregend.  Meine Füße waren jetzt schon hochgradig beleidigt. Ich hatte das Gefühl einen Schuh zu tragen, der mir zwei Nummern zu klein war. Aber es hieß jetzt: Zähne zusammenbeißen und weiter. Weiter heißt in unserem Fall: Abfahrt nach Norden. Der Schnee war, wie zu erwarten, nicht der beste. Wir hatten allerdings die Hoffnung, dass sich das mit steigender Tageszeit bessern würde. So machten wir uns also auf in Richtung Rauher Kopf.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-11_hu_de8feffee7b5ef99.webp" width="480" height="640" alt="Abstieg von der Haagspitze" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abstieg von der Haagspitze&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach einer gefühlt ewigen Traverse und einem kurzen Anstieg standen wir auch schon am Skidepot. Hier war für mich dann auch Schluss. Klettern wollte ich mit meinen Füssen an dem Tag nicht mehr. Mein Partner hat es sich allerdings nicht nehmen lassen und ist die letzten 150 Höhenmeter zum Gipfel geklettert.  Wieder zurück machten wir uns an die Abfahrt in Richtung Wiesbadener Hütte. Das hatte den Vorteil, dass wir südwestseitige Hänge hatten und der Schnee zumindest stellenweise sehr schön zu fahren war. Die Wiesbadener Hütte ist ein wenig Größer als die Jamtalhütte und trotz der Vollbelegung war das Hüttenpersonal sehr zuvorkommend und freundlich.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-2-piz-buin-3312m-und-silvrettahorn-3244m"&gt;Tag 2: Piz Buin (3312m) und Silvrettahorn (3244m)&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Frühstück auf der Wiesbadener ist von 6:00 bis 8:00. Durch die sehr sicheren Verhältnisse und die daraus resultierende Möglichkeit, den Tag länger nutzen zu können, machten wir uns erst gegen 8:00 auf den Weg zum Piz Buin, dem Skigipfel in der Silvretta!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-6_hu_ac82b1b48b39722f.webp" width="640" height="480" alt="Der Piz Buin" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Piz Buin&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Tour war kurzweilig, über den Grünen Kopf ging es schnell auf den Gletscher (Seilfrei, Spalten waren Geschlossen), über dessen Becken hinauf zur Buinlücke. Hier wurden Ski gegen Steigeisen und Pickel getauscht und die letzten Meter unschwierig zum Gipfel geklettert.  Auch hier haben meine Füße zwar rebelliert, aber diesen Gipfel wollte ich mir nicht entgehen lassen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-7_hu_2e68d6b1c7e645bf.webp" width="640" height="480" alt="" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem Abstieg hatten wir noch jede Menge Zeit, so dass wir uns entschlossen, den Ochsengletscher zu traversieren und in Richtung Silvrettahorn aufzusteigen. Beim Skidepot habe ich abermals meinen Partner ziehen lassen und meine Füße entspannt.  Die Abfahrt war passabel. Mit einem kleinen Gegenanstieg ging es wieder in Richtung Wiesbadener Hütte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-9_hu_e5c8fce10cafa7e0.webp" width="640" height="480" alt="Luftiger Grat am Silvrettahorn" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Luftiger Grat am Silvrettahorn&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-4_hu_38e06757ee9b58f4.webp" width="640" height="480" alt="Abfahrt vom Silvrettahorn" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abfahrt vom Silvrettahorn&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tag-3-dreiländerspitze-3197-und-hintere-jamspitze-3156m"&gt;Tag 3: Dreiländerspitze (3197) und Hintere Jamspitze (3156m)&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Neuer Tag, neues Glück. Oder wenn man meinen Füßen glauben darf: neuer Horror. Es ging zuerst auf die Dreiländerspitze, der Weg dorthin ist schnell erledigt. Einzig der letzte Hang vor dem Skidepot war nur mit Harscheisen zu bewältigen. Um ehrlich zu sein, hätte dieser auch leicht nur mit Steigeisen begangen werden können, so hart verprasst war der Schnee.  Nach dem Skidepot gestaltet sich die Kletterei zum Gipfel recht Luftig, aber nie richtig schwer.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-10_hu_9d5c56e2b547e978.webp" width="640" height="480" alt="Abstieg von der Dreiländerspitze" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abstieg von der Dreiländerspitze&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem Abstieg erfolgte eine kurze Abfahrt. Schließlich mussten wir über die Tiroler Scharte in Richtung Hinter Jamspitze weiter. Die Scharte selbst ist nicht mehr mit Skiern passierbar. Wir mussten die letzten rund 30 Höhenmeter mit Steigeisen und Pickel zuerst über Trittschnee, dann aber über stellenweise blankes Eis/Stein Raufpickeln. Der restliche Anstieg zur Jamspitze war schnell erledigt. Brotzeit bei schönstem Sonnenschein, was will man mehr?  Die Abfahrt hinunter zum und durch das Jamtal war nicht wirklich ein Genuss. Es gab zwar hier und da einen schönen Hang, der Großteil war aber mit einem festen Harschdeckel versehen und/oder extrem zerfahren. Zudem haben meine Füße mittlerweile jede Kommunikation mit mir abgebrochen und einen direkten Draht zu meinem Schmerzzentrum eröffnet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/skihochtouren-in-der-silvretta/silv_-2_hu_5ef1e783e64c6ca9.webp" width="640" height="480" alt="Abfahrt nach Galtür, ab und an gab es doch noch guten Schnee" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Abfahrt nach Galtür, ab und an gab es doch noch guten Schnee&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Drei Tage in der Höhe und schon mussten wir rund 1,5km zum Auto laufen. So sehr hat die Sonne im Tal dem Schnee zugesetzt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Silvretta ist ein wunderschönes Tourengebiet. Die Touren sind kurzweilig da die Hütten recht hoch und günstig liegen zudem sind die Wege sehr kurz. So kann man in kurzer Zeit viele Gipfel sammeln und hat dabei alles was zu einer Skihochtour gehört: Gletscher, Kletterei und viel Luft unterm Hintern :)  Den Anstieg über das Jamtal würde ich mir allerdings bei einem weiteren Besuch sparen und direkt über die Bieler Höhe aufsteigen, das erspart einige Kilometer zustieg… Auch wünsche ich mir für das nächste Mal, dass meine Füße nicht mehr so gequält werden. Dazu werden wohl oder übel ein paar neue Skitourenstiefel fällig.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Goodbye Boxcryptor. Hello DEVONthink</title><link>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-boxcryptor-hello-devonthink/</link><pubDate>Fri, 03 Feb 2017 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-boxcryptor-hello-devonthink/</guid><description>&lt;p&gt;Zuerst eine Klarstellung: Normalerweise wäre dieser Artikel hier nie entstanden. Mit Boxcryptor bin ich nämlich sehr zufrieden. Es gibt da nur eine Sache, die mich nachhaltig stört.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Indexieren von Dateien klappt nur mittelprächtig gut und als jemand der eigentlich nur noch Dateien sucht, ist dies ein essentieller Bestandteil meines täglichen Workflows.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein weiterer Grund, dass dieser Artikel hier hätte nie geschrieben werden sollen: Ich bin kein Freund von proprietären Lösungen. Ich bevorzuge immer Dateiformate und Programme, die es mir erlauben, von überall und mit einfachen Mitteln auf meine Dateien und Inhalte zuzugreifen. In diesem Fall ist das aber anders, ich bin bei DEVONthink gelandet (DT), dieses Tool hat mich sehr schnell davon überzeugt, von meinem Konzept abzuweichen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="der-ursprung"&gt;Der Ursprung&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie eingangs bereits geschrieben, ist Boxcryptor ein solides und gut funktionierendes Stück Software. Abgesehen vom iOS Client, der hier und da seine schwächen zeigt, hat die macOS Version immer das gemacht, was sie sollte. Mithilfe von Boxcryptor wurde ein komplettes Verzeichnis in der Dropbox verschlüsselt und somit vor neugierigen Blicken geschützt. Schließlich lagern hier Versicherungspolicen, Lohnabrechnungen und Notizen, die nicht jeden was angehen. Ihr erinnert euch? Ich bin komplett &lt;a href="https://blog.alexanderneng.de/papierlos-gluecklich/"&gt;Paperless&lt;/a&gt; unterwegs. Da Dropbox bei mir jedoch keine Rolle mehr spielt und stattdessen nextCloud mein Cloud-Dienst &lt;a href="https://blog.alexanderneng.de/goodbye-dropbox-hello-nextcloud/"&gt;der Wahl&lt;/a&gt; geworden ist, kamen hier die ersten Probleme auf mich zu. Boxcryptor unterstützt zwar WebDAV, aber das funktioniert lange nicht so gut wie die Integration von Dropbox und letzteres kommt mir nicht mehr ins Haus…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch hat mich zunehmend genervt, dass meine Frau keine Möglichkeiten hatte, schnell Online nach wichtigen Dokumenten zu schauen &lt;a href="#fn1"&gt;1&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&#10;Es musste also eine Lösung her.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-lösung"&gt;Die Lösung&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Die kam in Form von DEVONthink Pro Office daher. Von DT habe ich in der Vergangenheit schon viel gutes gehört, es aber mangels konkreten Einsatzzweckes nie genutzt. Das hat sich schlagartig geändert nachdem ich die Trial Version getestet hatte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In DT kann man, ähnlich wie in Evernote, so ziemlich alles ablegen, was einem einfällt. Kombiniert mit verschiedenen Datenbanken, die erstellt werden können, ergeben sich Möglichkeiten der Datenablage, die nahezu unbegrenzt sind. Die absolute Stärke dieser Software liegt in der Suche. Mir ist es bis heute noch nicht gelungen, etwas nicht wiederzufinden und das ohne eine umständliche Ordnerhierachie. Die Suche in einer bestimmten Datenbank (mehr dazu in einem gesonderten Post) liefert immer ein valides Ergebnis.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Aber es ist eine proprietäre Lösung! Stimmt. Aber DT erlaubt es per Drag &amp;amp; Drop die abgelegten Daten zu exportieren und nervt nicht mit unkonventionellen Dateiformaten. Von daher sehe ich das nicht mehr so eng. Und das beste kommt ja noch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="devonthink-to-gologo-devonthink-to-go"&gt;DEVONthink to go &lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/goodbye-boxcryptor-hello-devonthink/DEVONthink_To_Go_11_hu_baa7a310eb0f3f0e.webp" width="64" height="64" alt="Logo DEVONthink to go" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Der iOS Client funktioniert “like a charm” Es können die Datenbanken selektiert werden, die synchron gehalten werden sollen. Es wird hierbei nicht die komplette Datenbank auf das iOS Gerät geschaufelt, sondern nur ein Index inkl. Thumbnails abgelegt. Möchte man die entsprechende Datei anschauen, reicht ein Klick auf Download und sie ist sofort da.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Stichwort Synchronisation. Hier hat DT eine eigene Lösung zum ablegen und Verschlüsselung der Datenbanken entwickelt, wie es mit der Verschlüsselung im Detail aussieht, kann ich nicht beurteilen, erste Versuche draufzuschlagen und sie zu umgehen, hat die Software jedoch erfolgreich vereitelt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Cloud-Speicher liegt in meiner nextCloud. Die Einrichtung funktioniert ebenfalls schnell und problemfrei. Selbstredend ist die Suche unter iOS genauso gut wie unter macOS.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das derzeit einzige Manko, was ich an DT gefunden habe, ist die Optik. Die macOS App kommt etwas sehr altbacken daher. Aber lieber habe ich eine Software, die funktioniert, als eine, die gut aussieht, dafür aber nichts brauchbares liefert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch sollte der Preis erwähnt werden, wer gute Software braucht, investiert in die macOS Version rund 140 Euro und in den iOS Client nochmals rund 15 Euro.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Habt Ihr auch Erfahrungen mit DT gemacht, wenn ja welche?&lt;/p&gt;&#10;&lt;ol&gt;&#10;&lt;li&gt;Diasclaimer: Eine Sharing funktion gibt es in BC, die ist aber erst mit dem deutlich teureren Business Tarif möglich. &lt;a href="#ffn1"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ol&gt;&#10;</description></item><item><title>Ich hab doch nichts zu verbergen</title><link>https://blog.alexanderneng.de/ich-hab-doch-nichts-zu-verbergen/</link><pubDate>Sat, 21 Jan 2017 23:19:08 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/ich-hab-doch-nichts-zu-verbergen/</guid><description>&lt;p&gt;Doch, das hast Du! So oder so ähnlich haben bereits viele Diskussionen über die das Verhalten im Netz begonnen. Meist mit sehr ernüchterndem Ergebnis auf Seiten des Erklärbären.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schluss damit!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auf dem letzten Chaos Communication Congress (33C3) gab es zwei Talks die euch, als Erklärbären, viele Argumente für einen gewissenhaften Umgang mit den Daten im Netz an die Hand geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="spiegel-mining"&gt;Spiegel Mining&lt;/h3&gt;&#10;&#10;&lt;p class="embed"&gt;&lt;a href="https://media.ccc.de/v/33c3-7912-spiegelmining_reverse_engineering_von_spiegel-online/oembed" rel="noopener"&gt;▶ Externer Inhalt ansehen&lt;/a&gt; &lt;small&gt;(externer Link)&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&#10;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dkriesel.com/"&gt;David Kriesel&lt;/a&gt; erklärt hier sehr eindrucksvoll anhand von Artikeln, die er über die Dauer von 2,5 Jahren bei Spiegel Online kopiert, was man mit Metadaten alles machen kann.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das fängt bei der Erkennung von Bot-Geschriebenen Texten an und hört auf damit welcher Redakteur zu welchem Team gehört und mit wem in Urlaub fährt. Prädikat: Sehenswert!&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="build-your-own-nsa"&gt;Build your own NSA&lt;/h3&gt;&#10;&#10;&lt;p class="embed"&gt;&lt;a href="https://media.ccc.de/v/33c3-8034-build_your_own_nsa/oembed" rel="noopener"&gt;▶ Externer Inhalt ansehen&lt;/a&gt; &lt;small&gt;(externer Link)&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&#10;&#10;&lt;p&gt;&lt;a href="https://sveaeckert.de/"&gt;Svea Eckert&lt;/a&gt; und Andreas Dewes zeigen hier Beispielhaft wie viel der unbedarfte Nutzer über sich und sein verhalten im Netz preisgibt. Spoileralarm: auch vermeintliche Browser-Plugins schaden manchmal mehr als Sie nützen. Prädikat: Sehen und Verstehen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;In zwei Stunden bekommt Ihr hiermit viel Hintergrundwissen and die Hand um bei der nächsten Diskussion punkten zu können. viel Spaß dabei!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Goodbye Dropbox, hello nextCloud</title><link>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-dropbox-hello-nextcloud/</link><pubDate>Fri, 13 Jan 2017 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-dropbox-hello-nextcloud/</guid><description>&lt;p&gt;Zugegeben, eine Dienste-Minimierung ist das, was ich aktuell gemacht habe, nicht - aber ein dickes Haben auf dem Aluhutkonto ist es allemal. Dropbox ist bei mir Geschichte. Meine Daten liegen nun komplett in bei nextCloud, auf einem shared Hosting-Dienst.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/goodbye-dropbox-hello-nextcloud/nextcloud-square-logo_hu_f9985fb23218d14f.webp" width="500" height="500" alt="nextCloud Logo" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: &lt;a href="https://nextcloud.com/press"&gt;https://nextcloud.com/press&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Gründe dafür sind schnell erklärt. Allen voran steht für mich die Tatsache, dass Dropbox sich seit neuestem Root Rechte auf meinem Mac erschleichen möchte. Warum? Das kann selbst Dropbox nicht erklären, und da ich ebenfalls keine hinreichende Begründung parat habe, muss ich mit dem Schlimmsten rechnen. Immerhin ist Dropbox ein amerikanisches Unternehmen und verlangt für seinen Service kein Geld.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="if-you-are-not-paying-for-the-product"&gt;If you are not paying for the product…&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nennt mich paranoid, aber ich kann es wirklich nicht leiden wenn eine Software mit Root-Rechten auf meinem Rechner läuft, und ich nicht den leisesten Schimmer habe, warum und wieso. Daher habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht und wurde schnell fündig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;nextCloud&lt;/strong&gt; ist bei mir schon lange als Cal- und CardDav Server im Einsatz. Warum also nicht gleich die Daten von Dropbox dorthin auslagern? Eben!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die meisten Apps, die bisher alles in der Dropbox gespeichert haben, lassen sich so umbiegen, dass Sie ihre Einstellungen und Backups in die nextCloud speichern. Da mein Account bei Dropbox auch weiterhin bestehen bleibt, habe ich auch weiterhin die Möglichkeit die wenigen Apps, die das nicht können, dort speichern zu lassen. Allerdings ist und bleibt der Dropbox-Client auf meinem Rechner deinstalliert und wird dies wohl auch für immer bleiben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Warum nextCloud? Gut, dass ihr fragt! On the fly-Verschlüsselung, 2-Faktor Authentifizierung und ein iOS Client, der alles abdeckt, was ich im täglichen Gebrauch benötige, sind einige wenige Gründe, die dafür sprechen. Obendrein lassen sich Dateien genauso unproblematisch wie bei Dropbox mit anderen teilen, es gibt einen SFTP Zugang und last but not least ist man vollends Herr seiner Daten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich kann nur jedem wärmsten empfehlen, sich nextCloud einmal in Ruhe anzuschauen, die Software macht derzeit gewaltige Fortschritt und hat im Gegensatz zu ownCloud einiges dazugelernt und macht vieles davon richtig.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Wettkampfplanung 2017</title><link>https://blog.alexanderneng.de/wettkampfplanung-2017/</link><pubDate>Fri, 30 Dec 2016 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/wettkampfplanung-2017/</guid><description>&lt;p&gt;Jeder Sportler kennt es, jeder Sportler mag es. Das Gefühl wieder in eine neue Saison starten zu können. Das alte Jahr ist noch nicht ganz zu Ende und schon steckt man mitten in der Wettkampfplanung und Vorbereitung was man den im nächsten Jahr alles anstellen könnte. So auch ich.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nun, eigentlich könnte der Artikel hier an dieser Stelle aufhören, den für das Jahr 2017 plane ich genau **keinen einzigen Wettkampf.**Warum fragt Ihr euch? Ganz einfach.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="ich-habe-die-lust-verloren"&gt;Ich habe die Lust verloren&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nicht die Lust am Sport, sondern die Lust auf Höher, Schneller und Weiter. Im Moment bin ich nicht bereit den zusätzlichen Stress in Form von Zeiteinsatz für das spezifische Training und Startgeld (welches mittlerweile ja auch nicht mehr zu verachten ist) auf mich zu nehmen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/wettkampfplanung-2017/trinken-02_hu_58de3a8e34133d16.webp" width="1000" height="750" alt="Viele leere trinkbecher" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Flasche leer...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Allerdings bin ich hier in einer sehr privilegierten Lage. Den, im Gegensatz zu vielen, brauche ich keine Ziele in Form von Wettkämpfen um Sport machen zu wollen. Mir reicht da mein eigener Kopf um jeden Tag aufs neue die Schwimmsachen zu packen, das Bike auszuführen, oder die Laufschuhe zu schnüren und zu Trainieren. Richtig. Training!&lt;br&gt;&#10;Die Zeiten von Junkmiles sind spätestens seid der Geburt unsere Kindes Geschichte. Wenn ich jetzt raus gehe, mache ich das mit einer genauen Vorstellung von dem, was ich mit meinem Training erreichen möchte. Das ist ein Punkt den ich sehr zu Schätzen weiß. Ich arbeite ja nicht mehr auf den einen Saisonhöhepunkt zu, sondern befinde mich das ganze Jahr über in einer, sagen wir, “guten körperlichen Verfassung”.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch muss ich mir nicht mehr beweisen, das was ich bisher erreichen wollte habe ich geschafft. Mal besser, mal schlecht, wenn juckt es? Da gibt es nur noch eine Sache…&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-teilnahme-norse--oder-swissman"&gt;Die Teilnahme Norse- oder Swissman&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Einer dieser beiden Wettkämpfe wird mich nochmals zwingen, von meiner oben erklärten Meinung zurückzutreten und nochmals richtig gezielt zu Trainieren. Beide Wettkämpfe haben ihren eigenen Charme, fernab von Bestzeiten zählt hier noch der Wille über sich hinauswachsen zu müssen, um den Kampf gegen sich und die Uhr (diesmal ist die Cut-Off Zeit gemeint) zu gewinnen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Norseman “lockt” mit 12-14 Grad kalten Wasser, einem einsamen Ritt über die Hochebenen in Norwegen und zum Schluss darf man nach 27km einlaufen zum Ziel auf dem Gaustatoppen abbiegen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Swissman startet dagegen verhältnismäßig warm im Isle di Brissagio, aber dann zeigt einem der Swissman die Zähne: Über Gotthard- Furka- und Grimselpass hat alleine die Radstrecke einiges an Höhenmetern zu bieten. Dem aber nicht genug, führt der Marathon am Ende auf die kleine Scheidegg. Insgesamt sind es rund 5500 Höhenmeter. Kein kleines Brett.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="warum-diese-beiden"&gt;Warum diese Beiden?&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Schwer zu sagen, an sogenannten Extreme Triathlons gibt es ja mittlerweile keinen Mangel, aber ich mag Norwegen mit seiner Wildheit und seinen Wetterkapriolen und ich mag die Schweiz, Heimat einiger sehr schöner und lohnender Gipfel :)&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Kurzum, ich kann es nicht genau sagen, aber einer dieser beiden soll es nochmals werden. Aber nicht nächstes Jahr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zum einen sind die Lotterien (ja, sowas gibt es) bereits geschlossen und zum anderen habe ich für nächstes Jahr andere Highlights geplant. Jedoch keine Wettkämpfe und schon gar nicht solche Brocken wie die oben genannten.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Flossing, ein Selbsttest</title><link>https://blog.alexanderneng.de/flossing-ein-selbsttest/</link><pubDate>Wed, 21 Dec 2016 12:00:00 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/flossing-ein-selbsttest/</guid><description>&lt;p&gt;Das Thema Faszientherapie ist ja mittlerweile in aller Munde und so ziemlich jeder Sportler, den ich kenne, hat eine Blackroll zu Hause stehen.&lt;br&gt;&#10;Der neuste Trend zu dem Thema heißt Flossing, und genau das habe ich mir mal genauer angeschaut.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/flossing-ein-selbsttest/IMG_3883_hu_c8476ddfa4a33792.webp" width="1200" height="900" alt="Flossing Bänder in Blau und Schwarz" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die verschiedenen Farben haben unterschiedliche Stärken.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="mehr-beweglichkeit-durch-abbinden"&gt;Mehr Beweglichkeit durch Abbinden&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;In der Physiopraxis &lt;a href="https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0035-1564471"&gt;03/15&lt;/a&gt; fand sich der Artikel “Schmerzfrei und beweglich durch Abbinden” zu Thema Flossing. Hier wird im Grunde sehr prägnant das beschrieben, wofür Flossing steht. Durch das Abbinden und mobilisieren mithilfe von Gummibändern werden betroffene Muskel, Gelenke oder Faszien wieder beweglich gemacht und - falls vorhanden - Schmerzen gelindert. Klingt verlockend, oder nicht?&lt;br&gt;&#10;Im Artikel werden noch mehr positive Effekte von Flossing beschrieben, da wären noch: beschleunigte Regeneration und kürzere Rehabilitation.&lt;br&gt;&#10;Erfunden wurde das Flossing übrigens von einem US-Amerikaner namens Kelly Starrett. Damals noch unter dem Begriff “Voodoo Flossing” hat der Sportwissenschaftler und Physiotherapeut in Verbindung mit manualtherapeutischer Behandlung ein Konzept entwickelt, das sich Mechanismen im Körper zunutze macht, die seine Wirksamkeit erklären.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-wirkmechanismen-beim-flossing"&gt;Die Wirkmechanismen beim Flossing&lt;/h3&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;SchwammeffektHier kommt der gleiche Effekt wie bei der Blackroll zum Tragen. Durch ein schwammartiges “Auspressen” der betroffenen Muskel kommt wieder frisches Wasser ins Gewebe, so dass dieses wieder besser arbeiten kann.&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Subkutane IrritationDDurch die Überreizung mechanischer Rezeptoren wie zum Beispiel den Propriozeptoren sollen Verklebungen der Faszien und daraus resultierende Schonhaltungen aufgelöst werden. Im besten Falle wird diese neue Haltung auch gleich als “die bessere” Haltung im Gehirn abgespeichert.&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Kinetic ResolveAuch hier geht es an Bindegewebe. Durch das Auflösen von Faszialen-Crosslinks wird die maximale Dehnfähigkeit des Bindegewebes und die allgemeine Beweglichkeit verbessert.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;h3 id="der-praxistest"&gt;Der Praxistest&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Nicht alles was sich in der Theorie gut anhört, muss auch in der Praxis gut sein. Daher ließ ich es auf einen Praxistest über eine Laufzeit von zwei Wochen angekommen. In dieser Zeit habe ich mir, mit Ausnahme von zwei Tagen, die Beine “abgebunden”. Angeleitet durch meine Frau - die ausgebildete Physiotherapeutin ist - habe ich mich genau an die Instruktionen gehalten, die auch im Buch zu finden sind.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/flossing-ein-selbsttest/flossing_hu_66f81cb39a87aa66.webp" width="600" height="453" alt="Flossing der Archillessehne" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sieht exact so schmerzhaft aus wie es ist. (Quelle: &lt;a href="http://www.medical-flossing.de"&gt;http://www.medical-flossing.de&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Ergebnis war für mich ernüchternd. Außer, teilweise recht heftigen, Schmerzen habe ich wenig Verbesserung von irgendwas verspürt. Sicherlich war nach dem Lockern der Bänder eine verstärkte Durchblutung zu spüren. Aber für diesen Effekt brauche ich kein Flossing.&lt;br&gt;&#10;Auch in Sachen Beweglichkeit und verbesserter Muskeltonus wurde ich enttäuscht.&lt;br&gt;&#10;Wenn Ihr mich fragt, kann man sich das Geld für das Band/Buch sparen und lieber, falls noch nicht vorhanden, in eine Blackroll investieren. Die ist wirkungsvoller und wesentlich gefahrloser (Stichwort: Durchblutungsstörung) anzuwenden als das Flossing Band.&lt;br&gt;&#10;Mich würde interessieren, ob Ihr bereits Erfahrungen mit dem Thema Flossing gemacht habt und wenn ja, welcher Art?&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Noch ein Artikel der sich mit dem Thema befasst und es etwas drastischer ausdrückt findet Ihr hier &lt;a href="#fn1"&gt;1&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;ol&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://dumbrunner.com/training-news/2016/8/3/flossing-is-bullshitand-while-were-at-it-so-is-stretching"&gt;http://dumbrunner.com/training-news/2016/8/3/flossing-is-bullshitand-while-were-at-it-so-is-stretching&lt;/a&gt; &lt;a href="#ffn1"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ol&gt;&#10;</description></item><item><title>Auf den Anschlag kommt es an - Neue Tastaturen</title><link>https://blog.alexanderneng.de/auf-den-anschlag-kommt-es-an-neue-tastaturen/</link><pubDate>Fri, 07 Oct 2016 12:00:34 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/auf-den-anschlag-kommt-es-an-neue-tastaturen/</guid><description>&lt;p&gt;Als jemand, der seit über zwanzig Jahren vor einem Computer sitzt, hat man schon viele Tastaturen gesehen - laute &amp;amp; leise, hohe &amp;amp; flache, dicke &amp;amp; dünne, Ergonomisch &amp;amp; Standard sowie breite &amp;amp; schmale. Nicht zu vergessen, die legendäre &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Model_M_keyboard"&gt;IBM Model M&lt;/a&gt; - ein Traum als Tastatur. Und heute?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die meisten Tastaturen, die vor irgendwelchen Firmen PCs liegen, sind meist von minderer Qualität und machen alles, nur keinen Spaß. Die Apple-Modelle sind für den Ausseneinsatz vollkommen ausreichend, aber für zu Hause brauche ich etwas mit Charakter! Da traf es sich gut, das &lt;a href="https://noqqe.de/blog/2016/07/01/mechanische-keyboards/"&gt;Noqqe&lt;/a&gt; sich dem Thema in Nerd-Manier gerade erst genähert hatte, und ich somit den aktuellen Stand der Dinge schnell und komponiert genießen konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für mich standen aber relativ schnell zwei Dinge fest: Ich wollte, anders als Noqqe, nicht selbst Hand anlegen, um was eigenes zu basteln, und zweitens wollte ich ein Modell, was out of the box mit macOS kompatibel ist und das entsprechende Layout besitzt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="die-suche-beginnt"&gt;Die Suche beginnt&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Durch meine selbsternannten Regel ist das Auswahlfenster für verschiedene Hersteller schnell sehr schmal geworden. Es gab im Prinzip nur: DasKeyboard, Filco und Matias zur Auswahl, bei allen anderen hätte ich die Keycaps für den Mac tauschen müssen. Aber auch drei Hersteller, sind normalerweise zwei zu viel. Also kam ein weiterer Filter zum Einsatz: Die Schalter - hierzu findet man auf Reddit nahezu unendlich viel Lese- und Diskussionsstoff. Als Gewohnheitstier wollte ich bei den guten alten Cheery MX Schaltern bleiben, aber die Gretchenfragen lautete: Blau oder Braun. Beide sind vom Anschlag her Identisch, aber die eine Version (Blau) treibt eure Bürokollegen zum Wahnsinn, denn hier hört man sprichwörtlich alles, was getippt wird. Die andere hört man zwar auch, aber deutlich leiser, oder neudeutsch: Softer.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mit dieser Einschränkung fiel Matias als Hersteller raus, sie verwenden meiner Recherche nach Schalter auf Basis eines &lt;a href="http://www.alps.com/e/"&gt;Alps CM&lt;/a&gt; und der war mir nicht bekannt und somit sollte es also ein finales Rennen zwischen Filco und DasKeyboard werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/auf-den-anschlag-kommt-es-an-neue-tastaturen/daskeyboard-4-professional-front-view_hu_68116898a8b58981.webp" width="1200" height="749" alt="Die Kontrahenten im Vergleich: DasKeyboard 4 Professional (Quelle: DasKeyboard Homepage)" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Kontrahenten im Vergleich: DasKeyboard 4 Professional (Quelle: DasKeyboard Homepage)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/auf-den-anschlag-kommt-es-an-neue-tastaturen/german_filco_majestouch_keyboard_filco_1_hu_19fd088a9c8435d.webp" width="652" height="416" alt="Filco Majestouch-2" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;vs. Filco Majestouch-2 (Quelle: Filco Homepage)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="and-the-winner-is"&gt;And the winner is…&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Beide.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich konnte mich wirklich nicht entscheiden. Beide Tastaturen sind absolut großartig verarbeitet und bieten alles was ich mir unter einer richtig guten Tastatur vorstelle. Ein weitere Grund war allerdings auch die Tatsache, dass ich auf Ebay eine Filco Majestouch-2 zu einem Preis bekommen habe, der mich innerlich mehr als nur Jubeln ließ. Den, und das soll hier nicht unerwähnt bleiben, beide Hersteller, sowohl DasKeyboard als auch Filco rufen für Ihre Tastaturen Neupreise um die 180,- Euro auf.&lt;br&gt;&#10;So werkeln nun im heimischen Büro: DasKeyboard 4 mit Cherry MX Brown Schaltern und im Büro habe ich eine Filco Majestouch-2 mit Cherry MX Blue. Mal sehen, wann die Kollegen mich lynchen werden.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Stryd Laufsensor - Ein Erfahrungsbericht</title><link>https://blog.alexanderneng.de/stryd-laufsensor-ein-erfahrungsbericht/</link><pubDate>Wed, 01 Jun 2016 12:00:31 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/stryd-laufsensor-ein-erfahrungsbericht/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/stryd-laufsensor-ein-erfahrungsbericht/IMG_3870_hu_26215a5c1dbc5744.webp" width="1021" height="1280" alt="Running with Power - na hoffentlich!" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Running with Power - na hoffentlich!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Was beim Radfahren zur Trainings- und Wettkampfsteuerung schon lange gang und gäbe ist, soll nun auch beim Laufen einen entscheidenden Vorteil bringen: die Leistungsmessung. Genau das ermöglicht der  Stryd. Da ist ein Sensor für einen Brustgurt, der neben der Herzfrequenz noch Dinge wie Lauftechnik / Laufeffizienz und eben die gelaufene Leistung messen kann.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Hype, oder nützlich? Dieser Frage bin ich in den letzten vier Wochen, in denen ich den Stryd nutzen konnten, nachgegangen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Hardware&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie eingangs beschrieben, ist das Stryd ein Brustgurt. Der Sensor ist dabei in etwa so groß wie die der alten Polar Brustgurte (die älteren unter euch mögen sich erinnern) allerdings ein wenig dicker. Aber das stört eigentlich nicht sonderlich. Der Gurt ist ein Standard Nylongurt, leicht zu verstellen und tut was er soll.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/stryd-laufsensor-ein-erfahrungsbericht/IMG_3999_hu_26dc06003fdf6708.webp" width="1200" height="704" alt="Stryd - Sensor" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Sensor ist, im Vergleich mit Suunto und Polar, sehr groß&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Setup&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Der erste Betrieb vom Stryd erfolgte mangels passender Uhr (Suunto Ambit wird erst ab Version 3 unterstützt) über die iOS App.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nach dem Runterladen wird via Bluetooth eine Verbindung zum Gurt aufgebaut. Hier sollte man aber peinlich drauf achten, dass der Gurt erst kurz vor dem Verbinden angelegt wird. Sonst schlägt das Pairing fehl.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die App ist recht spärlich und auf das nötigste reduziert, dies soll aber kein Nachteil sein. Nach einem Firmware Update des Stryd möchte die App eine Leistungsbestimmung durchführen. Das Ergebnis ist der Leistungswert den man über 60min zu leisten in der Lage ist. Hierfür werden verschiedene Strecken in jeweils maximaler Geschwindigkeit absolviert und darauf der Wert errechnet. Hier wurde ich aus Sicht eines Trainers zum ersten Mal stutzig. Der Test sah wie folgt aus:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;10min Ein&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;800m Easy Pace Run&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;10min Aufwärmen&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;1200m Vollgas&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;30min Erholung&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;2400m Vollgas&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;10min Aus&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Es mag ja den ein oder anderen geben, der dieses Programm tatsächlich durchgezogen hat, aber ehrlich gesagt, fehlen mir hier viele Faktoren, die einen richtigen Test ausmachen. Zum Beispiel: Warum 2x Aufwärmen, bzw. Einlaufen? Was soll der 800m-Lauf? Warum sind keine STLs geplant? Welchen Sinn hat ein 30min Erholungslauf vor einem weiteren Maximal-Test?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Fragen über Fragen, auf die mir Stryd eine Antwort schuldig bleibt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Fazit zum Setup: Einrichtung läuft relativ problemlos, wenn man weiß wie, aber der Test ist für mich ein ziemlicher Witz.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In der Praxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Vorab sei erwähnt, dass ich Leute, die Ihr Training ausschließlich mit dem Smartphone aufzeichnen, nicht verstehen kann. Ich für meinen Teil habe regelmäßig vergessen zu Starten, zu Beenden und Pause zu drücken. Da ist mir eine Uhr wesentlich lieber. Die Funktion 2x schnell auf den Stryd zu tappen, die im Intro für den Test erwähnt wird, scheint auch nur dort zu funktionieren - warum?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Nun, was bringen mit jetzt die Leistungsdaten genau?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Für die Statistik-Fanatiker unter euch ist es ein neue Wert zum Abspeichern. Aber beim Laufen, vor allem in Verbindung mit dem Smartphone bringt mir der Wert nichts. Warum? Der einfachste Grund ist der, dass ich beim Laufen Musik oder Podcasts höre. Das heißt, das Gebabbel der Stryd Stimme wurde von mir gleich nach dem ersten Test abgestellt. Somit waren die Daten für mich nur noch nachträglich ersichtlich. Das ginge auch anders.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten habe ich den Leistungswerten keinen Mehrwert entzogen. Soll heißen, wenn ich einen Tempolauf, nach alter Manier mit Pace oder HF durchgeführt habe, wusste ich am Ende zwar wie viel Watt ich dabei erzeugt habe, aber mehr auch nicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Andersrum nach dieser Wattzahl einen Lauf durchzuführen habe ich später im Test, als ich in den Besitz einer Ambit 3 Peak gekommen bin, auch durchgeführt. Aber das Ergebnis war weder schneller, noch sonst irgendwie abweichend zu dem, was der erste Lauf gebracht hat. Sicherlich ist es am Berg interessant zu sehen, in welcher Art Leistung und Puls miteinander korrelieren. Aber einen Gewinn an Erkenntnis für mein Training habe ich dadurch nicht. Dazu ist ein Lauf in der Regel viel zu variantenreich in Bezug auf seine Topologie und anderer externer Einflüsse, wie zum Beispiel das körperliche Befinden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie schon erwähnt, habe ich ab der zweiten Woche den Stryd mit eine Suunto Ambit 3 verwendet. Deutlich angenehmer in Bezug auf die Verwendung. Aber, warum der Stryd nur als HF &lt;em&gt;oder&lt;/em&gt; als Leistungsmesser verwendet werden kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Bei mir lief das Setup nur mit jeweils einem der beiden Werte. Das hieß für mich auch, einen zusätzlichen HF-Gurt zum Stryd zu benutzen, um an alle auszuwertenden Daten zu kommen.&lt;br&gt;&#10;Hier kann man auf ein, seit November letzen Jahres angekündigtes Firmware Update hoffen, welches diesen Fehler beheben soll. Ansonsten gab es keinerlei Auffälligkeiten in Kombination mit der Uhr.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ausgewertet wurden meine Trainings übrigens mithilfe von Rubitrack, dies holt sich die Daten direkt vom Movescount, dem Dienst von Suunto. Der Stryd eigene Dienst lässt sich in Movescount sehr einfach als zusätzliche Quelle einrichten und somit stehen die Daten auch wieder Rubitrack zur Verfügung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;**Fazit **&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für mich bleibt der Stryd eine nette Spielerei, mehr nicht. Das Trainieren nach Leistung beim Laufen ist meines Erachtens viel differenzierter zu sehen als das beim Radfahren und somit schwer miteinander zu vergleichen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die anderen Werte wie die Kadenz liefert mir die Ambit von Haus aus mit. Wie eine Beurteilung der Laufeffizienz (= Bodenkontaktzeiten) erfolgt, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Dafür sitzt der Sensor meiner Meinung nach (bin kein Physiker!) an der falschen Stelle. So können allenfalls Hypothesen aufgestellt werden. Mehr auch nicht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für 249,- Euro ist es also ein sehr teures Spielzeug. Dafür bekommt man schon fast zwei paar neue Laufschuhe und die machen gegebenenfalls wirklich schneller.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Für die Transparenz: Der Stryd wurde mir von der Firma BikeFast kostenlos für den Testzeitraum zur Verfügung gestellt. Dies hat aber auf den Inhalt des oben geschriebenen Textes keinerlei Einfluss.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an BikeFast!&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Lehrgang Funktionelles Training</title><link>https://blog.alexanderneng.de/lehrgang-funktionelles-training/</link><pubDate>Sun, 29 May 2016 12:00:49 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/lehrgang-funktionelles-training/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="functional_training3.png"&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/lehrgang-funktionelles-training/functional_training3-300x205_hu_37df76c5c452b2b7.webp" width="300" height="205" alt="Functional Training" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/a&gt;Vor kurzem bin ich wieder in den Genuss einer interessanten Fortbildung gekommen. Diese wurde vom &lt;a href="http://blsv.de/"&gt;BLSV&lt;/a&gt; ausgerichtet und diente mir zur Verlängerung meiner diversen Trainerlizenzen. Funktionelles Training, oder auch Functional Training war das Thema und es gab in zwei Tagen viele Praktische Übungen und in der Theorie den entsprechenden Hintergrund dazu.&lt;br&gt;&#10;Nachdem das Thema Stabi-Training – zum Glück – mehr und mehr an Aufmerksamkeit gewinnt (vom werten &lt;a href="https://twitter.com/thorstenfirlus"&gt;Herrn Firlus&lt;/a&gt; mal abgesehen…) fand ich eine solide Ausbildungsbasis ganz interessant.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="was-steckt-dahinter"&gt;Was steckt dahinter?&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;In der Theorie trainiert man beim Funktionellen Training nicht einzelne Muskeln, sondern komplette Muskelgruppen. Durch Kombinationen können so mehrere Elemente wie Kraft, Stabilität, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer gleichsam entwickelt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Ziel sollte eine ausgeglichene Verteilung der unterschiedlichen Ausprägungen darstellen. Denn erst durch das effektive Zusammenspiel von Muskeln und Muskelgruppen können auch komplexe Bewegungen, wie zum Beispiel beim Laufen und Schwimmen ohne Ausweichbewegung ausgeführt werden. Weiterhin werden quasi beiläufig die Gelenke stabilisiert, da wir sehr viel mit der Tiefenmuskulatur arbeiten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Weitere Vorteile dieser Art des Trainings: Es ist abwechslungsreich, erfordert wenig Geräte, hat eine hohe Effizienz und steigert die Körperwahrnehmung und die Tiefensensibilität. Vor allem die letzten Punkte werden beim Maschinentraining vollkommen vernachlässigt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="tipps-zur-durchführung"&gt;Tipps zur Durchführung&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Übungsideen gibt es im Netz viele zu finden, daher spare ich mir hier eine detaillierte Beschreibung. Als Tipps solltet Ihr aber folgendes beachten:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;instabile Unterlage, wie zum Beispiel ein Balance Pad, oder eine gerollte Matte verwenden&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;8-16 Wiederholungen, oder 20-60 Sekunden Ausführungsdauer&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;lange Pausen vermeiden&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;in den Pausen runter von der Matte/dem Pad!&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;lieber 4x15 Minuten pro Woche als einmalig 1 Stunde&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;auch hier gilt: WarmUp nicht vergessen&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Neben dem Balance Pad, ist ein Redondo Ball noch erwähnenswert. Mit ihm lässt sich nochmals mehr Abwechslung ins Training bringen. Wovon ich persönlich nicht viel halte: Brasils, XCOs oder Raktoren. Das Geld dafür kann man sich getrost sparen und lieber in einen Schwingstab investieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mit diesen Hilfsmitteln lässt sich eines vermeiden: Langweile durch permanentes Wiederholen der gleichen Übungsabfolgen. Denn gerade im Funktionellen Training ist es wichtig, dass der Köper sich nicht so schnell anpassen soll.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Viel Spaß beim Ausprobieren und glaubt mir, es hilft euch weiter, egal welchen Sport ihr betreibt.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Eine Meinung zur Trainingsanalyse</title><link>https://blog.alexanderneng.de/eine-meinung-zur-trainingsanalyse/</link><pubDate>Wed, 27 Apr 2016 15:37:59 +0200</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/eine-meinung-zur-trainingsanalyse/</guid><description>&lt;p&gt;Das Bild des Sportler™ ist von Haus aus meist mit diversen Klischees behaftet und oft bedient er selbige auch mit einem Fleiß, der so manchem beim Training echt weiterhelfen würde…&lt;br&gt;&#10;Ein solches wäre zum Beispiel der Drang, alle Arten der sportlichen Aktivitäten aufzuzeichnen und zu dokumentieren. Vom Zählen der Schritte bis zum Bahnenzählen im Wasser wird alles notiert was nicht Niet und Nagelfest ist. Notwendig oder nicht? Ist das hier die Frage? Wir werden sehen…&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;img src="https://blog.alexanderneng.de/eine-meinung-zur-trainingsanalyse/test1_hu_c0fcb7c02bc6da2f.webp" width="640" height="480" alt="Sportler mit Diagramm zur Trainingsanalyse" loading="lazy" decoding="async"&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Credit: lumesse.typepad.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Generell ist gegen die Dokumentation des Trainings nichts einzuwenden, im Gegenteil. Aus Sicht eines Trainers begrüße ich es sogar! Wenn es richtig gut läuft, lassen sich aus solchen Trainingstagebüchern richtig gute Informationen gewinnen und – vor allem – &lt;strong&gt;verwerten&lt;/strong&gt;. Ohne den letzten Schritt bleibt jedoch nicht viel, außer vielleicht irgendwann seinen Enkeln Schwarz auf Bildschirm berichten zu können, was man früher zu leisten im Stande war. Auch bringen dann die ganzen High-Tech Uhren, Sportracker und Gadgets letztendlich nur eines: Frust. Frust deshalb, weil in der Zeit, in der das entsprechende Gerät installiert und konfiguriert wird, hätte man problemlos die Bestzeit auf seiner Hausrunde pulverisieren können. Im Ernst - ich habe auf einer Fortbildung einen Vertreter der Spezies “All Data belongs to me” getroffen, der brauchte vor einem stinknormalen Trainingslauf ganze 10 Minuten bis seine diversen Gadgets mit gefühlt 1kg Zusatzgewicht einsatzbereit waren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="der-nutzen"&gt;Der Nutzen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie bereits gesagt, ist die Verwendung der diversen Geräte auf dem Markt per se nicht schlechtes. Es sollte aber vorab klar sein, was ich damit erreichen möchte. Dazu zählen zum Beispiel die Kontrolle des Trainingsfortschrittes und die daraus resultierende Steuerung des Trainings. Dafür ist nicht viel notwendig. Puls, Zeit Strecke und das persönliche Empfinden sind meiner Meinung nach die wichtigsten Indikatoren. Für die Ambitionierten vielleicht auch noch die Leistung (auf dem Rad). All dies lässt sich prima mit einer einfachen GPS-Sportuhr erledigen. Alles Weitere ist Bonusmaterial, das dem Ego hilft, aber sonst auch keinem&lt;a href="#fn-1288-1"&gt;1&lt;/a&gt;. Wenn ihr euch jetzt auch noch die Zeit nehmt, um diese Uhr und ihre, wahrscheinlich, reichhaltigen Funktionen kennenzulernen, seid Ihr auf dem richtigen Weg und es steht einer guten Auswertung nicht mehr im Weg.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wozu dann der ganze Rest fragt Ihr euch? Die diversen Online-Portale, die ganzen Schrittzähler, Schwimmbahnenzähler und was es nicht alles gibt. Persönlich habe ich keine Idee dazu, Ihr vielleicht?&lt;/p&gt;&#10;&lt;hr&gt;&#10;&lt;ol&gt;&#10;&lt;li&gt;sofern Ihr das Prädikat “Hobbysportler” tragt. &lt;a href="#fnref-1288-1"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ol&gt;&#10;</description></item><item><title>Wechsel von CrashPlan zu Arq</title><link>https://blog.alexanderneng.de/wechsel-von-crashplan-zu-arq/</link><pubDate>Sun, 14 Feb 2016 12:00:56 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/wechsel-von-crashplan-zu-arq/</guid><description>&lt;p&gt;Nicht zuletzt wegen meines Datencrashes vor einigen Jahren schwöre ich auf eine gute Backup-Strategie. Diese beinhaltet auch ein sogenanntes Offsite-Backup, also eines, das nicht auf Hardware gespeichert wird, die physisch in eurem Haushalt vorhanden ist. Da es sich hierbei um den Inhalt meiner kompletten Festplatte handelt, ist es logischerweise in meinem Interesse, dass diese Daten verschlüsselt übertragen und verschlüsselt auf dem Server des Anbieters landen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Bisher nutzte ich dafür den Service von CrashPlan. Dort kostet das 1-Jahres Abo im Familien Tarif – ich verwalte nebenbei auch noch die Backups einiger Familienmitglieder – rund 140,- Euro. Darin enthalten ist unlimitierter Speicherplatz für bis zu 10 Rechner. Es gab die Möglichkeit einen Key zum Verschlüsseln zu generieren, allerdings nur innerhalb der Software selbst. Es gab keine Option diesen extern zu erzeugen und einzufügen. Die Übertragung der Daten auf Server in den USA wurde ebenfalls 128bit AES Verschlüsselt. Soweit, so gut.&lt;br&gt;&#10;Was mich allerdings, abgesehen von dem dubiosen erzeugen des Krypto-Keys, noch mehr verzweifeln ließ, war die Client Software von Crashplan. Dieser in Java geschriebene Alptraum frisst nicht nur Systemressourcen ohne Ende, nein, er ist auch schnarchlangsam. Es gibt hier zwar einige &lt;a href="http://mosx.tumblr.com/post/107705387633/your-mac-is-slow-check-crashplan-settings"&gt;Tricks&lt;/a&gt;, um die Sache erträglicher zu machen, aber es ist und bleibt halt keine native Software, die übrigens laut Anbieter seit gefühlt 5 Jahren in der Entwicklung ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Was neues musste also her: &lt;a href="https://www.arqbackup.com"&gt;Arq&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&#10;Arq gibt es als native Software für Windows und für OS X, sie ist schnell, ressourcenschonend und obendrein sehr funktionell aufgebaut. Backup Ziel angeben, Ordner auswählen und los gehts. Der Client kostet als Single Lizenz 40 US-Dollar. Im Bündel wird’s entsprechend günstiger.&lt;br&gt;&#10;Der Haken an Arq: Sie bieten auch Online-Speicher an, dieser ist aber hoffnungslos überteuert. Hier habe ich mit &lt;a href="https://www.hetzner.de/hosting/produktmatrix/storagebox-produktmatrix"&gt;Storage Box von Hetzner&lt;/a&gt; jedoch eine adäquate Lösung gefunden. Die 1 TB Box kostet 9,40 Euro pro Monat und reicht für insgesamt 4 Rechner erst mal eine ganze Weile aus. Die Verbindung erfolgt über SFTP mit selbsterstellten Zertifikaten und ist selbst für einen Laien im Handumdrehen erledigt. Schön an der Storage Box ist die monatliche Kündbarkeit und der problemlose Wechsel in andere Pakete. Das sucht man bei anderen Anbietern meist vergeblich.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Allerdings bedeutet der Wechsel, dass nun alle alten Backups bei CrashPlan weg sind und ich für jeden Rechner ein Basis-Backup zu Hetzner hochladen muss. Dies kann, bei entsprechender Größe und aufgrund unserer sauschnellen Internetverbindung  eine ganze Weile dauern. Achtet daher in dieser Zeit darauf das zumindest die TimeMachine Backups funktionieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Eines noch zum Schluss, das beste Backup ist nutzlos wenn es im Falle eines Falles defekt ist. Hier bieten CrashPlan als auch Arq entsprechende Routinen um die Backups zu überprüfen. Auch schadet ein gelegentliche Test nicht ob ihr eure Daten zuverlässig wiederherstellen könnt.&lt;/p&gt;&#10;</description></item><item><title>Goodbye GMail!</title><link>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-gmail/</link><pubDate>Fri, 05 Feb 2016 12:00:01 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/goodbye-gmail/</guid><description>&lt;p&gt;Eigentlich bietet Gmail alles, was das Herz begehrt. Große Dateianhänge? Kein Problem! Sicherer Zugriff von überall? Klar doch! Nahezu unbegrenzter Speicherplatz? Auch das!&lt;br&gt;&#10;Warum ich trotzdem dem Dienst den Rücken kehre und was es stattdessen für Möglichkeiten gibt, erkläre ich hier.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="was-spricht-dagegen"&gt;Was spricht dagegen&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Machen wir uns nichts vor, Google (aka als Alphabet) lebt von Werbeeinnahmen. Dies macht natürlich nicht vor Ihrem kostenlos angebotenen Emaildienst halt&lt;a href="#fn-1244-1"&gt;1&lt;/a&gt;. Das diese kontextbezogene Werbung nur maschinell auswertet, ist auf der einen Seite zwar löblich, aber auf der anderen Seite auch bedenklich. Wer weiß schon genau, was noch an &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metadaten"&gt;Metadaten&lt;/a&gt; aus den Mails gewonnen wird? Nicht nur das, wer kann noch auf diese Daten zugreifen?&lt;br&gt;&#10;Alles Fragen, auf die ich keine Antwort mit Gewissheit habe und je bekommen werde.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Darüber hinaus sollte jedem klar sein, Google könnte den Dienst, wie auch schon viele andere zuvor, einfach schließen. Und dann? Alle Mails futsch… Zugegeben, ein Recht hypothetisches Ereignis, aber keineswegs unmöglich.&lt;br&gt;&#10;Ähnlich sieht es aus wenn der Zugriff auf Gmail mal nicht funktioniert, sei es weil Ihr etwas verbockt habt, oder weil der Dienst nicht zu erreichen ist. Habt Ihr schon mal versucht bei Google jemand persönlich zu erreichen? Ein denkbar schwieriges Unterfangen. Worst case kommt Ihr überhaupt nicht mehr an eure Mails und könnt nichts dagegen tun!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Beachten solltet Ihr auch die Tatsache, dass eure Mailpartner, ob sie wollen oder nicht, ebenfalls von Gmail indexiert und erfasst werden. &lt;a href="https://www.eff.org/about/staff/peter-eckersley"&gt;Peter Eckersley&lt;/a&gt; von der &lt;a href="http://eff.org/"&gt;EFF&lt;/a&gt; meint dazu:&lt;/p&gt;&#10;&lt;blockquote&gt;&#10;&lt;p&gt;If all of your friends use Gmail, Google has your email anyway. Any time I email somebody who uses Gmail — and anytime they email me — Google has that email&lt;a href="#fn-1244-2"&gt;2&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;/blockquote&gt;&#10;&lt;p&gt;Das mag auf den ersten Blick nicht relevant sein. Aber, mit Sicht auf die Möglichkeiten, die aus einer Auswertung der Daten resultieren, wird mir anders.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="und-was-sonst"&gt;Und was sonst?&lt;/h3&gt;&#10;&lt;h4 id="alternative-webmailer"&gt;Alternative Webmailer&lt;/h4&gt;&#10;&lt;p&gt;Hier muss man unterscheiden, bei Anbieter wie Web.de, GMX.de, Outlook und Co würde man sprichwörtlich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Da steckt ein ähnliches Geschäftsmodell hinter wie bei Gmail, wenn auch die Reichweite bei weitem nicht an die von Google herankommt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Anders sieht die Sache bei Anbietern wie &lt;a href="https://posteo.de"&gt;Posteo&lt;/a&gt; oder &lt;a href="https://protonmail.com/"&gt;ProtonMail&lt;/a&gt; aus. Diese Anbieter kann man durchweg als vertrauenswürdig einstufen.&lt;br&gt;&#10;Posteo betreibt seine Server nur in Deutschland und ist sehr transparent gegenüber seinen Kunden&lt;a href="#fn-1244-3"&gt;3&lt;/a&gt;. Posteo kostet auch nur einen kleinen Euro pro Monat. Einziger Haken: Es sind keine eigenen Domainnamen möglich. Eure Mailadresse endet immer mit @posteo.de&lt;br&gt;&#10;Bei ProtonMail handelt es sich um einen Service aus der Schweiz, dieser hat das zusätzliche Feature das Emails innerhalb des Dienstes Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. Das heißt, nicht mal der Admin des Server könnte eure Emails lesen. Unklar ist allerdings noch das Geschäftsmodell, da der Dienst noch nicht lange aus seiner Beta-Phase heraus ist. Im Moment sieht es danach aus, dass sie wohl auch einen Obolus verlangen werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es gibt am Markt auch noch Mail.de als Anbieter. Hier kann ich aber nichts zu sagen. Ich kenne keinen der diesen Dienst nutzt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h4 id="shared-hosting"&gt;Shared Hosting&lt;/h4&gt;&#10;&lt;p&gt;Viele Hosting Provider bieten die Möglichkeit zur passenden Domain auch gleich die entsprechenden Mailadresse zu registrieren und zu verwalten. Hier ist ganz klar der Vorteil: die erstellten Mailadressen gehören ganz klar zu eurer Domain. Zu den Nachteilen gehört definitiv, dass ein Wechsel des Anbieters durchaus problematisch werden kann, wenn auch gleich alle Emails und Adressen mit umgezogen werden müssen.&lt;br&gt;&#10;Auch sollte man den Anbieter seiner Wahl genau unter die Lupe nehmen. Die Server sollten zumindest in der EU stehen und zudem sollte eine hohe Verfügbarkeit garantiert werden. Ich selbst bin seit Jahren Kunde bei &lt;a href="http://all-inkl.com"&gt;all-inkl&lt;/a&gt; und dort vollkommen zufrieden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h4 id="mailadressen-vom-isp"&gt;Mailadressen vom ISP&lt;/h4&gt;&#10;&lt;p&gt;Von einer Mailadresse beim Anbieter seines Internetanschlusses kann ich nur abraten! Wird der Anschluss gekündigt, sind auch die Mails weg.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h4 id="eigener-mailserver"&gt;Eigener Mailserver&lt;/h4&gt;&#10;&lt;p&gt;Eine Lösung für die Nerds unter euch. In der Vergangenheit hatte ich so was mal im Einsatz, aber ehrlich? Der Aufwand und die Zeit, die Ihr investieren müsst, bis das ganze mal läuft, ist enorm. Danach hat man das Thema Email zwar verstanden, ist aber auch darauf angewiesen, dass die eigene Infrastruktur permanent läuft und erreichbar ist. Obendrein ist diese Lösung auch recht kostspielig. Irgendwo muss ein Server im Internet platziert werden und das ist in der Regel nicht günstig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="fazit"&gt;Fazit&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Für meinen Teil bin ich mit der Shared Hosting Lösung bei &lt;a href="http://all-inkl.com"&gt;all-inkl&lt;/a&gt; sehr zufrieden. Sicherlich hat hier auch der Anbieter die Möglichkeit auf die Email zuzugreifen, aber es besteht hierfür in der Regel kein Interesse, oder gar eine Notwendigkeit. Die zweite Alternative: eine Hauptadresse bei einem der beiden Web Mailer. Der eigene Mailserver bleibt der nerdigen Aluhut-Fraktion überlassen. Es ist, wie schon geschrieben, eine geniale Erfahrung, aber meine gesamte Korrespondenz möchte ich durch eine unachtsame Konfiguration oder ein fehlerhaftes Update nicht verlieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="weiterführende-links"&gt;Weiterführende Links&lt;/h3&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Unsicherheitsblog&lt;a href="#fn-1244-4"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Google has most of my email, because it has all of yours&lt;a href="#fn-1244-5"&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;How and why to quit Gmail&lt;a href="#fn-1244-6"&gt;6&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;hr&gt;&#10;&lt;ol&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/17/17108/1.html"&gt;http://www.heise.de/tp/artikel/17/17108/1.html&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-1"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://mako.cc/copyrighteous/google-has-most-of-my-email-because-it-has-all-of-yours"&gt;https://mako.cc/copyrighteous/google-has-most-of-my-email-because-it-has-all-of-yours&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-2"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://posteo.de/site/transparenzbericht_2014"&gt;https://posteo.de/site/transparenzbericht_2014&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-3"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://unsicherheitsblog.de/goodbye-google-mail/3847"&gt;http://unsicherheitsblog.de/goodbye-google-mail/3847&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-4"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="https://mako.cc/copyrighteous/google-has-most-of-my-email-because-it-has-all-of-yours"&gt;https://mako.cc/copyrighteous/google-has-most-of-my-email-because-it-has-all-of-yours&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-5"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://yrk.nfshost.com/2014/05/27/how-and-why-to-quit-gmail.html"&gt;http://yrk.nfshost.com/2014/05/27/how-and-why-to-quit-gmail.html&lt;/a&gt; &lt;a href="#fnref-1244-6"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ol&gt;&#10;</description></item><item><title>SMARTe Ziele</title><link>https://blog.alexanderneng.de/smarte-ziele/</link><pubDate>Mon, 04 Jan 2016 13:47:16 +0100</pubDate><guid>https://blog.alexanderneng.de/smarte-ziele/</guid><description>&lt;p&gt;SMART ist ein Akronym, das seinen Ursprung im Projektmanagement hat und bei der Definition von Zielen hilft. Es steht für:&lt;/p&gt;&#10;&lt;ul&gt;&#10;&lt;li&gt;Spezfisch&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Messbar&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Akzeptiert&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Realistisch&lt;/li&gt;&#10;&lt;li&gt;Terminiert&lt;/li&gt;&#10;&lt;/ul&gt;&#10;&lt;p&gt;Da solche Zieldefinitionen nicht nur für einen Projektplan von Nutzen sind, möchte ich hier versuchen, SMARTe Ziele für den sportlichen Jahresplan zu definieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="spezifisch"&gt;Spezifisch&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Das Ziel sollte eindeutig sein. Klingt für einen Sportler recht einfach, aber ist es das? Ist jeder Wettkampf ein Ziel? Oder ist die Verbesserung der 10km Bestzeit eines? Es ist doch komplizierter als gedacht.&lt;br&gt;&#10;In der Jahresplanung eines Amateursportlers sollten meiner Meinung nach nicht mehr als 2-3 solcher Ziele definiert werden. Was das ist, bleibt euch überlassen. Bei mehr wird ein Erreichen schon deutlich komplizierter. Das heisst nicht, dass Ihr jetzt nur noch an 3 Wettkämpfen pro Jahr teilnehmen dürft. Aber konzentriert euch auf ein paar wichtige und ihr werdet schnell merken, dass das Erreichen von bestimmten Zielen wesentlich einfacher ist als gedacht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="messbar"&gt;Messbar&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wieder einfach! Messbarkeitskriterien gibt es ja viele im Sport. Zeiten, Umfänge, VO2max, Schrittfrequenz und noch viele mehr. Aber was nehme ich als Basis? Meine letzte Bestzeit über 10km liegt rund 4 Jahre zurück, kann ich mich immer noch darauf beziehen um mir neue Kriterien zu setzen? Bestimmt nicht.&lt;br&gt;&#10;Daher solltet Ihr früh in der Saison eine Standortbestimmung machen. Wo stehe ich hier und jetzt? Sei es eine Leistungsdiagnostik, oder “nur” ein 1000m Test auf der Bahn. Es ist für die weitere Planung wichtig.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="akzeptiert"&gt;Akzeptiert&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Jetzt wird es schon komplizierter… Ich sollte meine Ziele so wählen, dass Sie für mich auch attraktiv und machbar sind. Bin ich zu defensiv bei der Auswahl fällt mir die Motivation im Training eventuell schwer. Sind sie zu Offensiv bin ich ebenfalls schnell demotiviert.&lt;br&gt;&#10;Auch sollte man an sein Umfeld denken, eine Langdistanz zu Planen ohne vorher mit der Familie gesprochen zu haben kann schnell in die Hose gehen. Nicht jeder ist bereit für den Sport alles hinten an zu stellen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="realistisch"&gt;Realistisch&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Es ist das eine, die 10km Bestzeit von 65min auf 55min zu verbessern. Etwas ganz anderes ist es allerdings von 38min auf 35min zu kommen. Beides setzt natürlich ein konsequentes Training und entsprechende Umstände voraus. Aber letzteres ist eventuell gar nicht erreichbar, da das entsprechende Training nicht realisiert werden kann (entsprechende KM und/oder die zu laufende Pace) Jeder ist hier anders. Was der Vereinskollege spielend zu meistern scheint, kann für euch ein Ziel sein, welches schlichtweg zu hoch gegriffen ist. Hier ist es enorm wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Was kann ich leisten und, noch wichtiger, was bin ich zu leisten bereit?&lt;br&gt;&#10;Wer Schwierigkeiten bei einer solchen Zieldefinition hat, sollte sich Hilfe holen. Das können erfahrene Vereinskollegen sein, oder ein Trainer.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h3 id="terminiert"&gt;Terminiert&lt;/h3&gt;&#10;&lt;p&gt;Wieder etwas komplizierter… Wettkampftermine stehen in der Regel fest. Das macht es nahezu unmöglich, kurzfristig zu sagen, ich starte, oder nicht. Dies würde ich nämlich empfehlen, wenn es mit der Vorbereitung nicht so optimal geklappt hat wie es sollte. Klar, ich rede nicht vom 5km Volkslauf. Aber einen Marathon, oder eine Langdistanz ohne entsprechende Vorbereitung zu absolvieren ist schlicht und ergreifend töricht und dumm.&lt;br&gt;&#10;Hier solltet Ihr frühzeitig die Reißleine ziehen und auf einen Start verzichten. Den Platz bekommt ihr in der Regel sehr schnell wieder los, so dass kaum finanzielle Einbußen entstehen. Bei allen anderen Terminen ist ein Plan B hilfreich. Wenn zum Beispiel die Vorbereitung für den schnellen 10er nicht ordentlich geklappt hat, schiebe ich das Ziel, dort eine neue Bestzeit zu laufen, auf den nächsten möglichen 10er und nehme den ursprünglichen Lauf nur als ein schnelles Training.&lt;br&gt;&#10;Bei der Planung eurer Wettkämpfe lohnt es sich also Teilziele zu definieren, diese zeitlich zu terminieren und entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wie ihr seht, scheinen SMARTe Ziele nicht nur im Projektmanagement gültig zu sein, auch im Sport lassen sie sich sehr schön umsetzen. Viel Spaß dabei!&lt;/p&gt;&#10;</description></item></channel></rss>